
Beispiel Zeitung: Auflagen, Reichweiten und auch Werbeinnahmen purzeln. Viele User besorgen sich mittlerweile Ihre Informationen schnell und kostengrünstig im Internet. Doch das braucht uns von der Schreibenden Zunft nicht weiter zu erschrecken – denn: Für qualitativ hochwertige Inhalte sind User auch bereit zu bezahlen.
Doch der Internetbereich ist nicht das Ende von Buch und Zeitung. Im Gegenteil – beide ergänzen sich prächtig. Wenn die Verzahnung richtig angegangen wird. Im Idealfall entstehen durch das Internet sogar neue Geschäftsmodelle. Ein gelungenes Beispiel dafür ist www.changex.de. Doch wie kann die optimale Verbindung von Internet und Print funktionieren?
Zeitungsverlage könnten mit ihren Online-Auftritten deutlich mehr Umsätze erzielen, wenn sie ihre Inhalte in einzelne Kleinstprodukte zerlegen, immer wieder neu bündeln und auf diese Art aus Archiven heraus verkaufen. Mehr dazu findet man in diesen beiden Beiträgen aus dem Magazin “Menschen Machen Medien” der Gewerkschaft ver.di:
mmm.verdi.de/archiv/2006/04/titelthema_journalismus_online/mehr_zeit_vor_dem_computer
mmm.verdi.de/archiv/2006/04/titelthema_journalismus_online/wenn_inhalte_zu_content_werden
Wer etwas fundiertere Kenntnisse zu diesem Thema sucht kann sie bei Florian Stahl in dieser Studie nachlesen:
Paid Content. Strategien zur Preisgestaltung beim elektronischen Handel mit digitalen Inhalten.
