Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

Führendes Blog für Bildung & Neue Arbeitsformen im Digitalen Wandel, Teil von Business & More mit 14 Mio Visits/Monat - Info-Datenbank für Berufs- & Quereinsteiger! → Inhalt


Existenzgründung » Frei & Mobil Arbeiten » Netbook im Langzeit-Test:
Zugfahren mit dem Nokia Booklet 3G

Zugfahren – das war der Hauptgrund, warum ich ein Netbook wollte. Denn wenn man schon Koffer und Handtasche dabei hat, mark man sich nicht noch mit einer Notebooktasche belasten. Außerdem ist in einem überfüllten Zug, wo man sich öfter mal durch den halben Zug drängeln muss, um einen freien Sitzplatz zu finden, jedes Gepäckstück einfach zu viel.

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

Alle 1832 Beiträge von Simone Janson ansehen

Website: http://www.simone-janson.de

5 Kommentare

  1. Liebe Frau Janson,

    besten Dank für Ihre Erfahrungen mit dem Nokia Netbook.
    Keine Frage, diese kleinen Geräte finde auch ich sehr praktisch. Lese ich aber Ihren Beitrag, drängen sich mir mehrere Fragen auf. Sie schreiben, dass Sie nicht “15 Minuten Löcher in die Luft starren wollen”, 15 Minuten aber auch zu wenig Zeit seien, um noch etwas vernünftiges zu erledigen. Es ist schade, dass hier der Eindruck vermittelt wird, “offline-Zeit” sei für Sie offensichtlich vergeudete Zeit. Auf mich macht der Beitrag den Eindruck, dass offensichtlich immer mehr Menschen damit beschäftigt sind, mehr oder weniger sinnvolle Informationen (ich hoffe, Sie sind mir nicht böse) in Internetangebote wie Facebook, Twitter, Blogs etc. einzustellen, und damit ihre Zeit verbringen (vergeuden?). Was nicht gebloggt wurde, ist nicht passiert. Aus meiner Sicht erreichen die neuen Geräte genau das, was sie sollen, nämlich dem Nutzer die Notwendigkeit des permaneneten “online-seins” zu verdeutlichen.
    Auch ich arbeite oft und sehr gerne im Zug, für die Zeit dazwischen kaufe ich mir eine Zeitung und genieße die Zeit am Bahnhof, sie lesen zu können.
    Mein Vorschlag für eines Ihrer nächsten Bücher: wie wäre es mit einem Coaching-Buch “Die Kunst, offline zu sein-vom sinnvollen Umgang mit der gewonnenen Zeit”. Ich wette, auch dieser Trend wird kommen.

    Beste Grüße

    Dr. Matthias Frank

  2. Lieber Herr Dr. Frank,
    danke für den interessanten Einwand und die Buchidee… das wäre tatsächlich mal eine Überlegung wert…
    Ich lese meine Zeitung tatsächlich auch lieber online – schon alleine weil ich das normale Zeitungsformat ausgesprochen unpraktisch finde. Das ist eben Geschmackssache… Bliebe noch ein Buch – aber das möchte ich nicht auch noch mitschleppen. Tatsächlich finde ich für Unterwegs E-Texte, z.B. auch im PDF-Format, die praktischste Leseform, einfach weil man bei geringerem Gewicht eine ganze Bibliothek mitnehmen kann. Dafür muss man dann auch nicht die ganze Online sein – das ist ja, wie ich auch geschrieben habe, technisch auch gar nicht möglich.
    Und: Ich sehe es ein wenig umgekehrt wie Sie: Die Möglichkeit mobil zu arbeiten spart mir Zeit, z.B. um schnelle E-Mails oder Kommentare zu schreiben, dafür kann ich dann wieder andere Dinge tun.
    Gruß Simone Janson

  3. Ich habe den Netbook Typen test gemacht und bei mir ist tatsächlich das Nokia 3 G rausgekommen – der Test ist ganz unterhaltsam, ob er eine echte Hilfe bei der Kaufentscheidung ist – ich weiss nicht?
    www.netbooks.de/netbook-typ.html

