86 Prozent der Befragten, immerhin IT-Fachleute, gaben an, schon mindestens einmal Probleme beim Abstimmen von Notebook und Beamer gehabt zu haben. Fast zwei Drittel (63 Prozent) planen daher trotz ihrer Sachkenntnis mehr als 10 Minuten für diesen Vorgang ein. 87 Prozent der Studien-Teilnehmer verwiesen darauf, dass allein die Räumlichkeiten schon ein Problem darstellen können. Dies gilt z.B., wenn keine geeignete Projektionsfläche vorhanden ist.
Oft wird in Firmen oder Bildungseinrichtungen ein Beamer fest installiert, an den unterschiedliche Referenten ihren Laptop anschließen. Dies birgt laut 9 von 10 Experten weitere Schwierigkeiten, z.B. wenn die Software nicht passt. Entsprechend wünschen sich 81 Prozent eine Software, mit der Notebooks sofort jeden angeschlossenen Beamer erkennen und aktivieren.
Natürlich hat VIOSO diese Umfrage nicht ganz uneigennützig gestartet: Denn das in Weimar ansäßige Unternehmen will die entsprechende Software gleich parat haben: Smartprojecting, so der Name des in der PRO-Version 296-Euro teueren Softwarpakets (immerhin gibt es für eine 69 Euro “preiswerte” Schweizer-Taschenmesser-Variante) soll alle Geräte automatisch anschließen, stets für ein optimales Bild sorgen und kinderleicht bedienbar sein.
Ich persönlich habe mich gefragt, ob es wirklich so schwierig ist einen Beamer anzuschließen, dass man dafür eine derart teuere Software braucht. Allerdings würde die Sache für mich unter einem Gesichtspunkt Sinn machen: Mit anderen Betriebssystemen (Mac, Linux) oder mobilen Geräten ist die Beamerbenutzung oftmals noch problematischer. Leider wurde in der Umfrage vergessen zu fragen, welche System benuzt wurden.
Genau diese Betriebssysteme fehlen aber im Angebot: Es gibt die Software nur für Windows XP, Vista und 7 – aber weder für Mac und schon gar nicht für Linux. Ganz zu schweigen von einer mobilen Applikation die z.B. aus dem Iphone ein praktisches Präsentationstool machen würde. Für 269 Euro würde ich ein paar entsprechende Extras schon erwarten.

Pingback: Simone Janson