2008 wurde das GmbH-Recht geändert. Es wurde nicht nur die Mini-GmbH geschaffen, sondern auch bei der traditionellen GmbH-Gründung einiges geändert.
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GmbH-Gründung in Kürze:
Frisch Gegründet
Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG haftungsbeschränkt):
Was unterscheidet die Mini-GmbH von der GmbH?

Die UG haftungsbeschränkt, im Volksmund gerne auch Mini-GmbH oder 1-Euro-GmbH genannt, ist eine Variante der GmbH, die vor allem Gründern kleinerer Unternehmen das Leben einfacher machen soll. Sie wurde zum 1. November 2008 ins Leben gerufen und ist keine eigene Rechtsform, sondern lediglich eine Variante der normalen GmbH.
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Rechtsform in Kürze:
Was muss man bei einer GmbH beachten?
Die GmbH ist innerhalb der Kapitalgesellschaften die am häufigsten anzutreffende Rechtsform. Sie verspricht Geschäftspartnern hohe Rechtssicherheit und geniest dementsprechend hohes Vertrauen. Allerdings ist der Aufwand bei der Gründung auch entsprechend hoch.
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Rechtsform in Kürze:
Was ist eigentlich eine GmbH & Co.KG?
Die GmbH & Co.KG ist eine besondere Erscheinungsform der reinen KG. Auch diese Rechtsform gehört zu den Personengesellschaften. Anders als bei der KG fungiert als (alleiniger) Komplementär und damit vollhaftender Gesellschafter keine natürliche Person, sondern vielmehr eine GmbH als juristische Person.
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Fakten & Zahlen:
Geschäftsführer in deutschen Unternehmen
Rund 987.000 Geschäftsführer arbeiten derzeit in den handelsregisterlich eingetragenen Unternehmen in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr (921.982) ist das ein Anstieg um 7 Prozent. Das ermittelte das Unternehmen Bürgel Wirtschaftsinformationen in der aktuellen Studie Geschäftsführer-Demografie 2009. Danach leiten heute 163.786 Frauen und 823.450 Männer als Geschäftsführer die in Deutschland eingetragenen HR-Unternehmen.
Absolut gesehen arbeiten die meisten Geschäftsführer in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (230.502) und Bayern (161.753). Auf die Einwohnerzahl bezogen nimmt Hamburg die Spitzenposition ein: 1,84 Prozent aller Hamburger bekleiden einen Geschäftsführerposten. Wenig Geschäftsführer arbeiten in Thüringen (0,83 Prozent) und in Sachsen-Anhalt (0,85 Prozent).
Geschäftsführer deutscher Unternehmen sind im Schnitt 50,9 Jahre alt. Berlin ist mit einem Durchschnitt von 49,5 Jahren das Bundesland mit den jüngsten Geschäftsführern. Dort beträgt auch der weibliche Anteil an der Gesamtzahl aller Unternehmensleiter 18,6 Prozent, im Gegensatz zu Bremen mit 14,9 Prozent. Im Durchschnitt sind es bundesweit 16,6 Prozent.
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Welche Rechtsform ist die richtige?
Jeder Existenzgründer muss die passend Rechtsform wählen – am besten schon beim Schreiben des Businessplans, denn auch Geldgeber interessieren sich meist brennend für dieses Thema, weil die Wahl der richtigen Rechtsform den Unternehmenserfolg entscheidend beeinflussen kann: Denn wenn man die falsche Rechtsform gewählt hat, zahlt man je nachdem entweder zu viele Steuern oder hat unnötige bürokratische Hürden zu bewältigen. Ändern kann man das meist nur noch mit einer Neugründung. Daher zeigt mein Beitrag bei RP-ONLINE worauf es ankommt.
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Endlich durch:
Die 1-Euro GmbH
Lange war sie angekündigt, nun wurde sie endlich umgesetzt: Die 1-Euro-GmbH, auch Mini-GmbH genannt. Der Deutsche Bundestag hat am 26.06.2008 das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen beschlossen.
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Arbeits- & Sozialrecht
Rehtsformen:
GmbH-Reform
Immer wieder werde ich in Veranstaltungen gefragt, wie das denn mit der Limited aussieht. Das könnte sich nun erledigen: Die Bundesregierung will die GmbH reformieren und damit auch für Kleinstgründer aktiver machen. Herzstücke der geplanten Reform, die Gründungen erleichtern soll: Das notwendige Mindestkapitals einer “echten” GmbH bisheriger Prägung soll auf 10.000 Euro abgesenkt werden.
1-Euro-GmbH
Nach dem 1-Euro Job kommt zudem nun die 1-Euro GmbH, die so genannte “haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft”. Bei Verwendung einer vorgegebenen Mustersatzung soll es möglich sein, beurkundsfrei eine “Standard-GmbH” gegründet zu gründen – schließlich soll das Eintragungsverfahren beim Handelsregister durch Abkopplung vom verwaltungsrechtlichen Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.
Kritik an diesem Entwurf gibt es allerdings auch gleich: Wulf Goette, Vorsitzender des für Gesellschaftsrecht zuständigen Senats beim Bundesgerichtshof, kritisierte laut Manager-Magazin, für eine Mini-GmbH ohne Stammkapital gebe es keine praktische Notwendigkeit und sagte “eine Menge von Anwendungsproblemen” voraus.
Problem Haftung
Denn wer vertraut schon der Haftung einer Firma mit einem Kapital von 1 Euro? Zudem begünstige die Reform die Konzerne, während der Mittelstand davon am allerwenigsten profitiere. Die bereits jetzt zu scharfe Haftung des GmbH-Geschäftsführers werde weiter verschärft, die der Gesellschafter zu wenig in den Fokus genommen.
Also mal wieder noch alles offen, da eben noch nicht ganz klar ist, wie das Ergebnis der Reform denn nun im Detail aussieht – und – was noch wichtiger ist, im Alltag angewendet werden kann.
Es bleibt spannend.
Weitere Informationen: hier, hier und hier
Arbeits- & Sozialrecht
Gewerbetreibende:
Angaben bei der Korrespondenz
Wie seit Anfang des Jahres für ordentliche Kaufleute gelten ab heute die neuen Vorschriften für die Korrespondenz auch für Kleingewerbetreibenden. Diese müssen ab diesem Datum auf ihrer Geschäftskorrespondenz zusätzlich zu ihrem Nachnamen und einem ausgeschriebenen Vornamen ab diesem Datum auch eine ladungsfähige Adresse angeben. Achtung: Ebenso wenig wie die erweiterten Mitteilungspflichten für Vollkaufleute (siehe Meldung des Informationsdienstes Mediafon) gilt auch diese Änderung der Gewerbeordnung nicht für Freiberufler.

