Frage zur Studienausrichtung

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Von Simone Janson, 17. Juni 2009: Hallo, durch Zufall bin ich heute auf Ihre Seite gelangt und fand Ihr Buch "Der optimale Berufseinstieg" thematisch sehr interessant. Weil: Genau das ist mein Problem - ich würde daher gerne Ihre Meinung zu meiner Studienausrichtung wissen: Ich studiere eine abenteuerliche Kombination, die mir aber ... Weiterlesen - Translate full text



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Ich studiere eine abenteuerliche Kombination, die mir aber mittlerweile gut gefällt: MA Romanistik und Slavistik (die Geisteswissenschaften) und im Nebenfach Geologie (also eher was naturwissenschaftliches). Ist es ratsam später im Berufsleben, vor allem am Anfang, viel zwischen beiden Bereichen zu wechseln, oder sollte mir von Anfang an klar sein, in welchen Bereich ich gehen soll und den dann durchziehen, weil es vielleicht im Lebenslauf seltsam anmutet, wenn ich zwischen Verlagen und Steinbruchgesellschaften hin- und herspringe? :)

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  1. Simone Janson sagt:

    Hallo Julia,
    es stimmt leider schon, in der Regel schätzen es Arbeitgeber tatsächlich, wenn eine klare Struktur vorherrscht und es so wirkt, als könne sich ein Bewerber nicht entscheiden. Gerade für Geisteswissenschaftler mit ihrer breiten Fächerung ist das dann ein Problem.
    Ich persönlich finde Abwechslungsreich gut, es zeigt Vielseitigkeit. Aber die ist auf dem Arbeitsmarkt oft nicht gefragt; ich habe eher den Eindruck, Absolventen sollen möglichst gut in eine Schublade passen. Ich kenne auch Leute, die ein sehr breit angelegtes Fach studiert haben und sich dann anhören musste, sie machen ja nichts Richtig, sondern alles nur ein ein bisschen.
    Von daher ist eine frühzeitige Orientierung durch Praktika sinnvoll.
    Aber: vielleicht findet sich ja eine Verbindung zwischen beiden Studienfächern – z.B. ein Verlag, der Fachzeitschriften für Steinbruchgesellschaften auch in anderen Sprachen herausbringt. Versuchen Sie eine Nische zu finden, in der Sie mit ihren beiden unterschiedlichen Qualifikationen punkten können, denn das hebt Sie ja von anderen ab.
    Ansonsten: Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Eventuell werden Sie auch einmal in einem ganz anderen Bereich arbeiten, der mit ihren Studienfächern gar nichts zu tun hat. Das ist bei vielen Geisteswissenschaftlern so.







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