  4. Den Segen mit der langen Laufzeit der Akkus bei den gängigen Netbooks kann ich persönlich nur zu gut nachvollziehen. Für mich war es einer der wichtigsten Entscheidungskriterien für den Kauf meines Netbooks. Während in der letzten Zeit zwar immer mehr Leute im ICE mit einem Tablet-PC anzutreffen sind, war dies für mich keine Alternative, da ich auch im Zug meistens am Arbeiten bin – da fehlt den Tablets leider eine anständige QWERTZ-Tastatur. Für das Verfassen längerer Texte im Zug ist da ein Netbook doch deutlich vorteilhafter!

    Die lange Ladezeit für Windows kann ich persönlich jedoch nicht bestätigen. Hier bietet es sich an, einen Großteil der von Haus aus installierten Programme wieder zu entfernen – die meisten sind in der Regel eh völlig unnötig. Eine andere Option wäre es, statt des Windows OS einfach eine Linuxdistribution zu installieren. Dank OpenOffice kann man auch mit diesen Betriebssystemen hervorragend von Unterwegs arbeiten.

  5. Hallo Boris, die fehlende Tastatur ist genau der Punkt, der mich an Tablett PCs auch stört. Allerdings wäre es manchmal zum Drauschauen bei einem 10Zoll-Display besser, wenn die Tastatur nicht im Wege wäre. Mein Traum: Netbook mit schwankbarem Display, bei dem sich die Tastatur unter das Dispplay drunterschieben lässt….
    Zu Windows habe ich ja hier noch einen ganzen Blogbeitrag geschrieben: www.berufebilder.de/frei-arbeiten/tests/netbook-im-langzeittest-arbeiten-mit-windows7-fuer-netbooks/
    Das Nokia hat tatsächlich nur 1GB Ram – das ist mir persönlich einfach zu langsam für Windwos.
    Mittlerweile habe ich tatsächlich Ubuntu 10.04 auf dem kleinen Netbook. Vorteile:
    - deutlich schneller
    - frei einstellbare Schriftgröße + Icongröße, auch in den Menüs – da kann man dann trotz großer Bildschirmauflösung schön arbeiten
    - Panels lassen sich wegklicken, daher kein Problem mit der Fenstergröße
    - sieht in der Netbookedition einfach super aus, der Bildschirmhintergrund lässt sich im Gegensatz zur Windows-7-Starter-Version auch austauschen
    - startet natürlich auch schneller..

    Leider gibt es auch einige Nachteile, die zum Teil offenbar dem Nokia-Netbook geschuldet sind:
    - Probleme bei der Installation der Graffikkarte – sprich, wie ich Videos abspiele, habe ich noch nicht so ganz raus…
    - Ruhemodus funktioniert nicht (bekannter Bug bei Ubuntu-Netbook-Edition)
    - Shortcuts funktionieren nicht
    - Batterianzeige scheint auch nicht 100% zu funktionieren

    Finde Ubuntu dennoch besser, Videos und Shortcuts brauche ich nicht unbedingt. Ubuntu 9.10 und 10.10 habe ich übrigens gar nicht hinbekommen zu installieren – bei ersterem funktionierte der Grafiktreiber nicht, bei zweiterem Unitiy…

    Übrigens ist man bei Nokia sofort auf 180, wenn man Ubuntu auf dem Netbook installieren will, weil man sich, O-Ton, wünscht, dass das Gerät mit Windows läuft…

    Zum Thema noch ein paar links:

    s60blog.com/2010/01/ubuntu-9-10-running-on-nokia-booklet-3g-video/ (hat bei mir nicht geklappt..)
    openattitude.com/2010/01/29/nokias-booklet-3g-hates-linux/

    Gruß
    Simone

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*


Außerdem möglich: Kommentare als RSS abonnieren.

Kommentar schöner machen:

Laden Sie Ihr eigenes Bild bei Gravatar hoch, das statt des Standardbildes angezeigt wird. Die E-Mail-Adresse muss übereinstimmen! Fügen Sie HTML-Tags ein. Möglich sind: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>