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	<title>Berufebilder by Simone Janson &#187; Interview</title>
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	<description>Führendes Blog für Bildung &#38; neues Arbeiten, Teil von Business &#38; More mit 14 Mio Visits/Monat</description>
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		<title>Interview mit Gr&#252;nderplus-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Tim Arlt &#252;ber Crowdfunding zur StartUp-Finanzierung: „Wir funden uns kurzerhand selbst&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideenbörse & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/05/timarlt-e1336655279885-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Tim Arlt ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der k&#252;rzlich gegr&#252;ndeten Gr&#252;nderplus GmbH, die sich auf die ganzheitliche Unterst&#252;tzung von Gr&#252;ndern im E-Commerce spezialisiert hat. Unter dem Motto „Eine Crowd f&#252;r die Crowd“ sammelt das Unternehmen via Crowdfunding das Kapital zur Entwicklung Gr&#252;nderplus Crowdfunding &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-gruenderplus-geschaeftsfuehrer-tim-arlt-ueber-crowdfunding-zur-startup-finanzierung-wir-funden-uns-kurzerhand-selbst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/05/timarlt-e1336655279885-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Tim Arlt ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der k&uuml;rzlich gegr&uuml;ndeten <a href="http://www.gruenderplus.de/">Gr&uuml;nderplus GmbH</a>, die sich auf die ganzheitliche Unterst&uuml;tzung von Gr&uuml;ndern im E-Commerce spezialisiert hat. Unter dem Motto „Eine Crowd f&uuml;r die Crowd“ sammelt das Unternehmen via Crowdfunding das Kapital zur Entwicklung Gr&uuml;nderplus Crowdfunding Plattform.<br />
<!--more--><img class="aligncenter size-large wp-image-9509" title="Tim Arlt" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/05/timarlt-e1336655279885-640x637.jpg" alt="Tim Arlt" width="640" height="636" /><br />
<em></em></p>
<p><em>Der studierte Diplom-Betriebswirt Tim Arlt ist Vorstandsmitglied des H&auml;ndlerbundes, dem gr&ouml;&szlig;ter Onlinehandelsverband Europas, und einer der f&uuml;hrenden Anbieter von Rechtstexten im Internet. Zu den Kernpunkten seiner Arbeit geh&ouml;rt die Markenstrategie und die Unternehmensentwicklung.</em></p>
<h4>Crowdfunding f&uuml;r StartUps ist in Deutschland noch sehr ungew&ouml;hnlich &#8211; wie kamen Sie auf die Idee?</h4>
<p>Angefangen haben wir mit dem Gr&uuml;nderplus Infoportal, welches seit September 2011 StartUps &uuml;ber interessante Gr&uuml;nderthemen informiert. Zwei Monate sp&auml;ter ging dann auch unser Gr&uuml;nderplus Inkubator online.</p>
<p>Dieser unterst&uuml;tzt StartUps im Rahmen der Unternehmensgr&uuml;ndung sowohl bei der Entwicklung der Gesch&auml;ftsidee, &uuml;ber deren Finanzierung, bis hin zum erfolgreichen Markteintritt. Die Idee zur Gr&uuml;nderplus Crowdfunding Plattform wurde ma&szlig;geblich vom H&auml;ndlerbund als Initiator des Unternehmens Gr&uuml;nderplus beeinflusst.</p>
<h4>Und wie sind Sie dabei vorgegangen?</h4>
<p>Im M&auml;rz 2012 haben wir eine Vorabversion unserer Gr&uuml;nderplus Crowdfunding Plattform vorgestellt. Unter dem Motto „Eine Crowd f&uuml;r die Crowd“ fundeten wir uns kurzerhand selbst und sammelten via Crowdfunding noch n&ouml;tiges Kapital zur Entwicklung der finalen Gr&uuml;nderplus Crowdfunding Plattform.</p>
<p>Am 30.04.2012 wurden dann die 100% geknackt. Die angestrebten 50.000,- € sind erreicht und die Entwicklung der Gr&uuml;nderplus Crowdfunding Plattform damit gesichert. Die Aktion „Eine Crowd f&uuml;r die Crowd“ l&auml;uft wie geplant noch bis zum 20.05.2012.</p>
<h4>Was haben die Leute davon, Sie zu unterst&uuml;tzen?</h4>
<p>Jeder kann bereits ab einem Betrag von 50,- € direkt in die Plattform investieren und damit eine langfristige Stille Beteiligung an der Gr&uuml;nderplus GmbH erwerben. Die Beteiligung kann bis zu 10 Jahren gehalten werden und das bei einer Mindestverzinsung von 3 % p.a.</p>
<p>Wir haben auch sehr viel positives Feedback erhalten.</p>
<h4>Sie selbst also als Ihr eigenes Vorzeigeobejkt! Aber wie funktioniert denn das Crowdfunding auf Ihrer Plattform?</h4>
<p>Auf der finalen Plattform k&ouml;nnen sich die Gr&uuml;nder den Investoren in Form eines Imageclips, eines Businessplans und eines Fact Sheets vorstellen. Durch den klaren Fokus auf das Betriebsfeld E-Commerce werden die Projekte Investoren vorgestellt, welche sich besonders f&uuml;r dieses Thema interessieren.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit unserer Plattform ist die anwaltliche Betreuung der Treuhandkonten zur Verwaltung der eingegangenen Investitionen. Und die minimal zu investierende Einlagensumme betr&auml;gt lediglich 50,- €. Damit werden nicht nur finanzstarke Business Angels in die Investition eingebunden, sondern auch Privatpersonen k&ouml;nnen sich beteiligen.</p>
<h4>Wann wird das Projekt online sein?</h4>
<p>Voraussichtlich im Juni 2012!</p>
<p><strong>Warum sind solche Finanzierungsmodelle &uuml;berhaupt notwendig?</strong></p>
<p>Durch meine langj&auml;hrige Arbeit im H&auml;ndlerbund und die Zusammenarbeit mit Online-Shop-Betreibern stellte sich schnell ein Bedarf an Finanzierungshilfen speziell f&uuml;r Gr&uuml;ndungen im E-Commerce heraus.</p>
<p>Zahlreiche innovative und zukunftsweisende Gesch&auml;ftsideen scheitern bereits bei der Kapitalsuche, da sie durch das Raster von Banken und Kreditinstituten fallen und damit keine Finanzierung erhalten.</p>
<h4>Es gibt bereits viele Crowdfunding-Plattformen. Ist Ihr Marktsegment &#8211; StartUps im E-Comerce- nicht sehr speziell?</h4>
<p>Finanzierungsprobleme haben nicht nur StartUps, sondern auch bestehende Firmen, welche durch fehlende Finanzierungen &uuml;ber die Seedphase hinaus nicht markt- und konkurrenzf&auml;hig bleiben k&ouml;nnen.</p>
<p>Die aktuellen Gr&uuml;ndungszahlen zeigen schon jetzt einen Aufw&auml;rtstrend. Die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsmodellen, unter anderem dem Crowdinvesting, sch&auml;tzen wir demzufolge als weiterhin wachsend ein.</p>
<h4>Warum glauben Sie, besser zu sein als die Konkurrenz?</h4>
<p>Unserer Meinung nach werden sich viele davon aufgrund fehlender Differenzierungsmerkmale nicht halten k&ouml;nnen und in Folge der nat&uuml;rlichen Marktselektion ausgelesen. Mit Ablauf der ersten Beteiligungen werden konkrete Erfahrungswerte der Investoren f&uuml;r erneuten Diskussionsbedarf sorgen.</p>
<p>Erst dann wird sich zeigen, welche Unternehmen wirklich erfolgreich waren und eine gute Rendite f&uuml;r die Investoren erwirtschaften konnten. Gr&uuml;nderplus baut auf eine langfristig angelegte Plattformstruktur auf. Die kompetente Investorenbetreuung stellt dabei eine zentrale Rolle dar.</p>
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		<title>Interview mit Burkhard Sch&#228;fer, Leiter des SOS-Berufsausbildungszentrum Berlin: „Unternehmen m&#252;ssen bei der Betreuung von Azubis umdenken“</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsausbildung & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Employer-Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/02/burkhard-schaefer_aktuell-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Burkhard Sch&#228;fer macht in seinem Ausbildungszentrum in Berlin-Wedding benachteiligte junge Menschen fit f&#252;r den Arbeitsmarkt und das Leben. Zum Start einer aktuellen Charity-Aktion erz&#228;hlt er Im Interview, worauf es beim Umgang mit Jugendlichen ankommt und was Unternehmen bei der Berufsausbildung &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/bildung/berufsausbildung-schule/interview-mit-burkhard-schaefer-leiter-des-sos-berufsausbildungszentrum-berlin-unternehmen-muessen-bei-der-betreuung-von-azubis-umdenken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/02/burkhard-schaefer_aktuell-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Burkhard Sch&auml;fer macht in seinem Ausbildungszentrum in Berlin-Wedding benachteiligte junge Menschen fit f&uuml;r den Arbeitsmarkt und das Leben. Zum Start <a href="#Charity">einer aktuellen Charity-Aktion</a> erz&auml;hlt er Im Interview, worauf es beim Umgang mit Jugendlichen ankommt und was Unternehmen bei der Berufsausbildung besser machen k&ouml;nnten.<br />
<!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/bildung/berufsausbildung-schule/interview-mit-burkhard-schaefer-leiter-des-sos-berufsausbildungszentrum-berlin-unternehmen-muessen-bei-der-betreuung-von-azubis-umdenken/attachment/burkhard-schaefer_aktuell/" rel="attachment wp-att-9067"><img class="aligncenter size-large wp-image-9067" title="Burkhard Sch&auml;fer_aktuell" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/02/burkhard-schaefer_aktuell-620x415.jpg" alt="" width="640" height="415" /></a><br />
<em>Burkhard Sch&auml;fer war u.a. Sozialarbeiter, Personalleiter einer Stiftung, die Werkst&auml;tten in Haftanstalten unterh&auml;lt, Beisitzer beim Arbeitsgericht und arbeitete bei der Berliner Senatsverwaltung, bevor er die Leitung des SOS-Berufsausbildungszentrums Berlin-Wedding &uuml;bernahm. Sch&auml;fer machte zun&auml;chst den Realschulabschluss auf einer kaum&auml;nnischen Schule und lernte Werkzeugmacher. Die Kombination aus Ausbildung und Mittlerer Reife erm&ouml;glichte ihm, an einer Fachoberschule Fachabitur zu machen. Er studierte zun&auml;chst Sozialp&auml;dagogik an einer Fachhochschule, sp&auml;ter dann Erziehungswissenschaften.</em></p>
<h4>Herr Sch&auml;fer, wie viele Jugendliche betreuen Sie in Ihrer Einrichtung?</h4>
<p>Insgesamt 250 Jugendliche, davon 160 Azubis in 10 Berufen aus Dienstleistung und Handwerk und 90, die in der berufsvorbereitenden Orientierung noch herausfinden, welcher Beruf ihnen liegt. Dazu komme 100 M&uuml;tter, die sich auf den beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten.</p>
<h4>Viele Unternehmen beklagen sich heute, dass sie keine geeigneten Auszubildenden finden. Was sagen Sie dazu?</h4>
<p>Die Unternehmen m&uuml;ssen mehr auf die Bed&uuml;rfnisse der Jugendlichen eingehen. Bisher fordern sie ja vor allem, dass die Jugendlichen sich nach ihnen richten und praktisch schon fertig in die Ausbildung kommen. Stattdessen sollten Sie die jungen Leute als Pers&ouml;nlichkeit da abholen, wo sie stehen. Aber ihnen nat&uuml;rlich auch die Regeln vermitteln.</p>
<h4>Haben Arbeitgeber zu hohe Anspr&uuml;che?</h4>
<p>Die Ideale, die ein Unternehmen gerne nach Au&szlig;en vermitteln m&ouml;chte, muss es selbst auch vorleben. Die Jugendlichen sind aber sehr kritisch und merken ganz genau, wenn Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammenpassen. Es hei&szlig;t ja so sch&ouml;n: „Wie es in den Wald hineinschallt&#8230;“ &#8211; das trifft auch hier zu.</p>
<h4>Bitte nennen Sie ein konkretes Beispiel: Wo k&ouml;nnten sich Arbeitgeber mehr auf die Bed&uuml;rfnisse von Jugendlichen einstellen? Und was haben sie davon?</h4>
<p>Na zum Beispiel junge M&uuml;tter. F&uuml;r Arbeitgeber oft ein K.O.-Kriterium. Dabei sollten Unternehmen gerade die besonders f&ouml;rdern, weil sie extrem gut organisieren k&ouml;nnen und in der Regel auch schneller und flei&szlig;iger sind. Ideale Arbeitnehmer also. Daf&uuml;r m&uuml;ssten die Unternehmen dann bei den Arbeitszeiten flexibler sein. Oder auch Leute mit Behinderung: Wir hatten hier z.B. einen Kochazubi mit H&ouml;rschwierigkeiten – aber seinen Job hat er 1A gemacht.</p>
<h4>Was machen Sie anders als Unternehmen auf dem ersten Arbeitsmarkt?</h4>
<p>Eben genau das: Wir gehen auf die Leute ein und fragen sie, was sie wollen. Dann stellen wir einen F&ouml;rderplan und eine Zielvereinbarung auf. Daf&uuml;r stehen neben den Meistern auch Lehrer und Sozialp&auml;dagogen zur Verf&uuml;gung – ein ziemlicher Aufwand also. Regeln gibt es nat&uuml;rlich auch: Wer stiehlt oder mit Drogen handelt, fliegt raus. Das mach ich den Jugendlichen gleich zu Anfang klar.</p>
<h4>Was sind das denn f&uuml;r Leute, die zu ihnen kommen?</h4>
<p>Junge Menschen mit so genanntem F&ouml;rderbedarf, die von den Jobcentern, dem Jugendamt oder den Arbeitsagenturen hierher geschickt werden, weil sie nirgendwo anders gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen. Vor allem m&uuml;ssen die Jugendlichen aber auch selbst Lust haben, eine Ausbildung zu machen.</p>
<h4>Sie sprachen von hohem Aufwand: Lohnt sich der?</h4>
<p>Nat&uuml;rlich. Die jungen Leute merken ja, dass wir uns um sie k&uuml;mmern. Und nicht nur das: Wer beispielsweise im Service unseres Ausbildungsrestaurants „Rossi“ eine Ausbildung macht, bekommt gleich auch ein positives Feedback im Kundenkontakt. Dorthin kommen sogar G&auml;ste von McKinsey oder der Polizei. Das st&auml;rkt das Selbstbewusstsein! Und das ist ja das, worauf es ankommt: Die Pers&ouml;nlichkeitsbildung!</p>
<h4>Wie hoch ist denn die Erfolgsrate?</h4>
<p>65 % unserer Jugendlichen schaffen einen Abschluss der IHK oder Handwerkskammer.</p>
<h4>Und wie viele finden hinterher einen Job?</h4>
<p>Genaue Zahlen haben wir nicht, weil wir hinterher nur noch zu einem Drittel der Jugendlichen Kontakt haben. Wer aber mal einen Beruf gelernt hat, kommt immer irgendwo unter, weil er die Disziplin aufgebracht und gemerkt hat, dass durch Leistung etwas erreichen kann. Wie zum Beispiel einer unserer Auszubildenden zum Maler und Lackierer, der jetzt als Musiker arbeitet. Denn die Leute lernen hier ja nicht prim&auml;r f&uuml;r den Arbeitsmarkt, sondern f&uuml;rs Leben.</p>
<h4>Was tun Sie, um die Jugendlichen im ersten Arbeitsmarkt unterzubringen?</h4>
<p>Wir arbeiten zum Beispiel mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen, die unseren Auszubildenden Praktika erm&ouml;glichen – zum Teil auch im Ausland. Manchmal werden dann auch Auszubildende &uuml;bernommen.</p>
<h4>Apropos Kooperationspartner: Wie finanzieren Sie sich?</h4>
