Was ich auch noch nicht wusste: Auch Riesterverträge können zur Geldwäsche missbraucht werden. 2005 und 2006 haben Versicherungsunternehmen 35 Verdachtsanzeigen nach dem Geldwäschegesetz erstattet. Die Anzeigen wurden überprüft, aber in keinem Fall hat sich der Verdacht bestätigt. Allerdings: Rein Theoretisch ist der Missbrauch wohl tatsächlich möglich. Ein besonders hohes Risiko besteht vor allem bei hohen Bareinzahlungen oder Einmalzahlungen. Dabei werden die Schwellenwerte des Geldwäschegesetzes nur dann überstiegen, wenn die Jahresprämien höher als 1000 Euro oder eine einzelne Prämie mehr als 2500 Euro übersteigt.