Als Historiker und Theologe erfolgreich in der IT-Branche

Keine Kommentare » - Kommentieren Sie! Tags: , , . Rubrik(en): Berufsbilder

Von Richard Gertis, 30. September 2009: Eigentlich hatte ich nach der Schule ein Diplomstudium der Mathematik und Physik begonnen, das ich allerdings anläßlich meines Zivildienstes unterbrach dann nicht mehr aufnahm. Mein Studium der Geschichtswissenschaft und Theologie schloss ich 1992 mit dem Magister ab, um mich der Realität des Arbeitslebens ... Weiterlesen - Translate full text



DIE NEUSTEN BEITRÄGE FINDEN SIE AUF DER STARTSITE








Schwierige Situationen meistern

Schon seit meinen ersten Semestern stellte ich mich zwar darauf ein, dass es in puncto Berufsaussichten effektivere Studiengänge gegeben hätte, hoffte aufgrund einiger veröffentlichter Arbeiten am Ende des Studiums dennoch, irgendwo meinen Fuß in eine Türe stellen zu können.

Das Wechselspiel von Bewerbungen, Abwarten und Absagen in einer Zeit leerer Kassen zehrte dann so sehr an meinen Nerven, dass ich mich entschied, nur “nebenbei” das, was ich sonst noch konnte, geschäftlich zu entwickeln. So landete ich als selbständiges Mädchen für Alles in der IT-Branche. Arbeit gab es genug, das Geld zum Leben reichte auch – nur die Zeit fürs “Nebenbei” war schnell zu knapp.

Spezialfall IT-Branche

Die IT-Branche ist sicher ein Spezialfall. So ist sie zwar die Branche der Quereinsteiger schlechthin, da es noch vor 20 Jahren allenfalls recht diffuse IT-Berufsbilder gab. In einer Schar von technischen Praktikern, Ingenieuren unterschiedlichster Herkunft und Naturwissenschaftlern war (und bin ich teilweise immer noch) dennoch ein Exot.

Dies fällt beispielsweise auf, wenn ich mich zu Fortbildungsveranstaltungen anmelde, in denen ein abgeschlossenes technisches oder naturwissenschaftliches Studium, eine entsprechende Berufsausbildung oder ein wirtschaftswissenschaftlicher Abschluss vorausgesetzt wird. Als Geisteswissenschaftler wäre ich da einem IT-Analphabeten gleichgesetzt, wenn ich nicht meine mehr als 10-jährige Berufserfahrung in die Waagschale werfen könnte.

In meiner täglichen Arbeit empfinde ich meine Ausbildung hingegen als wertvollen Vorteil. Trotz der Techniklastigkeit sind die Fähigkeiten zu strukturierter Problemanalyse, zur Übersetzung zwischen der Sprache der Anwender und dem IT-Fachjargon und vor allem zur Kommunikation von entscheidender Bedeutung.

Seit mehr als 15 Jahren unterstütze ich nun mit meinem Unternehmen www.vivasoft.de/ Handwerk und Gewerbe im Großraum Freiburg mit EDV-Dienstleistungen.

Ihnen gefällt diese Seite? Abonnieren Sie uns!








Das könnte Sie auch interessieren









Diskutieren Sie mit

Abonnieren ohne einen Kommentar abzugeben


Wenn Sie selbst kommentieren wollen

Der optimale Berufseinstieg. Perspektiven für Geisteswissenschaftler


Kaufen Sie mein Buch per Klick auf das Bild!


Wer sich als Geisteswissenschaftler an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert, findet auch einen Job! Dieses Buch informiert über Möglichkeiten wie Aufbaustudium, Jobsuche oder Existenzgründung. Wie ein Kompass lassen Beispiele, Adress- und Checklisten jeden das passende Angebot finden.

Weiterlesen - Translate full text





“Man erreicht viel, wenn man es nur will und sich nicht entmutigen lässt!”


Interview mit Dr. Monika Wulf-Mathies über Ihre Karriere als Geisteswissenschaftler:


Monika Wulf-Mathies studierte Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. Sie arbeitete im Kanzleramt, war ÖTV-Vorsitzende, in der europäischen Kommission und Beraterin für Gerhard Schröder. Seit 2001 ist sie bei der DHL, erst Leiterin des Zentralbereichs „Politik & Nachhaltigkeit“, seit 2009 Beraterin des Vorstands. Wie sah Ihr Weg zum Erfolg aus?

Weiterlesen - Translate full text.

Soziale Netzwerke statt klassische Bewerbung?

5 Tipps zur Jobsuche im Web 2.0


Aller Anfang ist schwer: Das gilt auch oder gerade für die Jobsuche im Web 2.0. Erst langsam einen Ruf erarbeiten, dann Kontakte knüpfen, diese festigen. Es dauert lange, bis man überhaupt über eine Einstellung reden kann. Aber der Aufwand lohnt sich. Ein Überblick. ...

Weiterlesen - Translate