<p>Unser Ausbildungszentrum hat 70 Mitarbeiter und kostet 5 Millionen Euro im Jahr. Drei Millionen bekommen wir von den Arbeitsagenturen, dem Jugendamt und den Jobcentern. Zwei Millionen muss ich durch Spenden und das, was wir selbst mit dem Restaurant oder Handwerksleistungen erwirtschaften, reinhohlen.</p>
<h4 id="Charity">Machen Sie daf&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit oder Werbung?</h4>
<p>Wir haben daf&uuml;r leider keine Mittel, aber unsere Kooperationspartner verschaffen uns immer wieder mit gezielten Aktionen mediale Aufmerksamkeit. Zum Beispiel die Hotelgruppe Marriott, die jetzt im Februar die Benefizaktion „<a href="http://www.marriott.com/marriott/world-of-opportunity.mi">You Eat, We Give</a>“ in den &uuml;ber 280 europ&auml;ischen H&auml;usern gestartet haben: Wer hier Essen geht, unterst&uuml;tzt mit einem Euro pro Gedeck die F&ouml;rderung benachteiligter junger Menschen. Je nach Land werden von Marriott unterschiedliche Projekte gef&ouml;rdert, aber der gesamte Erl&ouml;s aus Deutschland kommt uns zu Gute.</p>
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		<title>Interview mit Agentur-Chef Martin Walter &#252;ber Zeitmanagement in der Kommunikation: „Es geht auch ohne Social Media!“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/martin-walter-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Martin Walter ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Gesellschafter der Marketing-Agentur MSI. Im Interview erz&#228;hlt er, wie er es dennoch schafft, auf Social Media zu verzichten, seine Kunden nur auf seinen Wunschkan&#228;len bedient und seinen Arbeitsalltag so stressfrei h&#228;lt. Martin Walter ist gelernter Reiseverkehrskaufmann &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-agentur-chef-martin-walter-ueber-zeitmanagement-in-der-kommunikation-es-geht-auch-ohne-social-media/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/martin-walter-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Martin Walter ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter der <a href="http://www.msi-germany.de/">Marketing-Agentur MSI</a>. Im Interview erz&auml;hlt er, wie er es dennoch schafft, auf Social Media zu verzichten, seine Kunden nur auf seinen Wunschkan&auml;len bedient und seinen Arbeitsalltag so stressfrei h&auml;lt.<br />
<!--more--><br />
<em><a href="http://berufebilder.de/interviews/interview-mit-agentur-chef-martin-walter-ueber-zeitmanagement-in-der-kommunikation-es-geht-auch-ohne-social-media/attachment/martin-walter/" rel="attachment wp-att-8992"><img class="alignleft  wp-image-8992" title="martin-walter" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/martin-walter-300x374.jpg" alt="" width="253" height="315" /></a>Martin Walter ist gelernter Reiseverkehrskaufmann und Fachkaufmann f&uuml;r Marketing. Er arbeitete f&uuml;r Hapag Lloyd, verschiedene Fluggesellschaften und war u.a. Tourismus Berater der europ&auml;ischen Union in Br&uuml;ssel, bevor er sich 1997 mit MSI selbst&auml;ndig machte.</em></p>
<p><strong>Herr Walter, welches Kommunikationsmittel bevorzugen Sie?</strong><br />
Ich unterschiede strikt zwischen beruflicher und privater Kommunikation &#8211; bei der beruflichen am besten per E-Mail, aber auch per Telefon. Im privaten Bereich haupts&auml;chlich per Telefon aber auch per E-Mail.</p>
<p><strong>Wie viel Zeit entf&auml;llt etwa auf die einzelnen Kommunikationsformen?</strong><br />
An einem normalen Werktag circa 50% Mails und 25% Telefon, weitere 25% Meetings und direkte Gespr&auml;che im B&uuml;ro mit den Kollegen. An Wochenenden und Feiertagen immer noch 10% Mails, aber keine gesch&auml;ftlichen Telefonate sondern Zeit f&uuml;r die Familie und Freunde.</p>
<p><strong>H&ouml;rt sich nach einem guten Vorsatz an. Ist das in der Praxis auch wirklich durchf&uuml;hrbar?</strong><br />
Ja klar. Meine private Telefonnummer wie auch meine Handynummer haben nur Freunde und Verwandte und sehr wenige wichtige Kunden bzw. Gesch&auml;ftspartner, die dann teilweise aber auch zu den Freunden z&auml;hlen.</p>
<p><strong>Lesen Sie Ihre E-Mails auch unterwegs?</strong><br />
Ja, aber nur zum Lesen, selten antworte ich per iPhone sondern antworte dann abends oder, je nach Zugangsm&ouml;glichkeit, vom Laptop aus.</p>
<p><strong>Gibt es Zeiten, in denen Sie gar nicht erreichbar sind?</strong><br />
Nur an Weihnachten und Neujahr nicht – ansonsten immer, allerdings im Urlaub, Wochenende oder an Feiertagen mit zeitlichen Verz&ouml;gerungen.</p>
<p><strong>Welches Soziale Netzwerk bevorzugen Sie?</strong><br />
Keines – es geht auch ohne Social Media!</p>
<p><strong>Da erz&auml;hlen viele Ihrer Marketing-Kollegen aber etwas anderes. Wie machen Sie das?</strong><br />
Ganz einfach: Zum einem brauche ich diese Kommunikations-Tools nicht privat, da meine guten Freunde diese auch nicht nutzen und wir entweder telefonieren oder uns pers&ouml;nlich treffen&#8230;</p>
<p><strong>Aber beruflich?</strong><br />
Im gesch&auml;ftlichen Bereich reichen mir und meinen Kunden sowie auch Gesch&auml;ftspartnern der E-Mail und Telefon. Weitere Tools sind nicht notwendig und w&uuml;rden mich nur von<br />
meiner Arbeit ablenken bzw. weitere Zeit vergeuden.</p>
<p><strong>Ich muss aber nun nochmals nachhaken: Geht das denn gerade als Marketing-Agentur?</strong><br />
F&uuml;r mich pers&ouml;nlich auf alle F&auml;lle. Im gesch&auml;ftlichen Bereich und hierbei im Namen unserer Kunden nutzen wir Social Media schon seit mehreren Jahren.</p>
<p><strong>Ihre Agentur ist also bei Facebook und co.?</strong><br />
Ja, allerdings nur im Namen und Auftrag von verschiedenen Kunden. Einen eigenen reinen Firmenauftritt z.B. bei Facebook haben wir nicht.</p>
<p><strong>Apropos Agentur: Daimler-Manager Uwe Knaus <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/3-manager-traditionsreicher-deutscher-konzerne-ueber-ihren-umgang-mit-social-media-uwe-knaus-daimler/">hat im Interview</a> darauf hingewiesen, dass man jederzeit auf allen Kan&auml;len f&uuml;r Gesch&auml;ftspartner bereit stehen sollte. Wie &uuml;berzeugen Sie Kunden, Sie nur auf Ihrem Wunschkanal zu kontaktieren?</strong><br />
Indem ich andere Kan&auml;le nicht nutze und meine private wie auch Handy Nummer nur sehr, sehr restriktiv vergebe.</p>
<p><strong>Unerreichbarkeit also als Mittel gegen Stress und Update-Terror, &uuml;ber den viele Leute klagen?</strong><br />
Genau. Meine Online/E-Mail Zeiten steuere ich selbst und habe daher auch meinen Stress-Level selbst unter Kontrolle.</p>
<p><strong>Sind Ihre Gesch&auml;ftspartner nicht irritiert, dass Sie weder bei Xing noch bei Facebook zu finden sind? Und was sagen Sie dann?</strong><br />
Kein Gesch&auml;ftspartner oder Kunde hat das bisher moniert bzw. mich dazu aufgefordert einen pers&ouml;nlichen Xing oder Facebook Account zu er&ouml;ffnen.</p>
<p>Die meisten unserer Kunden und Gesch&auml;ftspartner nutzen Facebook zum Beispiel auch nur im privaten Bereich und nicht zur gesch&auml;ftlichen Kommunikation.</p>
<p><strong>Haben Sie manchmal Angst, etwas Wichtiges zu verpassen?</strong><br />
Nein</p>
<p><strong>Was sagen Sie Leuten, die Sie altmodisch oder einen Social-Media-Muffel nennen?</strong><br />
Das macht mir nichts aus. Es ist mir wichtiger Zeit f&uuml;r meine Kinder, Familie und guten Freunde zu haben und mein Leben nicht vom Computer, Smartphone und st&auml;ndigen Kontaktanfragen bestimmen zu lassen.</p>
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		<title>Interview mit Life-Coach Martin Geiger &#252;ber die Perspektiven &amp; Ausbildung von Coaches: &#8220;Coaching ist ein Wachstumsmarkt&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-life-coach-martin-geiger-ueber-die-perspektiven-ausbildung-von-coaches-coaching-ist-ein-wachstumsmarkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 16:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weiterbildungserfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/martin-geiger-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Martin Geiger ist Produktivit&#228;tsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach. Im Interview erz&#228;hlt er, warum Coaches auch in Zukunft gefragt sein werden und warum Telefoncoch der ideale Zweitberuf ist. 2003 gr&#252;ndete Geiger mit der Ausbildung zum &#8220;Life Coach nach Martin Geiger&#8221; ein &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-life-coach-martin-geiger-ueber-die-perspektiven-ausbildung-von-coaches-coaching-ist-ein-wachstumsmarkt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/martin-geiger-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Martin Geiger ist Produktivit&auml;tsexperte, Keynote-Speaker, Vortragsredner und Coach. Im Interview erz&auml;hlt er, warum Coaches auch in Zukunft gefragt sein werden und warum Telefoncoch der ideale Zweitberuf ist.<br />
<!--more--><em><a href="http://berufebilder.de/interviews/interview-mit-life-coach-martin-geiger-ueber-die-perspektiven-ausbildung-von-coaches-coaching-ist-ein-wachstumsmarkt/attachment/martin-geiger/" rel="attachment wp-att-8932"><img class="alignleft  wp-image-8932" title="martin-geiger" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/martin-geiger.jpg" alt="martin-geiger" width="223" height="296" /></a>2003 gr&uuml;ndete Geiger mit der Ausbildung zum &#8220;Life Coach nach Martin Geiger&#8221; ein Lizenzsystem f&uuml;r Coaching per Telefon. 2007 w&auml;hlte ihn die Europ&auml;ische Trainerallianz zum Trainer des Jahres. Heute gilt der gefragte Referent als ausgewiesener Experte f&uuml;r die Steigerung pers&ouml;nlicher und unternehmerischer Produktivit&auml;t und Strategien des Zeitmanagements 3.0.</em></p>
<h4>Herr Geiger, es gibt heute Coaches wie Sand am Meer. Brauchen wir &uuml;berhaupt noch weitere?</h4>
<p>Der Coachingmarkt ist ein Wachstumsmarkt. In Amerika l&auml;ngst Weiterbildungstrend Nr. 1, wird Coaching auch in Deutschland immer st&auml;rker nachgefragt. Dabei geht es weniger um Beratung durch einen Experten als vielmehr um die Unterst&uuml;tzung, bereits vorhandenes Wissen praktisch anzuwenden.</p>
<h4>Ist die positive Marktentwicklung nicht doch eher Wunschdenken?</h4>
<p>Nein. Denn egal ob im Privat- oder Berufsleben: Die Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft &auml;ndern sich heute so schnell wie noch nie, Anforderungen nehmen stetig zu. Hierbei stellt die Zusammenarbeit mit einem geeigneten Coach oft eine enorme Unterst&uuml;tzung dar.</p>
<p>Vor allem Telefoncoaching leistet hier hervorragende Dienste, da es sich durch seine zeitliche und r&auml;umliche Flexibilit&auml;t dieser Entwicklung ideal anpasst. Daher wird die Branche auch in den n&auml;chsten Monaten weiterhin ein deutliches Wachstum verzeichnen k&ouml;nnen.</p>
<h4>Praktischerweise bieten Sie ein solches Telefoncoaching ja gleich als Franchise-Idee an&#8230;</h4>
<p>Unser Telefoncoaching als Lizenz-Konzept ist einzigartig in Deutschland. Existenzgr&uuml;nder interessieren sich erfahrungsgem&auml;&szlig; vor allem deshalb f&uuml;r unser System, weil es vor allem f&uuml;r den zweitberuflichen Start ideale Bedingungen bietet und nahezu s&auml;mtliche Wunschkriterien f&uuml;r eine selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit erf&uuml;llt:</p>
<p>Freie Zeiteinteilung, attraktive Verdienstm&ouml;glichkeit, dauerhafte Unterst&uuml;tzung durch den Lizenzgeber, geringe Investitionsh&ouml;he, arbeiten von zu Hause aus und – wie eingangs erw&auml;hnt – einen enormen Wachstumsmarkt.</p>
<h4>H&ouml;rt sich toll an. Aber warum glauben Sie, funktioniert Ihre Gesch&auml;ftsidee besser als die Ihrer Wettbewerber?</h4>
<p>Die am Markt vorhandenen Coaching-Ausbildungen vernachl&auml;ssigen allesamt ein entscheidendes Kriterium: Die Klientengewinnung. Bei uns steht diese Frage im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.</p>
<p>F&uuml;r jemanden, der sich in diesem Bereich selbst&auml;ndig machen und keine teuere und langwierige theoretische Ausbildung zum Coach absolvieren will, sind wir der richtige Ansprechpartner, da unsere Ausbildung sofort praktisch umsetzbar und nachweislich erfolgreich ist.</p>
<h4>Das klingt ein wenig so, als ob jeder der wollte, sofort als Telefoncoach loslegen k&ouml;nnte. Haben Sie irgendwelche Auswahlkriterien?</h4>
<p>Anhand eines Selbsttests, den wir nach der Registrierung auf unsere Website www.erfolg-als-coach.de an Interessenten versenden, kann jeder Interessent in einem ersten Schritt selbst feststellen, ob er die erforderliche Eignung als Coach mitbringt. In der Folge f&uuml;hren wir im n&auml;chsten Schritt immer ein intensives, pers&ouml;nliches Telefongespr&auml;ch, um uns ein eigenes Bild zu machen.</p>
<p>Insbesondere die Pers&ouml;nlichkeit des Bewerbers spielt f&uuml;r uns hierbei eine entscheidende Rolle: Begeisterung f&uuml;r die pers&ouml;nliche Weiterbildung, die F&auml;higkeit ein guter Zuh&ouml;rer zu sein oder das aufrichtige Interesse am Gespr&auml;chspartner beispielsweise sind unabdingbare Vorraussetzungen f&uuml;r den Erfolg als Coach.</p>
<h4>Worauf erkennen Interessierte grunds&auml;tzlich einen seri&ouml;sen Anbieter im Markt?</h4>
<p>Es gibt verschiedene Merkmalen einer fundierten Coaching-Ausbildung, auf die man achten sollte. So sollten entsprechende Referenzen von Klienten vorliegen, die Ausbildungskosten liegen deutlich unter 5.000 Euro, der Coach in spe wird auch &uuml;ber den Lehrgang hinaus betreut, z.B. auch aktiv bei der Klienten-Gewinnung.</p>
<p>Nicht zu vergessen auch die Praxiserfahrung des Trainers.</p>
<h4>Die Bedingungen f&uuml;r den Gr&uuml;ndungszuschuss wurden gerade bedeutend verschlechtert, d.h. es wird immer schwieriger, eine Existenzgr&uuml;ndung zu finanzieren. Wie hilft Ihre Systemzentrale in Sachen Finanzierung?</h4>
<p>Die Frage der Finanzierung f&auml;llt bei einer Entscheidung f&uuml;r eine T&auml;tigkeit als Life Coach kaum ins Gewicht. Zu Beginn der T&auml;tigkeit entstehen lediglich die Kosten f&uuml;r einen Einf&uuml;hrungslehrgang. In der Folge fallen lediglich zweistellige monatliche Lizenzgeb&uuml;hren sowie eine verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig geringe Umsatzbeteiligung von 7 Prozent an.</p>
