Bevor Sie eine Beurufsunfähigkeitsversicherung abschließen: Machen Sie sich klar, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine Risikoabsischerung ist, die nur im Schadensfall zahlt. Sie bekommen Ihre Beiträge in der Regel also nicht wieder. Es gibt jedoch auch Versicherungen mit Auszahlung des Gewinns, wenn keine Berufsunfähigkeit eingetreten ist. Diese Variante ist allerdings etwas teurer. Zudem werden die Überschüsse (etwa aus Aktienfonds) meist nicht garantiert.
Und auch das sollten Sie beachten: Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit gilt als private Ausgabe. Sie können die Kosten also nicht als Betriebsausgabe von der Steuer abziehen, denn das Risiko liegt überwiegend im privaten Lebensbereich. Sie können diese Vorsorge nur als sonstige Vorsorgeaufwendung in der Steuererklärung zu berücksichtigen – und zwar bis zum Höchstbetrag von 1500 Euro jährlich. Insgesamt können als Vorsorgeaufwendungen jährlich nur 2.400 Euro geltend gemacht werden.
Wie hoch Ihre Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind, hängt von verschiedenen Faktoren (und natürlich von der Versicherungsgesellschaft) ab.
Von Folgenden Faktoren hängt der Preis auch ab:
Höhe der gewünschten Rente
Die Höhe der Rente, die bei Berufsunfähigkeit gezahlt werden soll, bestimmt ganz entscheiden die Höhe Ihrer Beiträge. Je mehr Rente Sie bekommen möchten, desto höher sind auch Ihre Beiträge.
Ihr Alter
Auch das ist wichtig: Je jünger Sie bei Abschluss einer Versicherung sind, desto niedriger sind in der Regel auch Ihre Beiträge – zum einen, weil Sie dann länger einzahlen, zum anderen, weil Sie in der Regel auch noch weniger Vorerkrankungen aufweisen (dazu unten mehr).
Leistungs- und Versicherungsdauer
Ihr Beruf
Zu diesen beiden Punkten gibt es Extra-Beiträge (Siehe dazu Reihen-Übersicht unten!)
