Gerade unter dem Aspekt der gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen scheint die Existenz als Coach immer mehr zu einer echten Alternative zu reifen. Hierbei eignet sich eine Ausbildung zum Telefon-Coach gerade aufgrund der niedrigen Investitionskosten und der zweitberuflichen Einstiegsmöglichkeiten.

Aber auch bestehende Coaches und Trainer denken immer häufiger über eine effiziente Erweiterung ihres Angebotsspektrums im Sinne ihrer Klienten nach. Anlass genug, heute einmal auf die Gründe einzugehen, die aus Sicht der Teilnehmer für eine Ausbildung zum Coach sprechen. Aus einer Vielzahl von Telefoninterviews nachfolgend die häufigsten Antworten auf die Frage „Warum wollen Sie Life Coach werden?“
- Eigener Chef sein: Ich möchte mein eigener Chef sein. Das ist immer schon mein Traum gewesen. Ich werde es dann nicht mehr nötig haben, Befehle von jemandem anderem entgegenzunehmen.
- Kein fester Zeitplan: Ich möchte mich von der täglichen Routine befreien. Das Leben in der Firma langweilt mich. Ich habe mein ganzes Leben lang gearbeitet. Ich bin ein guter Angestellter gewesen. Vielleicht ist es nur diese Midlife-Geschichte, aber ich fühle mich finanziell abgesichert und möchte mehr als nur monatliche Überweisungen. Ich möchte etwas jenseits aller Routine.
- Mein eigenes „Ding” machen: Ich habe Fähigkeiten, von denen ich glaube, dass andere mich dafür bezahlen würden. Ich kann gut Zuhören, habe einiges an Lebenserfahrung und ich würde gerne meinen eigenen Zeitplan machen, anstatt mich nach jemand anderen zu richten.
- Arbeiten von zu Hause aus: Moderne technische Errungenschaften erleichtern es, schnell ein komplett funktionierendes Home Office einzurichten – ohne nennenswerte Kosten für ein Büro oder eine Praxis.
- Einfacher Einstieg: Ich glaube, es ist ein Geschäft, bei dem ich mir den Einstieg leisten kann. Ich habe schon einen Computer und kann von meinem Büro zu Hause aus arbeiten. Der relativ kostengünstige Einstieg ermöglicht mir die Selbständigkeit. In den meisten anderen Bereichen, für die ich mich interessiert habe, braucht man fast immer mehrere Tausend Euro zur Existenzgründung.
- Freiheit: Ich möchte im Schlafanzug arbeiten können, wenn ich das will. Dieser Grund ist ebenso gut wie jeder andere. Außerdem hat es heute Prestige, wenn man von zu Hause aus arbeitet.
- Weg aus der Arbeitslosigkeit: Ich habe keine Wahl, meine Stelle wurde abgebaut. Eigentlich fange ich an, mich als Glückspilz zu sehen. Ich glaube nicht, dass ich die Veränderung von selbst geschafft hätte. Ich denke, ich kann meinen Lebensunterhalt genauso gut, wenn nicht besser, als Coach verdienen.
- Einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten: Ich möchte etwas verändern. Ich mache mir noch nicht einmal Gedanken darüber, dass ich nicht das Gehalt verdienen könnte, das ich im Moment bekomme. Etwas Größeres ruft nach mir. Ich möchte mit Menschen zusammenarbeiten, die wachsen wollen, echtes Interesse an persönlicher Weiterbildung haben und zu würdigen wissen, was ich als professioneller Coach für sie tun kann.
- Sicherheit: Der Staat garantiert mir nichts mehr. Ich möchte finanzielle Sicherheit, und ich kann mir keinen besseren Weg vorstellen, dies zu erreichen, als die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
- Persönliche Herausforderung: Ich brauche eine richtige Herausforderung, aber die wird da, wo ich jetzt bin, nicht kommen. Es ist einfach kein Platz vorhanden für Beförderungen, und es könnte sein, dass ich die nächsten fünf Jahre immer das Gleiche tue und beruflich und persönlich sehr wenig vorankomme.
Autor: Martin Geiger
Martin Geiger ist Produktivitätsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach. 2003 gründete er mit der Ausbildung zum Life Coach nach Martin Geiger ein Lizenzsystem für Coaching per Telefon. 2007 wählte ihn die Europäische Trainerallianz zum Trainer des Jahres. Heute gilt der gefragte Referent als ausgewiesener Experte für die Steigerung persönlicher und unternehmerischer Produktivität und Strategien des Zeitmanagements 3.0.
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