<p>Diese ist zudem in den ersten Jahren auf den Betrag von maximal 100 Euro limitiert. Aus diesem Grund ist es nahezu jedem m&ouml;glich, eine Existenzgr&uuml;ndung als Life Coach zu finanzieren. Die Kosten amortisieren sich bereits mit dem zweiten Klienten. Also ein sehr &uuml;berschaubares Risiko.</p>
<h4>Selbst wenn die Gr&uuml;ndung gegkl&uuml;ckt ist, braucht der Franchise-Nehmer in den ersten Monaten besonders viel Unterst&uuml;tzung. Wie sieht es da aus?</h4>
<p>Wir unterst&uuml;tzen gerade in der Anfangsphase unsere Lizenznehmer durch verschiedene Marketingaktionen aktiv bei der Klientengewinnung. Workshops, Mentoring, Telefonkonferenzen, Internet-Forum, Mailings, Coaching, Printmedien, Marketing-Handb&uuml;cher und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit tun ihr &uuml;briges.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit der Fachautorin Katharina Daniels &#252;ber Change-Prozesse in Unternehmen: „Manager m&#252;ssen vom General zum G&#228;rtner werden“</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/i/</link>
		<comments>http://www.beruf-suchen.de/interviews/i/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/daniels117kb.bmp" alt="" width="0" height="0" />Katharina Daniels ist Mitherausgeberin des Buches „&#8220;Anders wirtschaften &#8211; was Erfolgreiche besser machen&#8221;“. Im Interview erz&#228;hlt sie von unterschiedlichen Unternehmenskulturen, Lern- und Entscheidungsprozessen und versteckten Netzwerken in Unternehmen – und warum viele Unternehmen Social Media f&#252;rchten. Katharina Daniels, Jahrgang 1956, &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/i/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/daniels117kb.bmp" alt="" width="0" height="0" /><p>Katharina Daniels ist Mitherausgeberin des Buches „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3834928364/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3834928364">&#8220;Anders wirtschaften &#8211; was Erfolgreiche besser machen&#8221;</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berufebilderd-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3834928364" alt="" width="1" height="1" border="0" />“. Im Interview erz&auml;hlt sie von unterschiedlichen Unternehmenskulturen, Lern- und Entscheidungsprozessen und versteckten Netzwerken in Unternehmen – und warum viele Unternehmen Social Media f&uuml;rchten.<br />
<!--more--><em><a href="http://berufebilder.de/interviews/i/attachment/daniels117kb/" rel="attachment wp-att-8906"><img class="alignleft size-full wp-image-8906" title="Daniels117kb" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/daniels117kb.bmp" alt="" /></a><a href="http://www.daniels-office.de/daniels/index.htm">Katharina Daniels</a>, Jahrgang 1956, studierte Rechtswissenschaften und ist Fach- und PR-Journalistin f&uuml;r die Themen Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Gesundheitswirtschaft und Klinikkommunikation. Sie ber&auml;t Vorst&auml;nde, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungen und F&uuml;hrungskr&auml;fte in PR-Fragen, konzeptioniert und entwickelt Kommunikationsstrategien, Internetpr&auml;senzen und Imagebrosch&uuml;ren und f&uuml;hrt Textcoachings durch. In &#8220;Anders wirtschaften&#8221; (<a href="http://www.anders-wirtschaften.eu/">hier die Website mit weiteren Leseproben</a>) stellen acht Autoren acht Blickwinkel auf F&uuml;hrungshandeln und Organisationsentwicklung vor und belegen ihre jeweilige Perspektive mit best-practice-Beispielen aus Unternehmen.</em></p>
<h4>Frau Daniels, verr&auml;t uns Ihr Buch endlich die geheimen Tricks erfolgreicher Manager?</h4>
<p>Nein, es geht hier nicht um &uuml;berzogene Heilserwartungen und irgendwelche Tricks, mit denen Unternehmen auf schnellen Erfolg hoffen. Man kann einem Unternehmen nicht irgendein Erfolgsmodell &uuml;berst&uuml;lpen, sondern muss sich anschauen, was speziell dieses Unternehmen braucht und wo es aktuell „steht“.</p>
<p><strong>Und wo stehen die Unternehmen – bzw. wie findet man das heraus?</strong></p>
<p>Etwa indem man sich die Unternehmenskultur anschaut!</p>
<p><strong>Davon wird ja gerne geredet – aber ist das nicht oft eine leere Worth&uuml;lse?</strong></p>
<p>Keineswegs. Jedes Unternehmen, ja jede Abteilung, hat eine eigene Kultur, mit einem grundlegenden Verst&auml;ndnis von Werten und Handlungslogiken. Stellen Sie sich vor, zwei Abteilungen sollen zusammengelegt werden. Die eine ist ausschlie&szlig;lich auf Leistungsoptimierung fokussiert, mit dem Verst&auml;ndnis des Wettbewerbs, des Besten und Schnellsten beim Erreichen eines zuvor gemeinsam gesetzten Zieles.</p>
<p>Auf dem Weg dahin gilt dann folgerichtig wie bei einem Wettrennen „jeder gegen jeden“. Die andere Abteilung arbeitet auf dem Grundverst&auml;ndnis eines sozialen Miteinanders, auch Zwischenergebnisse werden vergesellschaftet, „jeder f&uuml;r jeden“. Als Sportbild w&uuml;rde hier vielleicht der Staffellauf einer Mannschaft passen. Dass da erst einmal ein grundlegendes Verstehen f&uuml;reinander erforderlich ist, bevor man produktiv miteinander arbeitet, d&uuml;rfte deutlich sein. Hier gibt es wissenschaftlich fundierte Verfahren, mit denen die Verantwortlichen im Unternehmen solche Kulturen erkennen und mit diesen Erkenntnissen arbeiten k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Und wie ist sichergestellt, dass die Mitarbeiter da auch mitziehen?</strong></p>
<p>Da kann wieder ein anderer Blickwinkel sehr interessant sein, diesmal auf das Unternehmen als Lebewesen.</p>
<p><strong>Unternehmen als Lebewesen &#8211; was meinen Sie damit?</strong></p>
<p>Alle Mitarbeiter in einem Unternehmen bringen ihre individuellen Erfahrungen und Meinungen ein. Zum Beispiel, ob es sich lohnt, sich f&uuml;r hochgesteckte Ziele zu engagieren oder ob man eigentlich schon alles erreicht hat. In der Summe verdichten sich diese Einstellungen zu einer kollektiven Energie. Das kann zum Beispiel in eine Comfortzone m&uuml;nden. Grundstimmung: hier l&auml;uft doch alles rund, was sollen wir uns gro&szlig; aufreiben? Die Gefahr dabei: Die Konkurrenz zieht vielleicht bald vorbei.</p>
<p>Eine andere Kollektivstimmung ist die Autoaggression. Die Mitarbeiter sind zwar alle sehr aktiv aber sie verfolgen vollkommen unterschiedliche Ziele, so dass es zu einem destruktiven gegeneinander Arbeiten und zu einem Zerst&ouml;rungsprozess kommt. Bitte verwechseln Sie das nicht mit dem Wettstreit um den besten und schnellsten Weg zu einem gemeinsamen Ziel in einer Leistungskultur!</p>
<p>Eine dritte Gesamtbefindlichkeit ist die Resignation, oft zu beobachten nach misslungenen Change-Prozessen. „Was soll das hier alles noch, die da oben machen ja doch ihr eigenes Ding, uns fragt ja keiner“. Ein Idealzustand ist die Pluripotenz. Hier ziehen alle an einem Strang, sind aufgeschlossen f&uuml;r neue Entwicklungen, fast paradiesisch.</p>
<p><strong>Wie erkennt denn ein Manager, wie sein Unternehmen tickt?</strong></p>
<p>Zum Beispiel an Entscheidungsprozessen. Hier ist es ganz wichtig, auf die Summe aus Aufwand und Qualit&auml;t zu schauen. Es gibt Unternehmen, in denen zwar dauernd Meetings anberaumt werden, um Entscheidungen voranzutreiben. Die aber werden torpediert, z. B. wird im Meeting demonstrativ auf dem iPod getippt. Das ist zumindest ein Indiz f&uuml;r eine autoaggressive Grundstimmung.</p>
<p><strong>Glauben Sie, dass Manager so selbstkritisch sind, dass sie so etwas erkennen?</strong></p>
<p>Das ist schon wieder ein neues Feld, in welchem Ma&szlig;e eine F&uuml;hrungskraft sich mit ihrem eigenen F&uuml;hrungshandeln auseinandersetzt. In diesem Buchkomplex untersuchen die Autoren die inneren Antreiber, die eine F&uuml;hrungskraft zu einem bestimmten Handeln „treiben“.</p>
<p>Es geht au&szlig;erdem um Authentizit&auml;t in Entscheidungsprozessen und um die F&auml;higkeit der F&uuml;hrungskraft, auch in Momenten gr&ouml;&szlig;ten Drucks sein Handeln in einem gr&ouml;&szlig;eren Zusammenhang zu verstehen. Denn jedes Handeln l&ouml;st eine Kette von Folgereaktionen aus.</p>
<p><strong>Gut, aber mir geht es jetzt zuerst um das, was im Unternehmen geschieht und was dort m&ouml;glich ist. Scheitern viele tolle Management-Ideen nicht oft auch an der Umsetzung?</strong></p>
<p>Hier ist ein hochinteressanter Ansatz das Holacracy-Modell. Es gibt viele verschiedene, miteinander vernetzte Arbeitskreise, durch die Hierarchiestufen hindurch: Einmal f&uuml;r strategische Entscheidungen, zum zweiten f&uuml;r die Definition von Funktionen, die im Unternehmen aktuell erforderlich sind, etwa, ob das Unternehmen einen &Ouml;ffentlichkeitsreferenten braucht und wer diese Aufgabe dann wahrnehmen sollte und zum dritten f&uuml;r jetzt aktuell anstehende Arbeitsschritte.</p>
<p>Alle Arbeitskreise greifen durch ein spezielles Kommunikationssystem ineinander &uuml;ber. Stellen Sie sich vor, da kommt ein sehr motivierter Mitarbeiter mit einem kleinen Thesenpapier zu seinem Chef: „Ich habe da eine super Idee f&uuml;r eine neue Produktlinie“. In der klassischen Hierarchie passiert es schnell, dass der Chef gleich m&uuml;de abwinkt: „Keine Zeit“ und der Mitarbeiter ist demotiviert. Im Holacracy-Modell wei&szlig; der Mitarbeiter, dass es f&uuml;r neue Ideen einen speziellen Arbeitskreis gibt.</p>
<p><strong>H&ouml;rt sich demokratisch an, aber auch schwierig – was sagt denn der Chef dazu, wenn ihm die Idee nicht gef&auml;llt?</strong></p>
<p>Es geht in diesem System nicht darum, immer und zu allem einen Konsens zu finden, mit dem alle zufrieden sind. Hier steht der Nutzen im Vordergrund, der in speziellen Diskussionskulturen erarbeitet wird. Es kann sein, dass durch bestimmte Entwicklungen ein bestimmtes Vorgehen sich kurze Zeit sp&auml;ter als nicht mehr nutzbringend herausstellt.</p>
<p>Das wird in der gleichen logischen Sekunde in den gedanklichen Verwertungsprozess der Arbeitskreise eingebracht. Die F&uuml;hrungskr&auml;fte sind hier nicht mehr diejenigen, die von oben bestimmen wie ein General sondern sie helfen dabei, die unaufh&ouml;rlichen Prozesse in den Arbeitskreisen zu hegen und zu pflegen – wie ein G&auml;rtner.</p>
<p><strong>Gibt es bereits erfolgreiche Beispiele in Unternehmen?</strong></p>
<p>In den USA gibt es bereits einige Unternehmen, die mit diesem Modell sehr erfolgreich arbeiten. In Deutschland ist das gerade erst im Kommen. Holacracy kann man sich vorstellen wie ein vollkommen neues Betriebssystem, mit dem alle Beteiligten lernen m&uuml;ssen, zu arbeiten.</p>
<p><strong>Wie k&ouml;nnen F&uuml;hrungskr&auml;fte ein vernetztes Denken f&ouml;rdern, die noch nicht „Holacracy-reif“ sind?</strong></p>
<p>Das Stichwort hier lautet &#8220;versteckte Communities&#8221; in Unternehmen. In den klassischen Organigramm-Strukturen laufen Entscheidungen und damit auch Change-Prozesse im Regelfall vertikal ab. In den oberen Etagen wird entschieden und die Mitarbeiter werden informiert. Vielleicht gibt es auch noch eine nachgeschaltete Mitarbeiterbefragung.</p>
<p>Was aber in den wei&szlig;en Fl&auml;chen zwischen den Struktureinheiten passiert, dringt bis zur F&uuml;hrungsebene gar nicht durch. Denken Sie nur an die klassische Kantinenrunde, in der sich der Programmierer, der Buchhalter und der Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation treffen.</p>
<h4>Und die ist wichtig f&uuml;rs Unternehmen?</h4>
<p>Ja, auch wenn Sie in dieser Formation in keinem Organigramm auftaucht.  Aber sie sind es, die die Stimmung in einem Unternehmen entscheidend beeinflussen. Der Tratsch im Unternehmen wird in seiner Bedeutung untersch&auml;tzt oder gleich in die Negativecke verbannt. Das ist vermutlich auch ein Grund, weshalb viele Unternehmen das Engagement ihrer Mitarbeiter in Social Media so ungern sehen.</p>
<p>Wer wei&szlig;, was sich da zusammenbraut und dann noch nach au&szlig;en dringt. F&uuml;r Unternehmen kann es sehr sinnvoll sein, die versteckten Meinungsmacher-Gruppen zu identifizieren und deren Anregungen aufzugreifen statt sie zu sanktionieren. F&uuml;hrungskr&auml;fte mit dem Ohr an der Basis brauchen auch keine Angst vor dem Netz zu haben. Manager, die wissen, was in der Kantine geredet wird, brauchen keine Angst vor dem Internet zu haben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deskmag-Gr&#252;nder Carsten Foertsch im Interview &#252;ber seine Erfahrung mit der B&#252;rokratie: &#8220;Arschtritt f&#252;r Unternehmen aus jungen Wirtschaftszweigen!&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/</link>
		<comments>http://www.beruf-suchen.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch Gegründet]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/carsten-300x3001-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Carsten Foertsch hat gerade Deskmag gegr&#252;ndet, ein Magazin &#252;ber neue Arbeitsr&#228;ume, wie sie aussehen, wie sie funktionieren, wie sie verbessert werden k&#246;nnen und wie wir in ihnen arbeiten. Im Interview spricht er &#252;ber die b&#252;rokratischen H&#252;rden, die Existenzgr&#252;ndern in Deutschland &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/carsten-300x3001-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Carsten Foertsch hat gerade <a href="http://www.deskmag.com/">Deskmag</a> gegr&uuml;ndet, ein Magazin &uuml;ber neue Arbeitsr&auml;ume, wie sie aussehen, wie sie funktionieren, wie sie verbessert werden k&ouml;nnen und wie wir in ihnen arbeiten. Im Interview spricht er &uuml;ber die b&uuml;rokratischen H&uuml;rden, die Existenzgr&uuml;ndern in Deutschland in den Weg gestellt werden. Das Interview entstand <a title="Meine Replik auf den Artikel zur Gr&uuml;ndungsf&ouml;rderung in ZEIT-ONLINE: Innovations-Bremse Deutschland" href="http://www.beruf-suchen.de/existenzgruendung/gesellschaft-innovation-medien/unternehmens-innovationskultur/meine-replik-auf-den-artikel-zur-gruendungsfoerderung-in-zeit-online-innovations-bremse-deutschland/">aus meiner Replik auf einen ZEIT-ONLINE-Beitrag</a>.<br />
