Keine Kommentare » - Kommentieren Sie! Tags: , Berufsunfähigkeitsversicherung. Rubrik(en): Featured, Versicherung
Unter die Berufsgruppe 1 mit niedrigem Risikograd fallen beispielsweise Ärzte, Architekten oder Büroarbeiter.
Zur Gruppe 2, normal, gehören etwa Bankfachleute oder Verkäufer.
In die Berufsgruppe 3 mit erhöhtem Risikograd werden meist Kranken- und Altenpfleger, Gastwirte oder Kranführer eingeordnet.
Als Berufe mit besonders hohem Risiko, Gruppe 4, gelten Betonbauer, Maurer, Maschinenschlosser. Grundsätzlich müssen körperlich Tätige mit höheren Prämien rechnen als Kopfarbeiter.
Einige Berufe werden häufig nur eingeschränkt versichert. Einige Risikogruppen, etwa Handwerker oder Lehrer, haben es schwer, Verträge zu erhalten, die über das 60. Lebensjahr hinaus gehen. Von speziellen Risikogruppen wie Dachdeckern oder Gerüstebauern verlangen die Versicherer zum Teil hohe Risikozuschläge. Fotografen, Fotomodelle, Künstler fallen oft sogar ganz aus dem Versicherungsschutz, weil eine Berufsunfähigkeit nur schwer überprüfbar ist.
Welcher Beruf in welche Gruppe gehört, kann jedoch bei den einzelnen Versicherungen sehr unterschiedlich sein. Suchen Sie daher nach einer Versicherung, die Ihren Beruf günstig einstuft. Klären Sie dabei genau, welchen Beruf Sie versichern. Wer unwissentlich den falschen Beruf versichert hat, verstößt gegen die Annahmerichtlinie des Versicherers und gefährdet seinen Versicherungsschutz, da der Versicherer wegen Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht den Vertrag anfechten oder von ihm zurücktreten kann. Einige Versicherer schreiben in Ihrem Vertrag fest, dass Sie einen Berufswechsel oder die Aufnahme eines risikoreichen Hobbys melden müssen, damit das Risiko dann neu beurteilt werden kann.n
Und auch wenn sich die Lebensumstände ändern (z.B. bei Heirat, Geburt, Einkommenszuwachs oder Immobilienerwerb), verlangen manche Versicherungen eine erneute Gesundheitsprüfung. Das alle kann Beitragserhöhungen oder ungünstigere Bedingungen zur Folge haben. Eine Unterlassung hat den Verlust des Versicherungsschutzes zur Folge. Gute Versicherungsgesellschaften verzichten allerdings auf die Mitteilung über solche Veränderungen. Der Vertrag kann dann trotzdem zu den gleichen Bedingungen weiter geführt werden.
Selbständige müssen dem Versicherungsunternehmen nachweisen, dass ihre Tätigkeit regelmäßig entsprechende Einnahmen abwirft. Üblicherweise belegen sie das durch ein Durchschnittseinkommen der letzen drei Jahre, denn es ist wichtig, dass keine zu hohe oder zu niedrige Berufsunfähigkeitsrente versichert wird. Wer sich gerade erst selbständig gemacht hat, kann zunächst nur eine bestimmte Rentenhöhe versichern, meist zwischen 500 bis 1000 Euro monatlich. Wichtig: Berücksichtigen Sie spätere Gehaltssteigerungen sowie die Wirkung der Inflation, vereinbaren Sie dafür eine so genannte „Dynamik“. Dann steigt mit dem Versicherungsbeitrag auch die versicherte Berufsunfähigkeitsrente im Laufe der Jahre automatisch an.
Wenn Sie arbeitslos werden, sollten Sie Ihren Berufsunfähigkeitsschutz möglichst weiterführen damit Sie weiterhin Anspruch auf Leistungen haben. Außerdem ist es wegen des höheren Eintrittsalters, bzw. Vorerkrankungen, teurer, eventuell sogar unmöglich, später erneut eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Schreiben Sie fest, dass auf Antrag auch eine zinslose Stundung der Beiträge möglich ist, ohne dass der Versicherungsschutz verloren geht. Das ist wichtig, wenn Sie zeitweise kein Einkommen haben.
Die Firma Morgen & Morgen analysiert und bewertet unabhängig die Bedingungen, Anträge und internen Daten von Berufsunfähigkeitsversicherungen. Versicherungen, die hier mit fünf Sternen bewertet wurden, erfüllen alle wichtigen Kriterien einer optimalen Berufsunfähigkeitsversicherung. Fragen Sie daher gezielt nach entsprechenden Bewertungen, etwa bei Ihrem Berater. Die Ergebnisse werden regelmäßig in der Wirtschaftspresse veröffentlicht. Auch die Stiftung Warentest bewertet regelmäßig Berufsunfähigkeitsversicherungen.
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Monika Wulf-Mathies studierte Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. Sie arbeitete im Kanzleramt, war ÖTV-Vorsitzende, in der europäischen Kommission und Beraterin für Gerhard Schröder. Seit 2001 ist sie bei der DHL, erst Leiterin des Zentralbereichs „Politik & Nachhaltigkeit“, seit 2009 Beraterin des Vorstands. Wie sah Ihr Weg zum Erfolg aus?
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