
Gestern bin ich auf den offenbar neuen Service Twjournal aufmerksam geworden, mit dem man mit ein paar Mausklicks seine Twitter in E-Book-Form gießen kann. Was auf den ersten Blick eine nette Spielerei für Buchliebhaber ist, könnte ein nettes Tool für den Business-Alltag werden: Etwa in Form von kommentierten Linklisten.
Twitterbücher erfreuen sich ja großer Beliebtheit – auch wenn es ein wenig paradox anmutet, das flotte Echtzeitmedium auf langsames Papier zu pressen. Aber es scheint noch genug Leute zu geben, denen Twitte einfach zu schnell ist und die mal in Ruhe nochmal was nachschlagen wollen – und für die scheint mir twjournal eine gute Idee.
Kommentierte Linklisten aus Twitter
Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten: Kommentierte Linklisten, die man z.B. in Meetings einsetzen kann – und die einem schnell den Arbeitsalltag versüßen. Nun sind zwar leider die Einstellungsmöglichkeiten bei Twjournal nicht wirklich groß:
Optimal wäre es zum Beispiel, wenn man z.B. ganze Listen in E-Book-Form pressen könnte oder nur Tweet zu bestimmten Hashtags. Die Auswahlmöglichkeiten sind leider viel rudimentärer: Man kann ausschießlich seine eigenen Tweets in ein E-Book pressen und dabei lediglich Hashtags oder Replies ausschließen.
Rudimentäre Einstellmöglichkeiten
Immerhin, man kann auch Tweets, die bestimmte Begriffe beinhalten, auschließen. Und damit lässt sich schonmal arbeiten. Oder aber man legt einen eigenen Twitter-Account an, nur um solche Linklisten zu erstellen. Ein praktisches Tool, das sicher noch weitere Einsatzmöglichkeiten bietet!
Übrigens: In der Grundausstattung ist twjournal kostenlos. Erst wenn man Bilder hinzufügen oder das ganze als ausgedrucktes Buch vertreiben will, kostet es ein paar Euro. Und: Man kann ein eigenes Coverbild hochladen und das E-Book damit ansprechend gestalten.
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