<!--more--><em></em></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/attachment/carsten-300x300-2/" rel="attachment wp-att-8658"><img class="aligncenter size-full wp-image-8658" title="carsten-300x300" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/carsten-300x3001.jpg" alt="" width="640" height="225" /></a><em></em></p>
<p><em>Carsten Foertsch studierte Politikwissenschaften, Soziologie und Geographie in Berlin und machte 2006 sein Diplom. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Institut f&uuml;r sozialwissenschaftliche Studien mit Fokus auf Stadt- und Regionalentwicklung sowie Arbeitsmarkt. Mitte 2010 gr&uuml;ndete er mit Joel Alas <a href="http://www.deskwanted.com/">Deskwanted</a>, ein Suchsystem f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze und das Magazin Deskmag.<br />
</em></p>
<h4>Wo liegen die gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder in deutschen Verwaltungen?</h4>
<p>Ein besonderes Problem gerade in deutschen Verwaltungen und deren privatrechtlichen Sub-Unternehmen ist das Alter ihrer Besch&auml;ftigten, das deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt der erwerbsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung liegt. Gerade in Berlin werden junge Leute werden kaum eingestellt. Weniger als 2,5% der Leute, die in den Berliner Verwaltungen arbeiten, sind 30 Jahre oder j&uuml;nger.</p>
<h4>Worin besteht das Problem f&uuml;r Gr&uuml;nder?</h4>
<p>In den &ouml;ffentlichen Verwaltungen und Banken arbeiten daher zunehmend Leute, die kaum &uuml;ber aktuelle Fachkenntnisse verf&uuml;gen. Gerade Unternehmungen in neuen Wirtschaftsbereichen der Kreativindustrie haben es dadurch schwer. Die Besch&auml;ftigten in den Verwaltungen kennen sich kaum aus mit neuen Technologien.</p>
<h4>Eine <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/steuern/werden-deutschlands-aemter-dank-social-media-buergerfreundlicher-buerokratie-2-0/"> Studie </a> zeigt doch, dass man in den Verwaltungen dennoch z.B. auf Social Media Anwendungen setzt!</h4>
<p>Die Nutzung von Social Media garantiert nicht automatisch einen Wissenstransfer. Social Media ist, wenn Sender und Empf&auml;nger aufeinander eingehen, der Sender also auch zum Empf&auml;nger wird und umgekehrt. Erst diese Interaktion macht Social Media sozial.</p>
<p>Und sinnvoll wird es erst, wenn die Ergebnisse dieser Kommunikation die Arbeit in den Verwaltungen positiv beeinflussen. Das sehe ich bei den meisten Verwaltungen bisher nicht. In der Regel ist es nur ein zus&auml;tzlicher Ein-Richtungs-Kanal. Au&szlig;erdem ersetzt ihre Nutzung in keinem Fall den pers&ouml;nlichen Kontakt zu jungen Kollegen, die in den Verwaltungen fehlen.</p>
<h4>Sicher auch eine Geldfrage&#8230;</h4>
<p>H&auml;ufig werden die Social Media Aktivit&auml;ten wie viele andere Arbeiten auch zunehmend von Fremdfirmen ausgef&uuml;hrt. Das senkt die Kosten, b&uuml;ndelt Informationen. Aber letztlich funktioniert es wie im Spiel der stillen Post, die Nachricht am Anfang ist nicht die am Ende, vor allem nicht, wenn die Leute in den Verwaltungen nicht die Kenntnisse besitzen, das Wissen dieser Auftragsarbeiten richtig zu bewerten. Da helfen ihnen auch die besten externen Auftragsarbeiten nichts.</p>
<p>Die Berliner Verwaltung ist ein Extrembeispiel. Der Senat steht mit dem Abbau der Schulden vor einem verst&auml;ndlich gro&szlig;en Problem. Durch einen der Schl&uuml;sse, die ihr er daraus zog, dem praktisch jahrelangen Einstellungsstopp erhalten die Berliner Verwaltungen jedoch keinen frischen Input an internem Expertenwissen und verlieren daher seit Mitte der 90er den Anschluss an die wirtschaftlichen, technischen und bildungsrelevanten Neuerungen. Dazu <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-verwaltung-kopflastig-und-ueberaltert/4278268.html" rel="nofollow">mehr im Tagesspiegel</a>.</p>
<h4>Man f&ouml;rdert also nicht, was man nicht kennt?</h4>
<p>Genau: L&auml;nger bestehende Wirtschaftszweige werden durchaus unterst&uuml;tzt. Gerade im Beispiel Kreativbereich offenbart sich der Unterschied zwischen Mode, einem Jahrtausende alten Gewerbe und Unternehmungen, die ihre Einkommen ausschlie&szlig;lich &uuml;ber ihr Wissen in neuen Wirtschaftszweigen beziehen.</p>
<p>Mode wird gef&ouml;rdert &#8211; siehe Fashion Week und Bread &amp; Butter. Vielleicht noch Sachen, die mit Kunst oder klassischen Medien zu tun haben, wenn sie an die Kunsthalle oder mittlerweile gescheiterte Fernsehsender denken. Auch die neu geplante Landesbibliothek geh&ouml;rt dazu. Von neuen Nutzungskonzepten fehlt jede Spur. Ein altes Konzept in neuen R&auml;umen.</p>
<h4>Haben Sie bessere Ideen?</h4>
<p>Ja. Warum k&ouml;nnen Leute heute, eigene Werke &uuml;ber die Bibliothek nicht kostenlos zur Ausleihe freigeben und von den registrierten Nutzern bewerten lassen? Warum &uuml;berlassen Bibliotheken ihre Kernkompetenz bei neuen Medien Google oder Apple, wenn sie es gegen eine Mitgliedsgeb&uuml;hr unabh&auml;ngiger und themengerechter katalogisieren k&ouml;nnten?</p>
<p>Was ich meine, die Verwaltung f&ouml;rdert nicht einmal intern neue Konzepte und Ideen. Da k&ouml;nnen sie sich ausrechnen, wie schwer es f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder ist, wenn sie mit neuen Ideen von au&szlig;en kommen.</p>
<h4>Das klingt ein wenig frustriert…</h4>
<p>Nein, ich will gar nicht die einzelne Wirtschaftszweige gegeneinander ausspielen. Im Gegenteil. Wenn es nicht um einzelne Unternehmen oder Gr&uuml;nder sondern um Branchentreffen geht, unterst&uuml;tzt der Senat sie sogar recht unkompliziert mit kleinen Summen, so eine Art kleinen Zuschuss f&uuml;r tempor&auml;r selbst organisierte Hilfe zur Selbsthilfe. Daf&uuml;r helfen die Leute von Projekt Zukunft oder Berlin Partner schnell weiter.</p>
<p>Was der Senat durch seine interne einseitige Personalpolitik bewirkt, ist leider trotzdem eine Riesenverschwendung von &ouml;konomischen Potenzial. Wenn ihm die Leute aus den Bereichen schon fehlen, k&ouml;nnte er mehr Leute aus der Verwaltung zumindest f&uuml;r einzelne Branchentreffen &ouml;fter freistellen, um ihr Verst&auml;ndnis f&uuml;r neue Wirtschaftsbereiche zu st&auml;rken. Das w&auml;re auch ein neues Verst&auml;ndnis von Wirtschaftsf&ouml;rderung. Die Verwaltung sollte nicht mehr warten, bis die Leute zu ihnen kommen. Sie sollte auch selbst &ouml;fter aktiv den Kontakt suchen.</p>
<h4>Im Interview hat <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frisch-gegruendet/finanzierung-konzept-strategie/interview-mit-christoph-lang-von-berlin-partner-ueber-die-foerderung-von-unternehmen-und-den-it-standort-berlin-wir-haben-in-vier-jahren-21-224-neue-arbeitsplaetze-geschaffen/"> Christoph Lang von Berlin Partner </a> auf die Unterstz&uuml;tzung der Investitionsbank Berlin verwiesen…</h4>
<p>Ja, die Investitionsbank wirbt &uuml;berall mit mit Krediten f&uuml;r Start-ups. Sie tut es jedoch eher f&uuml;r das Image des Standortes Berlins. Die Realit&auml;t sieht anders aus. Aber wenn es nur das w&auml;re…</p>
<h4>Was denn noch?</h4>
<p>Die meisten Unternehmen aus jungen Wirtschaftszweigen erhalten nicht nur keine Unterst&uuml;tzung, sie verschwenden auch ihre kostbare Zeit f&uuml;r die Beantragung von Unterst&uuml;tzung, die aus Ahnungslosigkeit ohne ernsthafte Bearbeitung abgelehnt werden. Es betrifft gerade die einfachen Programme der IBB.</p>
<p>Mit Mikrokrediten von zehn- oder zwanzig Tausend Euro k&ouml;nnen in Berlin schon viele Leute was drehen, um auf den eigenen F&uuml;&szlig;en zu stehen. Gerade aus dem Kreativbereich, wo die meisten als Selbstst&auml;ndige oder Kleinunternehmer starten. F&uuml;r die Beurteilung fehlt der IBB jedoch die Kompetenz. Restaurants und Gas-Wasser-Sanit&auml;r sind kein Problem, aber alles, was sie noch nicht kennen, wo sie keine Expertise bisher aufbauten, wird nicht gef&ouml;rdert.</p>
<h4>Na immerhin kann man es versuchen&#8230;</h4>
<p>Die Zeit f&uuml;r die gescheiterten Antr&auml;ge fehlt den Antragstellern sp&auml;ter beim Aufbau ihres Unternehmens. Sie erhalten also das Gegenteil von Unterst&uuml;tzung, n&auml;mlich einen Arschtritt und den Verlust darin investierter Zeit, der sich schnell zu einem Wettbewerbsnachteil entwickeln kann.</p>
<p>Es w&auml;re ehrlicher und f&uuml;r jeden einfacher, wenn sie vorher sagen, nach welchen Richtlinien sie Unternehmen f&ouml;rdern. Sie sollte auf Transparenz setzen als auf irref&uuml;hrendes PR Bla Bla.</p>
<h4>Vielleicht muss man der Verwaltung dieses Problem erkl&auml;ren…</h4>
<p>Seit fast 15 Jahren praktiziert die Berliner Verwaltung dieses Vorgehen, ohne aus ihren Fehlern zu lernen. Ein sch&ouml;nes Beispiel fand ich zuf&auml;llig <a href="http://netz-erfolge.de/catalog/item189.html"> in einem Text &uuml;ber das Internet-Unternehmen Zanox </a> .  Dort hei&szlig;t es:</p>
<blockquote><p>Bereits 1997 entwickeln die Studenten der Wirtschaftsinformatik das vision&auml;re Projekt Inab (eine Abk&uuml;rzung f&uuml;r „Internetadressbuch“), eine Website zum Speichern und Verwalten von Lesezeichen. Mit ihrer Diplomarbeit beteiligen sie sich an einem Business Plan-Wettbewerb des Berliner Existenzgr&uuml;nderforums, der Sparkasse und dem Stern, doch sind sie offensichtlich mit diesem Projekt ihrer Zeit voraus. Die Jury k&ouml;nnen die jungen Unternehmer jedenfalls nicht von ihrem vision&auml;ren Gesch&auml;ftsmodell &uuml;berzeugen: Sie unterliegen beim Wettbewerb einem Berliner „Schnittchen-Bring-Service“.</p></blockquote>
<h4>Und heute sind Social Bookmarking-Dienste der Renner… Wie kann so etwas passieren?</h4>
<p>Ich denke, sie sind eher die Ausnahme. Beim Businessplan Wettbewerb der IBB gewann letztes Jahr im Bereich Service eine Fahrradwaschanlage, ein Kinderbetreuungsdienst, eine Textilpflege, ein Online-Konzertbewertungsportal und Online-Generationsprojekt. Da ging es nicht mal um einen Kreditantrag, f&uuml;r den man sich nackt ausziehen muss und mehr Leute auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Ich m&ouml;chte nicht falsch verstanden werden, es sind alles tolle Sachen dabei, aber so etwas h&auml;tte die IBB schon vor zehn Jahren auszeichnen k&ouml;nnen. Nicht ein wirklich komplett neues Ding dabei – bei so vielen Bewerbungen. Und nun stellen Sie sich vor, sie m&ouml;chten vor diesem Hintergrund Geld bei der IBB beantragen.</p>
<h4>Was passiert dann?</h4>
<p>Eine Ablehnung bei den Mikrokrediten erfolgt in der Regel, wenn innerhalb von sechs bis neun Monaten kein operativer Gewinn erzielt werden kann, mit dem Kreditraten bezahlt werden. Das gilt betrifft viele Online-Unternehmen, die sie sich erstmal einen Namen machen und Traffic erzielen m&uuml;ssen, um Geld zu verdienen.</p>
<p>Das dauert in der Regel mindestens ein, zwei Jahre. Ein besonderes F&ouml;rderungsprogramm mit Kleinkrediten bieten sie dennoch nicht an. Twitter erzielte erst f&uuml;nf Jahre nach Bestehen Gewinne. Google ben&ouml;tigte drei Jahre daf&uuml;r. Und mit Kleinunternehmen entstehen viel mehr Jobs als mit Gro&szlig;unternehmen. Da w&uuml;rden sich spezielle Mikrokredite wirklich lohnen, die darauf mehr R&uuml;cksicht nehmen. Die aktuellen Mikrokrediten sind aber auch nur ein Produkt der Zeit, in dem der kurzfristige Erfolg mehr z&auml;hlt als die langfristige Perspektive.</p>
<h4>Wie sieht das bei Euch aus?</h4>
<p>Wir verdienen mit unserem Magazin derzeit auch noch nichts, wir starteten mit dem Deskmag erst richtig im Oktober letzten Jahres. Unser Einkommen beziehen wir derzeit aus individuell angefertigten Marktanalysen. Allgemeine Zusammenfassungen stellen wir allen Interessierten kostenlos auf dem Deskmag bereit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.beruf-suchen.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Paar-Beraterin Dr. Elisabeth Br&#246;schen &#252;ber Doppel-Karriere in der Partnerschaft: „F&#252;r die heutigen Herausforderungen gibt es wenig Rollenvorbilder&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-paar-beraterin-dr-elisabeth-broeschen-ueber-doppel-karriere-in-der-partnerschaft-fuer-die-heutigen-herausforderungen-gibt-es-wenig-rollenvorbilder/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 11:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-&-Gender]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/broeschen-elisabeth_e1-e1320577917290-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Im Job wird heute eine hohe Flexibilit&#228;t und Mobilit&#228;t erwartet. Wenn beide Partner Karriere wollen – und auch Kinder, sind Konflikte oft vorprogrammiert, zum Beispiel wenn ein Partner einen Ortswechsel anstrebt und der andere wegen einer besonderen beruflichen Spezialisierung ortsgebunden &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-paar-beraterin-dr-elisabeth-broeschen-ueber-doppel-karriere-in-der-partnerschaft-fuer-die-heutigen-herausforderungen-gibt-es-wenig-rollenvorbilder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/broeschen-elisabeth_e1-e1320577917290-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Im Job wird heute eine hohe Flexibilit&auml;t und Mobilit&auml;t erwartet. Wenn beide Partner Karriere wollen – und auch Kinder, sind Konflikte oft vorprogrammiert, zum Beispiel wenn ein Partner einen Ortswechsel anstrebt und der andere wegen einer besonderen beruflichen Spezialisierung ortsgebunden ist. <a href="http://www.karriereexperten.com/mitglieder/elisabeth-br%C3%B6schen">Paarberaterin Dr. Elisabeth Br&ouml;schen</a> erz&auml;hlt im Interview, wie man beides dennoch unter einen Hut bekommt.<br />
<!--more--><a href="http://berufebilder.de/interviews/interview-mit-paar-beraterin-dr-elisabeth-broeschen-ueber-doppel-karriere-in-der-partnerschaft-fuer-die-heutigen-herausforderungen-gibt-es-wenig-rollenvorbilder/attachment/broeschen-elisabeth_e1/" rel="attachment wp-att-8565"><img class="aligncenter size-full wp-image-8565" title="broeschen-elisabeth_e1" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/broeschen-elisabeth_e1.jpg" alt="" width="565" height="294" /></a><a href="http://berufebilder.de/?attachment_id=8560" rel="attachment wp-att-8560"><br />
