Das Landgericht Berlin, Aktenzeichen 103 O 75/06, hat eine Frau, die in einem Monat 93 Gegenstände über eBay versteigert hatte, darunter gebrauchte Kleider, als gewerbetreibend eingestuft. Folgen: Auf den Gewinn müssen Steuern gezahlt werden und man muss als gewerblichr Verkäufer darauf hinweisen, dass die verkauften Gegenstände innerhalb der gesetzlichen Frist zurückgenommen werden (wer das versäumt – Achtung kostenpflichtige Abmahnung). Eine klare Grenze, ab wann solche “Privatgeschäfte” gewerblich sind, ist aus den bisherigen Urteilen nicht erkennbar. Ein Anwalt hatte mich 2005 informiert, dass ein Verkauf von Ebay-Artikeln im Jahr nicht mehr als 565 Euro einbringen dürfe, bzw. dass sich die Artikel nachweisbar länger als ein Jahr im Besitz des Verkäufers befunden haben mussten. Aber auch wer auf einen Schlag die komplette Ausbeute einer Dachbodenentrümpelung auf eBay stellt, kann zum Unternehmer werden, wenn nicht nachweisen kann, dass es eine einmalige Aktion war.
3. April 2007 um 14:14 Uhr
Und warum reagiert Ebay nicht, wenn man Mitglieder meldet, die monatlich mehr 250 Artikel verkaufen? Ich habe vor einigen Monaten einen Verkäufer gefunden, der als privat eingestuft ist, aber mehr als 10.000 Bewertungen besitzt und davon monatlich mindestens 200 – meistens 250 bis 300. Es kam die Standardantowrt von wegen “Wir kümmern uns um ihr Anliegen”, aber der Typ verkauft weiterhin als privater.
4. April 2007 um 09:56 Uhr
Weil die Leute bei Ebay auch viel zu tun haben oder zu bequem sind oder sonst etwas?
4. März 2008 um 07:08 Uhr
Bei EBay wimmelt es nur so, von privaten Verkäufern die in Massen gleiche Artikel verkaufen. Stellt man eine Frage über Garantie, bekommt man keine Antwort. Die wollen nur mit China-Schrott schnelles Geld machen. Und, EBay reagiert nicht, weil EBay sich daran eine goldene Nase verdient. Wenn EBay sich nicht darum kümmert, dann müssten sich einmal die Behörden darum kümmern. (Steuerfahndung)
Man braucht nur bei EBay unter Restposten, Sonderposten schauen, dann wird man schnell fündig. Viele Verkaüfer tauchen da mit unterschiedlichen Namen auf und es ist immer der selbe.