</a><em>Dr. Elisabeth Br&ouml;schen ist seit fast zwanzig Jahren als Einzel-und Paarberaterin, Paarcoach, Familientherapeutin, Supervisorin und Projekt-und Proze&szlig;beraterin t&auml;tig. Einer der Schwerpunkte meiner Arbeit ist die Begleitung und Unterst&uuml;tzung berufst&auml;tiger Paare vor und in der Familienphase.</em></p>
<h4>Frau Dr. Br&ouml;schen, welche Paare kommen zu Ihnen?</h4>
<p>Paare kommen zu mir, wenn sie Entscheidungshilfe brauchen oder aus beruflichen Entscheidungssituationen oder Ver&auml;nderungsw&uuml;nschen heraus in eine Beziehungskrise geraten.</p>
<p>Paare kommen aber auch, weil der Stress, der mit den unterschiedlichen und hohen Anforderungen durch Familie und Beruf einhergeht, die Beziehung belastet.</p>
<h4>Mit welchen Schwierigkeiten haben die Paare zu k&auml;mpfen, die sich bei Ihnen beraten lassen?</h4>
<p>Zum Beispiel ein junges Paar um die 30 Jahre kommt mit seiner Fernbeziehung nicht mehr klar: er ist Trainee in M&uuml;nchen, sie arbeitet in einem anspruchsvollen Job in Hamburg.</p>
<p>Das gemeinsame Abendessen findet via Skype vor der Webcam statt: Er soll demn&auml;chst eine mehrmonatige berufliche Ausbildungsstation in Asien absolvieren, sie denkt langsam an Kinder, eine gemeinsame Lebensbasis ist nicht in Sicht.&#8221;Wenn Kinder verhaltensauff&auml;llig werden, muss man eine neue Balance finden.</p>
<h4>Also vor allem Paare, die noch in der Planungsphase stecken?</h4>
<p>Nicht nur. Ich hatte k&uuml;rzlich ein Paar Mitte 40 mit einem achtj&auml;hrigen Sohn. Beide sind mit einem eigenem Unternehmen selbst&auml;ndig, beide arbeiten sehr viel.</p>
<p>Verhaltensauff&auml;lligkeiten des Sohnes wie auch eine Beziehungskrise, in der sie meine Hilfe suchen, lie&szlig; beide verstehen, dass sie nach einer neuen Balance zwischen Familie und Beruf suchen m&uuml;ssen, wenn sie wieder zueinander finden wollen.</p>
<h4>Welche Probleme ergeben sich denn durch Paare durch die oft geforderte berufliche Flexibilit&auml;t?</h4>
<p>Gro&szlig;e! Auch da habe ich ein Beispiel: Ein Paar Ende 30, er ist freiberuflich in der Werbebranche t&auml;tig. Sie m&ouml;chte nach der Elternzeit mit dem zweiten Kind zur&uuml;ck in ihren alten Job in die Marketingabteilung eines gro&szlig;en Unternehmens.</p>
<p>F&uuml;r beide bieten sich neue berufliche Chancen, f&uuml;r jeden in einer je anderen Stadt. Beide wollen eigentlich in Hamburg bleiben, auch weil sie hier auf ein gutes Betreuungsnetz f&uuml;r die beiden Kinder zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen.</p>
<h4>Sind die Ursachen f&uuml;r solche Konflikte den eher individuell oder eher gesellschaftliche Gr&uuml;nde?</h4>
<p>Beides. Wie ein Paar die Themen Karriere und Familie miteinander verhandelt, ist zum einen gesellschaftlich bedingt. Gesellschaftliche Rollenanforderungen pr&auml;gen auch die individuellen Einstellungen.</p>
<p>Zugleich verhandeln Paare diese Themen aber auch auf einem individuell-biografischen Hintergrund: da spielt z.B. eine enorme Rolle, wie die Eltern mit diesen Themen umgegangen sind, wie Konflikte gel&ouml;st wurden und welches Rollenvorbild ich verinnerlicht habe.</p>
<h4>Undwie kann ein Paarcoaching in all diesen F&auml;llen helfen?</h4>
<p>Paarcoaching hilft dabei, sich der unterschiedlichen Faktoren, die die individuelle Paarsituation bestimmen, und ihrer Bedeutung bewusster zu werden.</p>
<p>Es kann deshalb dazu f&uuml;hren, Ver&auml;nderungen in der &auml;u&szlig;eren Situation zu initiieren, z.B. eine Bewerbung oder die Einstellung einer Haushaltshilfe. Es kann aber auch vorrangig darum gehen, die Zeit der famili&auml;ren und beruflichen Situation angemessener zu strukturieren.</p>
<h4>Es geht also vor allem um Zeitmanagement-Probleme?</h4>
<p>Nicht nur, es geht auch um Kommunikation und Konflikte. Ein Paar kann bei einem Coaching auch unterst&uuml;tzt werden, konstruktiver zu kommunizieren oder Konflikte fairer auszutragen.</p>
<p>Oder die Partner entdecken beim Paarcoaching, dass unbewusste Identifikationen mit Rollenmustern aus der Herkunftsfamilie berufliche wie auch famili&auml;re Entscheidungen und Schritte blockieren.</p>
<h4>Warum erkennen die Paar solche Probleme nicht von alleine? Warum ist ein Coaching &uuml;berhaupt n&ouml;tig?</h4>
<p>Nur, was mir bewusst ist, kann ich auch steuern. Stellen Sie sich die Beziehung als ein beliebiges Gef&auml;hrt vor, mit dem beide unterwegs sind, ein „Paarmobil“:</p>
<p>Kein Mensch k&auml;me auf die Idee, dass ein reales Gef&auml;hrt wie ein Auto oder ein Boot ohne Inspektion und Wartung, ohne die Klarheit, in welche Richtung man fahren will oder ob der Motor einwandfrei l&auml;uft, ohne die Klarheit, wer wann steuert, wer mitf&auml;hrt, wieviel Gep&auml;ck man an Bord nimmt usw., ruhig und sicher f&auml;hrt.</p>
<h4>Aha. Sie verstehen sich also als eine Art Werkstatt&#8230;</h4>
<p>Als Coach begleite, strukturiere und unterst&uuml;tze ich einen Austausch- und Entscheidungsprozess unter den Partnern, der faire und nachhaltige L&ouml;sungen f&uuml;r alle Beteiligten erm&ouml;glicht.</p>
<p>Paare k&ouml;nnen an den Herausforderungen wachsen und diesen Prozess will ich f&ouml;rdern. Im oben genannten Bild gesprochen: es kann sein, dass das Paarmobil oder die Familienkutsche nur kurz neu justiert werden m&uuml;ssen. Es kann aber auch sein, dass ein l&auml;ngerer Umbauprozess n&ouml;tig oder ein neues, besser passendes Gef&auml;hrt entwickelt werden muss.</p>
<h4>Sind die Ehen von Karrierepaaren trennungsgef&auml;hrdeter als Ehen von traditionellem Zuschnitt, wo in der Regel die Frau ihr berufliches Fortkommen zur&uuml;ckstellt zugunsten von Kindern?</h4>
<p>Die Herausforderungen von berufst&auml;tigen Paaren sind einfach anders und es kommt darauf an, welche individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen M&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung stehen, wie z.B. auch ein „Paarcoaching“.</p>
<p>Das Leben als Paar hat mit seinen unterschiedlichen Phasen des Sich-Bindens, der Familiengr&uuml;ndung und dann des Fl&uuml;ggewerdens der Kinder und des Alterns zu allen Zeiten Paare zu Entwicklung herausgefordert.</p>
<h4>Was ist dann heute so anders?</h4>
<p>F&uuml;r die heutigen Herausforderungen gibt es wenig Rollenvorbilder. Die Lebenskonzepte sind heute sehr individuell. Das ist gleichzeitig eine Riesen-Chance und eine Riesen-Herausforderung.</p>
<p>Die eigenen wie auch die gesellschaftlichen Erwartungen an unsere m&auml;nnliche bzw. weibliche Rolle in Familie und Beruf haben sich in den letzten 30 bis 40 Jahren tiefgreifend gewandelt.!</p>
<h4>Und das bedeutet?</h4>
<p>Jedes Paar muss sich, ganz besonders, wenn Kinder ins Spiel kommen, damit auseinandersetzen, welche Visionen beide f&uuml;r ihre famili&auml;re Situation und ihre berufliche Entwicklung haben und wie sie diese umsetzen k&ouml;nnen.</p>
<p>Die Chancen sollte man klug nutzen!</p>
<h4>Welche M&ouml;glichkeiten gibt es f&uuml;r Paare mit Doppelkarriere, ihren Kindern ein f&uuml;rsorgliches Zuhause zu bieten?</h4>
<p>Die Frage beinhaltet bereits eine wichtige Feststellung: Kinder brauchen ein f&uuml;rsorgliches Zuhause, das zugleich Selbst&auml;ndigkeit und Entwicklung f&ouml;rdert. Das sollten Partner, die beide Karriere machen oder machen wollen, im Blick haben.</p>
<p>Kinder brauchen Sicherheit und Bindung und nachhaltiges Interesse an ihrer pers&ouml;nlichen Entwicklung, das alles vermittelt sich auch &uuml;ber verl&auml;ssliche Anwesenheit</p>
<h4>Was muss ein Paar daf&uuml;r tun?</h4>
<p>Beide Partner brauchen die F&auml;higkeit, mit klarem Blick einzusch&auml;tzen, f&uuml;r wen gerade was am wichtigsten ist und wem im Moment ein Kompromiss am ehesten zuzumuten ist.</p>
<p>Und zwar nicht nur bei kleinen, sondern auch noch bei pubertierenden Kinder, die sich schlie&szlig;lich nur an jemanden reiben k&ouml;nnen, der da ist. Das braucht sorgf&auml;ltige Absprachen, die Einbeziehung verl&auml;sslicher Dritter, ein gutes Unterst&uuml;tzungsnetzwerk.</p>
<h4>Nette Theorie: Aber wie sieht das konkret in der allt&auml;glichen Praxis aus?</h4>
<p>Mal kann ich vielleicht mein Kind per Handy ins Bett dirigieren, aber nicht dreimal pro Woche. Und ich muss bestimmt nicht bei jedem Fl&ouml;tenvorspiel meines Kindes dabei sein, aber ich muss mitbekommen, wann es besonders wichtig ist und es dann auch tun.</p>
<h4>Wie entgehen vor allem Frauen dem Rabenmutter-Vorwurf?</h4>
<p>Indem sie f&uuml;r sich selbst und mit ihrem Partner kl&auml;ren , ob sie – ohne &uuml;berzogene Anspr&uuml;che daran zu haben &#8211; ,  das Richtige und Notwendige f&uuml;r ihre Kinder tun.</p>
<p>Wenn beide Eltern das tun, k&ouml;nnen Frauen dem Vorwurf selbstbewusst begegnen.</p>
<h4>Kompromisse sind also notwendig?</h4>
<p>Um diese Herausforderungen zu bew&auml;ltigen braucht es immer wieder auch die F&auml;higkeit zu dem, was ich „heiteren Verzicht“ nenne.</p>
<p>In Zeiten, in denen wir gew&ouml;hnt sind, alles, m&ouml;glichst schnell und m&ouml;glichst sofort zu bekommen, ist Verzicht ja nicht gerade popul&auml;r&#8230;</p>
<h4>&#8230;vor allem, wenn dann doch meist die Frau verzichtet!</h4>
<p>Wichtig ist, dass Verzicht, wo er n&ouml;tig ist, nicht einseitig nur von einem Partner erbracht wird und dass ein Paar gute Deals miteinander findet. Diese Perspektive schafft Spielraum, Kinder gut im Blick zu behalten.</p>
<p>Doppelkarrieren m&uuml;ssen – und daf&uuml;r gibt es gute Beispiele – auch nicht immer genau beiden Partnern gleichzeitig denselben Einsatz abfordern. Das kann auch oft phasenweise abwechselnd geschehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit der Dozentin Diana Bridde zum Deutsch-Unterricht f&#252;r Migranten: &#8220;Das Repertoire an &#220;bungs-Texten sollte dringend erweitert werden!&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-der-dozentin-diana-bridde-zum-deutsch-unterricht-fuer-migranten-das-repertoire-an-uebungs-texten-sollte-dringend-erweitert-werden/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 07:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Chancengleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://www.beruf-suchen.de/wp-content/uploads/2011/08/bridde_d_500.jpg" alt="" width="0" height="0" />Seit Thilo Sarrazin ist Migration ein hei&#223; umstrittenes Thema in Deutschland. Doch w&#228;hrend sich Politiker die K&#246;pfe hei&#223; reden, fehlt es an der Basis, im Deutschunterricht f&#252;r Migranten, an vern&#252;nftigem &#220;bungsmaterial. Diana Bridde, Dozentin f&#252;r Deutsch als Fremdsprache, schreibt daher &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-der-dozentin-diana-bridde-zum-deutsch-unterricht-fuer-migranten-das-repertoire-an-uebungs-texten-sollte-dringend-erweitert-werden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://www.beruf-suchen.de/wp-content/uploads/2011/08/bridde_d_500.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p>Seit Thilo Sarrazin ist Migration ein hei&szlig; umstrittenes Thema in Deutschland. Doch w&auml;hrend sich Politiker die K&ouml;pfe hei&szlig; reden, fehlt es an der Basis, im Deutschunterricht f&uuml;r Migranten, an vern&uuml;nftigem &Uuml;bungsmaterial. Diana Bridde, Dozentin f&uuml;r Deutsch als Fremdsprache, schreibt daher gerade an ihrer ersten &Uuml;bungslekt&uuml;re f&uuml;r Migranten, die die Deutsche Sprache lernen wollen. Und erkl&auml;rt im Interview, warum das dringend n&ouml;tig ist.</p>
<p><!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/interviews/interview-mit-der-dozentin-diana-bridde-zum-deutsch-unterricht-fuer-migranten-das-repertoire-an-uebungs-texten-sollte-dringend-erweitert-werden/attachment/bridde_d_500/" rel="attachment wp-att-7403"><img class="aligncenter size-full wp-image-7403" title="Bridde_D_500" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/bridde_d_500.jpg" alt="" width="640" height="511" /></a><a href="http://berufebilder.de/?attachment_id=7401" rel="attachment wp-att-7401"><br />
</a></p>
<p><em>Diana Bridde studierte Politikwissenschaften, Englische Literaturwissenschaft, Geschichte und Deutsch als Fremdsprache und lebte l&auml;ngere Zeit in Irland. F&uuml;r ihren Unterricht hatte Bridde hatte sich vergeblich nach Texten, die Lernende auch wirklich interessieren, umgesehen und festgestellt: Spannende, moderne Geschichten und wirklich gutes berufskundliches Material sucht man vergeblich. Also sagte sich Bridde: &#8220;Mach es selbst!&#8221;</em></p>
<h4>Sie schreiben gerade an einer Fantasy-Lekt&uuml;re f&uuml;r den Unterricht von Migranten. Warum?</h4>
<p>Nun der letzte Harry Potter spielt gerade im Kino Rekordsummen ein. Der Kleine Hobbit von Tolkien befindet sich auf den Bestsellerlisten immer noch untern den Top 1000, obwohl das Buch vor &uuml;ber 50 Jahren geschrieben wurde. Fantasy liegt einfach im Trend, weil es den Menschen gef&auml;llt, in eine Phantasiewelt einzutauchen. Warum sollten Deutschlerner eine Ausnahme sein?</p>
<h4>Welches Buch bildet die Vorlage f&uuml;r Ihre &Uuml;bungstexte?</h4>
<p>Das Buch hei&szlig;t <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3941404482/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3941404482">Der Fianna-Zyklus: Der Stein von Temair. Eine keltische Sage aus Irland</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3941404482" alt="" width="1" height="1" border="0" /> der Autorin Sophia West. Die Geschichte spielt in Irland vor der Christianisierung.</p>
<h4>Warum haben Sie gerade diese Geschichte von Sophia West gew&auml;hlt?</h4>
<p>Ein Ausflug in das mythologische Irland, eine mysteri&ouml;se Tote, ein tapferer Held. Mich hat das selbst angesprochen. Mir gef&auml;llt die Geschichte einfach und sie passt auch von der L&auml;nge her perfekt zu meinem Vorhaben.</p>
<h4>Wie sieht das mit den Rechten aus?</h4>
<p>Die Autorin war von der Idee begeistert, daher war das kein Problem!</p>
<h4>Gibt es denn nicht schon genug Lekt&uuml;ren f&uuml;r den Deutschunterricht?</h4>
<p>Ja und Nein. Einerseits gibt es eine gro&szlig;e Anzahl von Lekt&uuml;ren f&uuml;r Deutschlerner, aber die Themen dieser B&uuml;cher sind nicht gerade sehr abwechslungsreich. Viele Lekt&uuml;ren haben n&auml;mlich sehr klassische Texte als Ausgangspunkt. Man kann schon auf einem recht niedrigen Niveau etwas &uuml;ber Goethes Faust erfahren, den Schimmerreiter oder den Zerbrochenen Krug lesen.</p>
<p>Ich denke, dass junge Menschen, die in anderen L&auml;ndern Germanistik studieren m&ouml;chten, das durchaus ansprechend finden. Ich bezweifele allerdings, dass sich unsere Zuwanderer, um die es vorrangig gehen sollte, ernsthaft f&uuml;r Goethes Faust begeistern k&ouml;nnen.</p>
<h4>Und andere Texte gibt es gar nicht?</h4>
<p>Nat&uuml;rlich. Ein weiteres Genre, das in Lekt&uuml;ren f&uuml;r Deutschlerner immer wieder vorkommt, ist der Detektivroman. Hier gibt es teilweise recht spannende Erz&auml;hlungen, mit denen ich im Unterricht recht gute Erfahrungen gemacht habe. Aber wie gesagt, finde ich das thematisch etwas d&uuml;nn: klassische Texte und Detektivromane. Das Repertoire sollte da dringend erweitert werden.</p>
<h4>Mit Fantasy-Lekt&uuml;ren?</h4>
<p>Nicht nur. Auch in anderen Bereichen gibt es einen regelrechten Mangel an Texten. Beispielsweise gibt es auch wenig wirklich brauchbare berufbezogene Texte. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es f&uuml;r viele Berufe einfach gar nichts gibt oder dass die Texte auf einem sehr niedrigen Niveau sind und so den Anspr&uuml;chen von Lernern der Mittel- und Oberstufe nicht gerecht werden.</p>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Dr. Dirk Bisping, Vorsitzender des BVSI: &#8220;Perspektiven f&#252;r IT-Freiberufler derzeit hervorragend!&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-dr-dirk-bisping-vorsitzender-des-bvsi-perspektiven-fuer-it-freiberufler-derzeit-hervorragend/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 09:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Teamarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-dr-dirk-bisping-vorsitzender-des-bvsi-perspektiven-fuer-it-freiberufler-derzeit-hervorragend/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/06/bisping-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Dr. Dirk Bisping ist der Vorstandsvorsitzende des Berufsverbandes Selbst&#228;ndige in der Informatik e.V. (BVSI). Im Interview sprach er &#252;ber die Chancen von IT-Freiberuflern, Menschen &#252;ber 45, das Selbstverst&#228;ndnis von Freiberuflern – und vor allem dar&#252;ber, wie die Zusammenarbeit in gemischten &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-dr-dirk-bisping-vorsitzender-des-bvsi-perspektiven-fuer-it-freiberufler-derzeit-hervorragend/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/06/bisping-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Dr. Dirk Bisping ist der Vorstandsvorsitzende des <a href="http://www.bvsi.de/">Berufsverbandes Selbst&auml;ndige in der Informatik e.V. (BVSI)</a>. Im Interview sprach er &uuml;ber die Chancen von IT-Freiberuflern, Menschen &uuml;ber 45, das Selbstverst&auml;ndnis von Freiberuflern – und vor allem dar&uuml;ber, wie die Zusammenarbeit in gemischten Teams funktioniert.<br />
<!--more--><em></em><br />
<a href="http://berufebilder.de/interviews/interview-mit-dr-dirk-bisping-vorsitzender-des-bvsi-perspektiven-fuer-it-freiberufler-derzeit-hervorragend/attachment/dirk-bisping/" rel="attachment wp-att-7245"><img class="aligncenter size-large wp-image-7245" title="Dirk Bisping" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/06/bisping-565x376.jpg" alt="" width="640" height="376" /></a><br />
<em>Als freier IT-Berater gr&uuml;ndete Bisping gemeinsam mit 24 Berufskollegen aus dem BVSI im Oktober 2004 ein eigenes Unternehmen, dem sich inzwischen mehr als 30 Verbandsmitglieder angeschlossen haben. Beim BVSI ist Bisping verantwortlich f&uuml;r die operative Verbandsf&uuml;hrung und f&uuml;r die Programmplanung und Lobbyarbeit des Verbandes.</em></p>
<h4>Herr Dr. Bisping, wie stehen denn die Chancen von IT-Freiberuflern zur Zeit?</h4>
<p>Der IT-Sektor wird bis Ende 2012 m mehr als 4 Prozent wird wachsen. Von dem Boom profitieren auch die IT-Freiberufler. Die Chancen von SAP-, Java-, Mainframe- und Security-Experten stehen zurzeit ausgezeichnet. Insgesamt sind die Perspektiven f&uuml;r IT-Freiberufler derzeit hervorragend.</p>
<h4>Wobei viele Unternehmen doch ihre eigenen Leute haben&#8230;</h4>
<p>Wir rechnen damit, dass auch der Anteil der Freiberufler in IT-Projekten weiter steigen wird. Der Grund ist, dass Unternehmen hochspezialisierte Fachleute f&uuml;r besondere IT-Aufgaben ben&ouml;tigen und diese h&auml;ufig nicht aus ihren eigenen IT-Teams rekrutieren k&ouml;nnen.</p>
<h4>Die Freiberufler sind also die Feuerwehrleute f&uuml;r Unternehmen – kann das funktionieren?</h4>
<p>B&uuml;ndelung von Firmenwissen und IT-Fach Knowhow f&uuml;hrt zum Erfolg. Deshalb setzen viele Unternehmen verst&auml;rkt auf Mixed Teams aus festen und freien IT-Fachleuten, um damit Firmen-Knowhow und externes IT- Fachwissen effektiv zu b&uuml;ndeln. Wenn in gemischten Teams Unternehmenskenntnis und Fachkenntnis zusammenkommen, f&uuml;hrt das in der Regel zu ausgezeichneten Ergebnissen.</p>
<h4>Das habe ich nicht bezweifelt – aber gestaltet sich nicht die Zusammenarbeit als schwierig?</h4>
<p>Klar gibt es bei der Zusammensetzung von gemischten Teams einiges zu bedenken, damit der „Mix“ schlie&szlig;lich auch zum Erfolg f&uuml;hrt. Grunds&auml;tzlich haben n&auml;mlich Angestellte und Freiberufler unterschiedliche Interessen&#8230;</p>
<h4>&#8230;und die w&auml;ren?</h4>
<p>Dem Angestellten ist die soziale Anerkennung innerhalb des Unternehmens wichtig, er oder sie m&ouml;chte auf der Karriereleiter weiter nach oben kommen. Der Projektleiter und die angestellten IT-Fachkr&auml;fte sind oft stark eingebunden mit Abteilungsbesprechungen, Emailverkehr, Konferenzen – also mit der Projektverwaltung und der Administration des Projektes.</p>
<h4>Die angstellten IT-ler sind f&uuml;r Sie also karrieregeile Rampens&auml;ue?</h4>
<p>Naja, verst&auml;ndlicherweise setzt sich der angestellte Informatiker also &uuml;berwiegend dort ein, wo sein Handeln sichtbar wird, w&auml;hrend der externe IT-Spezialist im Hintergrund t&auml;tig ist und in erster Linie an seinen fachlichen Ergebnissen gemessen wird.</p>
<h4>Und wie sieht die Aufteilung im Ergebnis aus?</h4>
<p>Der Angestellte kennt das Unternehmen und dessen Image und bringt dieses Knowhow in das Projekt ein, w&auml;hrend der freiberufliche IT-Spezialist sein Expertenwissen f&uuml;r die Zeit des Projektes zur<br />
Verf&uuml;gung stellt. Er konzentriert sich auf die Spezialaufgabe, bei der er &uuml;ber hohe Detail- und Sachkenntnis verf&uuml;gt. Sie sehen: Die Interessen erg&auml;nzen sich! Dazu gibt es auch eine Studie&#8230;</p>
<h4>&#8230;zur optimalen Arbeitsaufteilung zwischen IT-Freiberuflern und Angstellten?</h4>
<p>Nein, zum Erfolg von gemischten Teams! Die Studie des Institut f&uuml;r Besch&auml;ftigung und Employability aus dem Jahr 2010 belegt, dass die Akzeptanz dieser flexiblen Arbeitsform steigt. Das sind auch unsere Erfahrungen: Viele gro&szlig;e und zunehmend auch mittelst&auml;ndische Unternehmen haben mit gemischten Teams gute Erfahrungen gemacht.</p>
<h4>Woran liegt das?</h4>
<p>Die IBE-Studie zeigt, dass Mixed Teams vor allem schneller auf ver&auml;nderte Anforderungen reagieren (64%) und komplexe Problemstellungen besser bew&auml;ltigen (62%). So sind die Projektleiter von Mixed Teams zu 72 Prozent von der Effizienz gemischter Teams &uuml;berzeugt.</p>
<h4>Gibt es keine Reibunkspunkte, wenn da einfach jemand von au&szlig;en kommt?</h4>
<p>Integrations- und Loyalit&auml;tsprobleme von externen Teammitgliedern spielten laut der IBE-Studie kaum eine Rolle. Die Angestellten profitieren von den Fachkenntnissen der Freiberufler und umgekehrt hilft das Firmen-Knowhow der Angestellten den Freiberuflern. Das h&auml;ngt sicher auch mit der Erfahrung zusammen&#8230;</p>
<h4>Also eine Chance gerade f&uuml;r &auml;ltere und erfahrener Fachkr&auml;fte?</h4>
<p>Das Gros der IT-Freiberufler ist mittlerweile &uuml;ber 45 Jahre alt und meist zehn Jahre und l&auml;nger als Freiberufler unterwegs. Dass die Teamarbeit vielfach so gut funktioniert, mag zudem damit zusammenh&auml;ngen, dass sowohl IT-Freiberufler als auch IT-Angestellte oft sehr erfahren sind in der Projektarbeit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Verena Delius, Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der Young Internet GmbH, &#252;ber Frauen-Quote, Rollenvorbilder &amp; gegenseitige Unterst&#252;tzung: &#8220;Frauen in F&#252;hrungspositionen bringen wirtschaftliche Vorteile&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/karriere/selbstmanagement/interview-verenia-delius-frauen-quote/</link>
		<comments>http://www.beruf-suchen.de/karriere/selbstmanagement/interview-verenia-delius-frauen-quote/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 08:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Management, Motivation, Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-&-Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte-&-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Sich-richtig-verkaufen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://www.beruf-suchen.de/wp-content/uploads/2011/06/delius_3521_1009x.jpg" alt="" width="0" height="0" />Verena Delius (32) wurde 2006 von der Unternehmensberatung McKinsey als CEO of the Future ausgezeichnet. Seit September 2010 ist sie Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin der Young Internet GmbH mit &#252;ber 60 Mitarbeitern. Das Unternehmen betreibt das Portal Panfu und Oloko, zwei Websites f&#252;r &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/karriere/selbstmanagement/interview-verenia-delius-frauen-quote/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://www.beruf-suchen.de/wp-content/uploads/2011/06/delius_3521_1009x.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p>Verena Delius (32) wurde 2006 von der Unternehmensberatung McKinsey als CEO of the Future ausgezeichnet. Seit September 2010 ist sie Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der Young Internet GmbH mit &uuml;ber 60 Mitarbeitern. Das Unternehmen betreibt das Portal <a href="http://www.panfu.de">Panfu</a> und <a href="http://www.oloko.de">Oloko</a>, zwei Websites f&uuml;r Kinder zwischen 6 und 14 Jahre mit aktuell 15.000 neuen registrierten Nutzern pro Tag.<br />
<!--more--><a href="http://berufebilder.de/karriere/selbstmanagement/interview-verenia-delius-frauen-quote/attachment/delius_3521_1009x/" rel="attachment wp-att-7129"><img class="aligncenter size-full wp-image-7129" title="Verena Delius" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/06/delius_3521_1009x.jpg" alt="Verena Delius" width="640" height="413" /></a></p>
<p><em>Bereits mit 20 gr&uuml;ndete Verena Delius ihr erstes Unternehmen &#8211; eine Sushi-Bar in ihrer Heimatstadt Bielefeld, gemeinsam mit ihrer Schwester. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universit&auml;t St.Gallen und war dann Trainee bei der M&uuml;nchener R&uuml;ckversicherungsgesellschaft. Im Anschluss gr&uuml;ndete sie „Delius Capital“, das auf die Konzeption und Prospektierung geschlossener Fonds spezialisiert war. Mit 25 wechselte sie in die Online-Branche und verantwortete bei der Partnervermittlungs-Plattform be2 als Regional Manager den gesamten deutschsprachigen Markt. Anschlie&szlig;end baute sie den Vertrieb der ehemaligen Bertelsmann-Beteilung scoyo auf, einem Lernportal f&uuml;r Kinder im Internet.</em><br />
<strong><br />
Frau Delius, Frauen als Chef im Internet-Bereich sind immer noch selten – woran liegt das?</strong><br />
Das Internet ist nach wie vor eine m&auml;nnerdominierte Branche. Was fehlt, sind weibliche Vorbilder, gerade auch in F&uuml;hrungspositionen, damit Frauen sich trauen ihre mentalen Barrieren &uuml;berwinden.</p>
<p><strong>Welche mentalen Barrieren?</strong><br />
Viele Frauen zweifeln immer noch an sich, ob sie wirklich die F&auml;higkeit und Pers&ouml;nlichkeit haben, um als Unternehmerin erfolgreich zu sein. Und sie lassen es dann allzu oft lieber sein.</p>
<p><strong>Die Frauen sind also selbst schuld?</strong><br />
Von Schuld w&uuml;rde ich nicht sprechen. Aber sie lassen sich eben gern abhalten. Zum Beispiel auch, weil Rollen-Vorbilder fehlen.</p>
<p><strong>Wie m&ouml;chten Sie das &auml;ndern?</strong><br />
Ich m&ouml;chte jungen Frauen Mut machen, dass ein Weg an die Spitze m&ouml;glich ist, wenn sie an sich glauben und diesen Weg wirklich gehen m&ouml;chten. Mein Ziel ist es, dass gute Frauen im Unternehmen genau so aufsteigen wie M&auml;nner.</p>
<p><strong>Ein gern genanntes Karriere-Hindernis sind Kinder&#8230;</strong><br />
Wenn man Frauen das Selbstvertrauen entgegenbringt, dass sie alles schaffen k&ouml;nnen, dann werden sie niemals an den Punkt kommen, dass sie glauben sich zwischen Kind und Karriere entscheiden zu m&uuml;ssen.</p>
<p><strong>Das klingt sehr idealistisch. Haben Sie selbst Kinder?</strong><br />
Ja, ich habe zwei S&ouml;hne.</p>
<p><strong>Wie bekommen Sie selbst den Spagat hin?</strong><br />
Die Kinder werden unter der Woche, w&auml;hrend ich arbeite, von einer Kinderfrau betreut. F&uuml;r mich ist die unternehmerische Herausforderung im Job genauso wichtig wie meine Rolle als Mutter, daher stellt sich die Frage nach „Entweder oder?“ nicht.</p>
<p><strong>Die Frauenquote wurde ja unl&auml;ngst heftig diskutiert – auch z.B. <a href="http://www.beruf-suchen.de/serie/frauenquote-fuer-die-vorbildfunktion/">unter dem Aspekt der Vorbildfunktion</a>. Wie ist ihre Position dazu?</strong><br />
Ich bin f&uuml;r eine &Uuml;bergangsquote. Es sollte bis Ende 2013 eine Frauenquote eingef&uuml;hrt werden. Das w&uuml;rde viele Frauen in F&uuml;hrungspositionen heben. Ende 2013 w&uuml;rde die Quote dann wieder abgeschafft und die Unternehmen k&ouml;nnten selbst entscheiden, ob sie die Frauen in F&uuml;hrungspositionen halten und neue nachholen. Wenn die Frauen dann gezeigt haben, dass es f&uuml;r die Unternehmen kein Zugest&auml;ndnis und erst Recht kein notwendiges &Uuml;bel war, sondern ein echter Mehrwert ist, gemischte Vorstands- und F&uuml;hrungsteams zu haben, werden sich diese „Quotenfrauen“ langfristig oben halten und mehr gute Frauen nachholen. Dann hat es f&uuml;r alle nur Vorteile.</p>
<p><strong>Und die w&auml;ren?</strong><br />
Die gesunde Mischung an der Spitze von Unternehmen f&uuml;hrt zum idealen Mix aus m&auml;nnlichen und weiblichen St&auml;rken und zum Erfolg. Aber: Damit dieser Mix bald Realit&auml;t wird, m&uuml;ssen die Frauen, die bereits oben angekommen sind, andere Frauen nachholen. Diesbez&uuml;glich k&ouml;nnen sie noch sehr viel von M&auml;nnern lernen, die sich viel selbstverst&auml;ndlicher und mit weitaus gr&ouml;&szlig;erem Erfolg gegenseitig bef&ouml;rdern und unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>Weshalb ist es noch wichtig, dass mehr Frauen in F&uuml;hrungspositionen arbeiten?</strong><br />
Aus rein &ouml;konomischen Gr&uuml;nden. Auch in m&auml;nnerdominierten Branchen ist die Zielgruppe h&auml;ufig zu einem gro&szlig;en Teil weiblich. Die Produkte oder Dienstleistungen werden aber immer noch sehr h&auml;ufig von M&auml;nnern verantwortet. Frauen verstehen sich selbst h&auml;ufig besser und k&ouml;nnen damit auch die Kundenkommunikation und die Produkte frauenaffiner gestalten. So braucht es auch gerade in Technologieunternehmen Frauen in entscheidenden Positionen, da gerade bei den gro&szlig;en E-Commerce-Unternehmen die K&auml;ufer h&auml;ufig Frauen sind und sich weibliche F&uuml;hrungskr&auml;fte besser in diese hineinversetzen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Wie sah das in ihren fr&uuml;heren Jobs aus? Wie arbeitet es sich allein unter M&auml;nnern?</strong><br />
Als weibliche F&uuml;hrungskraft in m&auml;nnerdominierten Branchen sehe ich kaum Nachteile, eine der wenigen Frauen unter vielen M&auml;nnern zu sein. Im Gegenteil: Die Chance, dass man auff&auml;llt, in Erinnerung bleibt, eine Ausnahme ist, ist ein immenser Vorteil. Ich kann also jeder Frau in m&auml;nnerdominierten Branchen nur raten, ihre Ausnahmerolle zu zelebrieren und sie f&uuml;r das Branding ihres Unternehmens zu nutzen.</p>
<p><strong>Also auf typisch-weibliche Eigenschaften setzten?</strong><br />
Wenn wir in Stereotypen denken, dann assoziieren wir folgende berufliche Attribute bei Frauen in F&uuml;hrungspositionen: Emotionale Intelligenz, hohe Kommunikationsbereitschaft, geringere Risikoaffinit&auml;t zugunsten langfristiger Unternehmensziele. Das ist nat&uuml;rlich nur ein Auszug. Vor allem in m&auml;nnlich dominierten IT-Unternehmen kommen diese Merkmale h&auml;ufig zu kurz. Dabe stellen sie einen echten Wert dar.</p>
<p><strong>Auch in der F&uuml;hrungsetage?</strong><br />
Fehler zugeben zu k&ouml;nnen, Schw&auml;chen zu zeigen, menschlich zu sein, eine offene Unternehmenskultur und Transparenz zu leben und Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen zu besitzen, kann gerade in m&auml;nnerdominierten Branchen &uuml;ber Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Nat&uuml;rlich sind auch Analytik, Fokus, Strukturen und Prozesse absolut wichtig, aber die K&uuml;r ist eben beide F&auml;higkeiten zu vereinen und in einer gesunden Balance zu halten.</p>
<p><strong>Wie sollte sich eine Frau nach au&szlig;en darstellen?</strong><br />
Besonders wichtig ist, dass sie sich selbst treu bleibt. Frau bleiben eben! Man muss sich nicht wie ein Mann benehmen oder weibliche St&auml;rken unter den Teppich kehren in der Angst sie w&uuml;rden als Schw&auml;chen ausgelegt, um ernst genommen zu werden. Viel mehr ist es gerade in m&auml;nnerdominierten Branchen wichtig, dass man stolz auf seine weiblichen Eigenschaften ist, denn sie machen einen einzigartig, anders, erfolgreich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Management-Trainerin und Business-Coach Dr. Cornelia Topf: &#8220;Wichtig ist, zu kl&#228;ren, ob ich bei diesem Coach die L&#246;sung finde!&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-management-trainerin-und-business-coach-dr-cornelia-topf-wichtig-ist-zu-klaeren-finde-ich-bei-diesem-coach-die-loesung/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Zielsetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/pic.-c.topf_07-11-30-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Seit &#252;ber zwanzig Jahren unterst&#252;tzt Cornelia Topf als internationale Management-Trainerin und zertifizierter Business-Coach namhafte Unternehmen aller Gr&#246;&#223;en und Branchen. Im Interview erz&#228;hlt sie, wie viel ein gutes Coaching kostet und worauf man bei der Auswahl des Coachs achten muss. Mehr &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-management-trainerin-und-business-coach-dr-cornelia-topf-wichtig-ist-zu-klaeren-finde-ich-bei-diesem-coach-die-loesung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/pic.-c.topf_07-11-30-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Seit &uuml;ber zwanzig Jahren unterst&uuml;tzt Cornelia Topf als internationale Management-Trainerin und zertifizierter Business-Coach namhafte Unternehmen aller Gr&ouml;&szlig;en und Branchen. Im Interview erz&auml;hlt sie, wie viel ein gutes Coaching kostet und worauf man bei der Auswahl des Coachs achten muss. Mehr zum Thema &#8220;Wie finde ich den richtigen Berater&#8221; finde Sie auch <a href="http://www.beruf-suchen.de/serie/hilfe-bei-der-karriere-planung/">in dieser Artikel-Serie</a>.<br />
<!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/interviews/interview-mit-management-trainerin-und-business-coach-dr-cornelia-topf-wichtig-ist-zu-klaeren-finde-ich-bei-diesem-coach-die-loesung/attachment/pic-c-topf_07-11-30/" rel="attachment wp-att-7081"><img class="aligncenter size-large wp-image-7081" title="Pic. C.Topf_07-11-30" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/pic.-c.topf_07-11-30-565x442.jpg" alt="" width="640" height="442" /></a></p>
<p><em>Zu ihren Schwerpunkten geh&ouml;ren zielf&uuml;hrende Kommunikation und erfolgsorientierte K&ouml;rpersprache. Insbesondere die F&ouml;rderung von Frauen liegt der promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin am Herzen. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von <a href="http://www.metatalk-training.de/">metatalk Kommunikation &amp; Training</a> in Augsburg ist Autorin vieler Fachb&uuml;cher und Ratgeber, die in zahlreiche Sprachen &uuml;bersetzt wurden.</em></p>
<h4>Frau Dr. Topf, Coaching ist ja ein Trend, hipp und derzeit sehr angesagt. Wem bringt das eigentlich mehr, dem Coach oder dem Coachee?</h4>
<p>Beim Coaching ist es wie bei vielen anderen Transaktionen auch. Am Ende des Tages oder besser: Am Ende des Coachings m&uuml;ssen beide Seiten zufrieden sein. Und das h&auml;ngt davon ab, was man als Ziel am Anfang vereinbart hat und wie genau man das &uuml;berpr&uuml;ft.</p>
<p>Darauf wird jeder seri&ouml;se Coach achten. F&uuml;r mich geh&ouml;rt das zum Berufsethos. Und au&szlig;erdem hat bei mir jeder Coachee die M&ouml;glichkeit, aus dem laufenden Prozess auszusteigen, wenn f&uuml;r ihn das Preis-Leistungsverh&auml;ltnis nicht (mehr) stimmt. Aber es soll durchaus Kollegen geben, die sagen: &#8220;Bei mir musst Du mindesten f&uuml;r x- Sitzungen oder f&uuml;r ein halbes Jahr unterschreiben, sonst fange ich gar nicht erst an.&#8221;</p>
<h4>Lohn sich die Investition in ein Coaching denn immer? Man h&ouml;rt ja von Tagess&auml;tzen zwischen 3.000 und 10.000 Euro&#8230;</h4>
<p>Ich halte das die Spitze des Eisberges. Die Mehrzahl der Coaches d&uuml;rfte deutlich darunter liegen. Und die H&ouml;he des Honorars ist nicht immer ausschlaggebend f&uuml;r den Erfolg.<br />
So wie ja auch nicht jede/r Prada oder Zegna tragen kann oder will und m&ouml;glicherweise auch in H&amp;M gut gekleidet aussieht.</p>
<p>Die Kalkulation ist doch recht einfach und wie bei jeder anderen Investition auch: Was will ich ereichen und welche Budgetrestriktionen habe ich? Habe ich keine, kann ich munter teuer einkaufen,habe ich welche, werde ich mich um das beste Peis-Leistungsverh&auml;ltnis bem&uuml;hen.</p>
<h4>Was kostet denn ein Coaching bei Ihnen?</h4>
<p>Unterschiedlich, ich nenne ungern konkrete S&auml;tze, das kommt sehr auf den Einzelfall an. H&auml;ngt davon ab, ob Selbstzahler oder Firmenkunde. Selbstzahler kommen g&uuml;nstiger weg. H&auml;ngt auch davon ab, wo das Coaching stattfindet, bei mir in Augsburg oder ob ich anreisen muss oder Telefoncoaching ist.</p>
<h4>K&ouml;nnen Siev vielleicht einen ungef&auml;hren Richtwert nennen?</h4>
<p>Naja, mein Tagessatz bewegt sich so um die 2.000€ ohne Anreise, wobei eine Sitzung &uuml;blicher Weise 2 Stunden dauert, also Stundensatz zwischen 200 und 300 € + Mwst. Das sind aber wirklich nur grobe Anhaltspunkte!</p>
<h4>Da verdient man offenbar nicht schlecht! Ist das nicht eine regelrechte Coaching-Industrie? Anfangs war Coaching h&ouml;chst suspekt, heute ist es ein Must. &Uuml;berall steht Coaching drauf, auch wenn es sich in Wirklichkeit um esoterischen Schnick-Schnack handelt.</h4>
<p>Ja, da kann man eine extreme Kehrtwendung erkennen. Und suspekte Randbereiche gibt es immer noch. Ich biete ausschlie&szlig;lich Business-Coaching an, arbeite also mit meinen Klienten an beruflichen Themen.</p>
<p>Aber ich erlebe immer wieder, dass Coaching angefragt wird, wo es sich in Wirklichkeit um einen herk&ouml;mmlichen Vortrag oder eine workshop handelt. Das ist ja noch zu verschmerzen und korrigierbar.</p>
<h4>Wie kommen solche Missverst&auml;ndnisse zustande?</h4>
<p>Entweder hat der Anfragende kein klares Coaching-Verst&auml;ndnis oder springt auf eine modischen Trend auf, weil er glaubt, dass &#8220;Coaching&#8221; sich besser verkauft.</p>
<p>Schlimmer wird es meiner Ansicht nach, wenn in allen m&ouml;glichen Bereichen Heilsversprechen gemacht werden, die ein seri&ouml;ses Coaching nicht leisten kann. Also immer &uuml;berpr&uuml;fen, was sich hinter dem Begriff wirklich verbirgt.</p>
<h4>Ist Coaching nicht oft ein unseri&ouml;ses Gesch&auml;ft mit Angst, Stress und Unsicherheit?</h4>
<p>Kann es sein, ist es meiner Beobachtung nach aber eher selten. Die Klienten sind ja nicht auf den Kopf gefallen und haben selten eine so lange Leidensgeschichte hinter sich, dass Sie zu jedem Strohhalm greifen w&uuml;rden.</p>
<p>Zu mir kommen Klienten ausschlie&szlig;lich aufgrund pers&ouml;nlicher Empfehlung oder weil sie eines meiner B&uuml;cher gelesen haben. Sie sind also recht gut &uuml;ber mich informiert, auch wenn sie vielleicht noch nie ein Coaching gemacht haben und unsicher sind, was genau da eigentlich passiert. Ein erfahrener Coach kann da schnell Sicherheit geben und Vertrauen aufbauen.</p>
<h4>Wie finde ich den besten Coach?</h4>
<p>Schwierig ist beim Coaching vorab die Frage zu beurteilen: Finde ich bei diesem Coach die L&ouml;sung? Wenn ich 5.000,&#8211; investiere und mir die L&ouml;sung meines Problems einen &uuml;bersteigenden Betrag wert ist, mag es sich in Abh&auml;ngigkeit von der investierten Zeit eher gelohnt haben, als wenn ich nur 3.000,&#8211;€ investiere, ich aber keine L&ouml;sungen oder Ideen gefunden habe.</p>
<h4>Und wie finde ich so etwas heraus, bevor ich 5.000 Euro hinbl&auml;ttere?</h4>
<p>Bei mir bezahlt man immer erst nach der Stunde bzw. nach dem ganzen Prozess, das ist unterschiedlich &#8211; Individualklienten, die man nicht kennt und vielleicht auch nie wiedersieht, zahlen nach der Stunde, bzw bekommen dann Ihre Rechnung. Firmen als Auftraggeber in der Regel nach abgeschlossenem Prozess.</p>
<p>Das finanzielle Risiko bleibt also &uuml;berschaubar, weil man jederzeit sagen kann: Das war die letzte Sitzung. Vorauszahlung never ever, das ist ja der absolute Blindflug und Freibrief f&uuml;r den Coach, sozusagen Verdienst  ohne Leistung&#8230;</p>
<h4>Das mag ja f&uuml;r manche das Gesch&auml;ftsmodell sein&#8230;</h4>
<p>Das w&auml;re f&uuml;r mich auch finanziell absolut t&ouml;dlich, ich lebe von der Empfehlung. Ausnahme: langj&auml;hrige Klienten zahlen auch schon mal im Voraus, um sich meine knappe Zeit zu sichern. Aber die kennen mich eben und wissen wie ich arbeite!</p>
<h4>Wie trennt man da die Spreu vom Weizen? Coaching ist ja eine ungesch&uuml;tzte Berufsbezeichnung. Ist der dieser Job also ein Tummelplatz f&uuml;r alle die, die keine Ausbildung haben, f&uuml;r Gl&uuml;cksritter und Trittbrettfahrer?</h4>
<p>Die findet man &uuml;berall und nat&uuml;rlich ziehen freie Berufe, dazu geh&ouml;ren ja z.B. auch die Berufsbezeichnungen Journalist oder Trainer, eher solche Menschen an.</p>
<p>Man kann vor der Entscheidung f&uuml;r einen Coach ja auch mal fragen: Mit was f&uuml;r Anliegen kommen denn Ihre Klienten typischerweise und wie sieht denn eine beispielhafte L&ouml;sung aus? Und es ist wichtig, auf eine seri&ouml;se, anerkannte Ausbildung des Coachs zu achten.</p>
<h4>Und wie findet man die?</h4>
<p>Das h&auml;ngt auch mit der Dauer der Ausbildung zusammen: In 5 Tagen zum (guten) Coach ist aus meiner Sicht schlicht nicht m&ouml;glich. Meine Ausbildung hat 1,5 Jahre gedauert (400 Stunden ). Ein paar Hinweise:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.systemische-gesellschaft.de/self.php?y=6">Systemische Gesellschaft</a></li>
<li><a href="http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/files/Wirtschaftspsychologie_aktuell_2_08_Smettan.pdf">Wirtschaftspsychologie Aktuell</a></li>
<li><a href="http://www.coachingportal.de/coach-zertifizierung">Coaching-Portal</a></li>
</ul>
<h4>Gibt es so etwas wie Gnadencoaching? Coaching als Alibi, Mitarbeiter rauszuschmei&szlig;en? Und wie geht das genau vor sich?</h4>
<p>Ja, das habe ich schon erlebt. Das Ziel dabei ist der problemlosere Rausschmiss. Man sagt zu dem betreffenden Mitarbeiter:  &#8220;Selbst das Coaching hat nichts gebracht, also wirst Du doch einsehen, dass wir uns von Dir trennen m&uuml;ssen&#8221;.</p>
<p>Das sieht ja dann auch &#8211; so die Hoffnung &#8211; der gegebenenfalls eingeschaltete Arbeitsrichter leichter ein. Dazu habe ich mal was geschrieben auf <a href="http://blog.metatalk-training.de/?p=296">Metatalk-Training</a></p>
<h4>Eine ziemlich miese Nummer also&#8230;</h4>
<p>Klar ist das taurig und verletzend f&uuml;r den Coachee und frustrierend f&uuml;r den Coach, sofern er nicht ausgesprochen abgebr&uuml;ht ist. Auf der anderen Seite hat der Coachee immerhin die Chance, sich weiter zu entwickeln und mehr &uuml;ber sich zu lernen.</p>
<p>Das ist immer eine gute Sache, auch wenn der Rauswurf schon beschlossen ist!</p>
<h4>Aber l&auml;sst sich der Coach in einem solchen Fall nicht S&uuml;ndenbock und Ausputzer f&uuml;r feige F&uuml;hrungskr&auml;fte missbrauchen?</h4>
<p>Outsourcing ist nicht neu und gibt es in vielen Bereichen. Es hat Vor- und Nachteile und kann, muss aber nichts mit Feigheit zu tun haben. So kann u.U. der Betriebsfrieden besser gewahrt bleiben,<br />
wenn Externe Verantwortung tragen. Allerdings muss auch der Coach strikt auf sein Renommee achten.</p>
<p>Man kennt das von einigen Beratungsfirmen. Wenn die ins Haus kommen, kann das nur Entlassungen bedeuten und alle halten den Atem an. Wem so ein Ruf vorauseilt, der bringt ung&uuml;nstige Ausgangssiutuation f&uuml;r ein vertrauensvolles Coaching mit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne &#252;ber ihren Umgang mit Social Media: Lothar Oppenh&#228;user, Bayer AG</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 12:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/portrait-oppenhaeuser_lothar-e1308764699330-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Daimler, Deutsche Bahn &#38; Bayer – Drei F&#252;hrungskr&#228;fte der traditionsreichsten deutschen Gro&#223;konzerne berichten &#252;ber ihren Umgang mit Social Media. Lothar Oppenh&#228;user, Leiter des Ressorts Electronic Media in der Unternehmenskommunikation der Bayer AG, berichtet &#252;ber den Einsatz von Social Media in &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/3-manager-traditionsreicher-deutscher-konzerne-ueber-ihren-umgang-mit-social-media-lothar-oppenhaeuser-bayer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/portrait-oppenhaeuser_lothar-e1308764699330-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a rel="attachment wp-att-7251" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/unternehmens-innovationskultur/3-manager-traditionsreicher-deutscher-konzerne-ueber-ihren-umgang-mit-social-media-lothar-oppenhaeuser-bayer/attachment/101155_oppenhaeuser_lothar/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7251" title="101155_Oppenhaeuser_Lothar" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/portrait-oppenhaeuser_lothar-565x782.jpg" alt="Oppenhaeuser_Lothar" width="640" height="782" /></a></p>
<p>Daimler, Deutsche Bahn &amp; Bayer – Drei F&uuml;hrungskr&auml;fte der  traditionsreichsten deutschen Gro&szlig;konzerne berichten &uuml;ber ihren Umgang  mit Social Media. Lothar Oppenh&auml;user, Leiter des Ressorts Electronic Media in der Unternehmenskommunikation der Bayer AG, berichtet &uuml;ber den Einsatz von Social Media in Unternehmen. Der Twitter-Account von Bayer-Karriere: <a href="http://twitter.com/BayerKarriere" class="autohyperlink" title="http://twitter.com/BayerKarriere" target="_blank" rel="nofollow">twitter.com/BayerKarriere</a>.</p>
<p><!--more-->Soziale Netzwerke im Internet geh&ouml;ren heute zu unserem Alltag. Klar, dass auch viele Bayer-Mitarbeiter private Accounts bei Facebook, Twitter &amp; Co. haben, die sie in einem gewissen Rahmen auch am Arbeitsplatz nutzen d&uuml;rfen.</p>
<h3>Sicherheit steht an erster Stelle!</h3>
<p>Jeder Mitarbeiter kennt die Richtlinien im Umgang mit Web 2.0 und wei&szlig;, dass die dienstliche Nutzung des Internets und die Sicherheit der IT-Systeme an erster Stelle stehen. Wir vertrauen unseren Mitarbeitern, dass sie verantwortungsvoll mit dem privaten Internetgebrauch umgehen.</p>
<p>Dass niemand offiziell im Auftrag oder Namen von Bayer twittern oder „facebooken“ darf, der dazu nicht befugt ist, ist genau so selbstverst&auml;ndlich, wie der Schutz von Unternehmens-Know-how. Die meisten Mitarbeiter &auml;u&szlig;ern daher stets ihre private Meinung.</p>
<h3>Den Zugang nicht beschr&auml;nken!</h3>
<p>Den Zugang zu sozialen Netzwerken zu beschr&auml;nken erscheint uns nicht sinnvoll, denn nur wer sich im Social Web auskennt, ist in der Lage, hier weitere Kommunikationspotentiale f&uuml;r Bayer zu erschlie&szlig;en und sich mit anderen dar&uuml;ber auszutauschen.</p>
<p>Beispielsweise unsere <a href="http://www.facebook.com/BayerKarriere">Facebook-Page BayerKarriere</a>: Dort schreiben aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Beitr&auml;ge reichen von Berichten und Videos &uuml;ber Jobeinstieg und Berufsleben, daneben gibt es Fotostrecken und R&uuml;ckblicke auf Bayer-Events. Gleichzeitig kommentieren Mitarbeiter Beitr&auml;ge von Kollegen, manch einer hat noch einen weiterf&uuml;hrenden Link oder Tipp parat.</p>
<h3>Einblicke in das Unternehmen</h3>
<p>Worauf ich hinausm&ouml;chte: So eine Fanpage Das gibt nicht nur Usern interessante Einblicke in das Unternehmen, sondern f&ouml;rdert auch die Verbundenheit der Mitarbeiter untereinander und zu „ihrem“ Unternehmen. Dies wird dann auch gerne und bewusst im Netzwerk gezeigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne &#252;ber ihren Umgang mit Social Media: Robindro Ullah, Deutsche Bahn AG</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/12/Robindro_Ullah-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Daimler, Deutsche Bahn &#38; Bayer – Drei F&#252;hrungskr&#228;fte der traditionsreichsten deutschen Gro&#223;konzerne berichten &#252;ber ihren Umgang mit Social Media – sowohl im Unternehmen als auch ganz privat. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Verzahnung von Beruf &#38; Privatleben. Heute geht &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/3-manager-traditionsreicher-deutscher-konzerne-ueber-ihren-umgang-mit-social-media-robindro-ullah-deutsche-bahn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/12/Robindro_Ullah-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a rel="attachment wp-att-6083" href="http://www.berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/interview-mit-robindro-ullah-personaler-bei-der-db-services-ueber-social-media-privates-im-berufsalltag-und-die-neue-selbstverpflichtung-der-deutschen-bahn-zum-datenschutz-eine-strikte-trennung/attachment/robindro_ullah/"><img class="aligncenter size-large wp-image-6083" title="Robindro_Ullah" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/12/Robindro_Ullah-565x380.jpg" alt="Robindro_Ullah" width="640" height="389" /></a></p>
<p>Daimler, Deutsche Bahn &amp; Bayer – Drei F&uuml;hrungskr&auml;fte der  traditionsreichsten deutschen Gro&szlig;konzerne berichten &uuml;ber ihren Umgang  mit Social Media – sowohl im Unternehmen als auch ganz privat. Eine  wichtige Rolle spielt dabei die Verzahnung von Beruf &amp; Privatleben. Heute geht es  mit Robindro Ullah weiter. Er verantwortet als Leiter ZusatzServices bei der DB Services, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, eine Abteilung, die sich mit Besch&auml;ftigungssicherung befasst. Ullah twittert unter http://twitter.com/robindro.<!--more--></p>
<p>Die Thematik der Vermischung von „privat“ und „beruflich“ begleitet mich schon deutlich l&auml;nger als mein mittlerweile drei Jahre altes Social Media Leben. Gleich nach dem Einstieg bei der Deutschen Bahn wurde ich, wie jede akademische Nachwuchskraft des Konzerns, Mitglied im TraineeClub. Der gesch&auml;ftsfeld&uuml;bergreifende Club bringt jungen Nachwuchskr&auml;ften in Foren, Kamingespr&auml;chen und Exkursionen, aber eben auch auf Stammtischen und Freizeitaktivit&auml;ten den Konzern n&auml;her.</p>
<h3>Distanz oder N&auml;he?</h3>
<p>Schnell kamen Fragen auf wie: &#8220;Gebe ich meine private Handynummer raus oder doch meine dienstliche? Wahre ich Distanz oder erz&auml;hle ich auch private Dinge?&#8221; Denn auch in einem so gro&szlig;en Konzern trifft man sich im beruflichen Kontext doch schneller wieder als man denkt.</p>
<p>F&uuml;r mich stand daher schnell fest: Eine strikte Trennung zwischen beruflichen und privaten Themen ist gar nicht m&ouml;glich. Im Gegenteil: Vermischung f&uuml;hrt zu engeren sozialen Kontakten, st&auml;rkt das Netzwerk unter den Mitarbeitern &#8211; und deren Bindung zu Konzern. Wie viel Privatleben man aber in den Beruf einflie&szlig;en l&auml;&szlig;t, muss jeder individuell f&uuml;r sich entscheiden. Ein Konzern kann private Kontakte am Arbeitsplatz weder verbieten noch erzwingen. Nur Vetternwirtschaft wird nat&uuml;rlich nicht toleriert.</p>
<h3>Die Grenzen zwischen privat &amp; beruflich verschwimmen</h3>
<p>Durch Social Media bekamen diese Fragen ein noch gr&ouml;&szlig;eres Gewicht. Denn Twitter, Facebook und co. potenzieren die bereits vorhandenen Netzwerkeffekte. Und man kann sich vor der Frage &#8220;privat“ oder beruflich?&#8221; kaum noch dr&uuml;cken, weil Ort und Zeit keine Rolle mehr spielen:</p>
<p>Ich z.B. kommuniziere auch am Wochenende &uuml;ber berufliche Themen oder umgekehrt auch im B&uuml;ro berufliches auf privaten Kan&auml;len. F&uuml;r Konzerne ist dies Chance und Herausforderung zugleich:</p>
<h3>Vertrauen statt Kontrolle</h3>
<p>Denn jeder einzelne Mitarbeiter wird zum Aush&auml;ngeschild des Unternehmens  und gestaltet noch viel st&auml;rker als zu analogen Zeiten die Visitenkarte  seines Arbeitgebers mit. Denn auch wenn sich die Inhalte und die Anzahl  der Botschafter eines Unternehmens nicht ver&auml;ndert haben: Jeder  einzelne Mitarbeiter ist durch Social Media sichtbarer und hat eine  gr&ouml;&szlig;ere Reichweite.</p>
<p>Wir als Unternehmen m&uuml;ssen unseren Mitarbeitern vertrauen, dass sie richtig handeln, sie ermutigen und hinsichtlich der technischen M&ouml;glichkeiten beraten. Sites zu sperren und die Verwendung von Social Media zu verbieten, w&auml;re der falsche Weg.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne &#252;ber ihren Umgang mit Social Media: Uwe Knaus, Daimler AG</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 13:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/uwe-knaus_3-590x442-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Daimler, Deutsche Bahn &#38; Bayer &#8211; Drei F&#252;hrungskr&#228;fte der traditionsreichsten deutschen Gro&#223;konzerne berichten &#252;ber ihren Umgang mit Social Media &#8211; sowohl im Unternehmen als auch ganz privat. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Verzahnung von Beruf &#38; Privatleben. Den Anfang &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/3-manager-traditionsreicher-deutscher-konzerne-ueber-ihren-umgang-mit-social-media-uwe-knaus-daimler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/uwe-knaus_3-590x442-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a rel="attachment wp-att-6986" href="http://berufebilder.de/interviews/3-manager-traditionsreicher-deutscher-konzerne-ueber-ihren-umgang-mit-social-media-uwe-knaus-daimler/attachment/uwe-knaus_3-590x442/"><img class="aligncenter size-large wp-image-6986" title="Uwe-Knaus" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/05/uwe-knaus_3-590x442-565x423.jpg" alt="Uwe Knaus" width="640" height="423" /></a></p>
<p>Daimler, Deutsche Bahn &amp; Bayer &#8211; Drei F&uuml;hrungskr&auml;fte der traditionsreichsten deutschen Gro&szlig;konzerne berichten &uuml;ber ihren Umgang mit Social Media &#8211; sowohl im Unternehmen als auch ganz privat. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Verzahnung von Beruf &amp; Privatleben. Den Anfang macht Uwe Knaus. Er ist Manager Corporate Blogging &amp; Social Media Strategy bei der Daimler AG verantwortlich f&uuml;r den Daimler-Blog und den Einsatz von Twitter. Er twittert unter <a href="http://twitter.com/uknaus" class="autohyperlink" title="http://twitter.com/uknaus" target="_blank" rel="nofollow">twitter.com/uknaus</a>.</p>
<p><!--more--><br />
&#8220;Social Media durchdringt unseren Alltag &#8211; den privaten, aber auch den beruflichen. Im Netz wird &uuml;ber Firmen und Produkte gesprochen, neue Technologien werden diskutiert und Produkte werden empfohlen – oder nicht.</p>
<h3>Trends fr&uuml;hzeitig erkennen</h3>
<p>Social Media Engagement kann helfen, Trends fr&uuml;hzeitig zu erkennen, auf Kritik zu reagieren oder eigene Themen anzusto&szlig;en. Und wer k&ouml;nnte Daimler und seine Vielfalt in der &Ouml;ffentlichkeit besser darstellen als unsere Mitarbeiter?</p>
<p>Mit ihrem Expertenwissen k&ouml;nnen sie Diskussionen im Internet bereichern oder n&uuml;tzliche Anregungen f&uuml;r Ihre Arbeit finden. Es ist daher in unserem Interesse, ihr Social-Media-Engagement zu f&ouml;rdern.</p>
<h3>Alte Gewohnheiten, neue Stammtische</h3>
<p>Allerdings stellen wir auch immer wieder fest, dass es im Umgang mit diesen neuen Kommunikationsformen noch einige Unsicherheiten gibt. Um die Mitarbeiter &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten und Risiken zu informieren, haben wir Hinweise in Form eines <a href="http://www.daimler.com/Projects/c2c/channel/documents/1895656_Social_Media_Leitfaden_Final.pdf">Social Media Leitfadens</a> zusammengestellt – bewusst kein neues Regelwerk.</p>
<p>Denn Mitarbeiter ben&ouml;tigen keine zus&auml;tzlichen Regeln f&uuml;r Twitter oder Facebook. Man muss ihnen nicht sagen, was sie twittern d&uuml;rfen und was nicht. Das wissen sie in der Regel ganz gut. Bevor ein Mitarbeiter eine externe E-Mail schreibt, oder in gro&szlig;er Runde am Stammtisch aus dem N&auml;hk&auml;stchen plaudert, &uuml;berlegt er sich ganz genau, was er wem erz&auml;hlt.</p>
<p>Twitter oder Facebook sind lediglich neue, gro&szlig;e Stammtische, die un&uuml;bersichtlich sind und an denen eben nicht nur Freunde sitzen. Dahingehend kl&auml;ren wir auf. Geltende Rechtsvorschriften, Arbeitsvertrag, sowie bestehende interne Richtlinien setzen dar&uuml;ber hinaus weiterhin verbindliche Grenzen.</p>
<h3>So benehmen, dass mir nichts unangenehm sein m&uuml;sste</h3>
<p>Ich selbst nutze Social Media in den letzten drei Jahren relativ intensiv. Dabei stelle ich fest, dass eine Trennung zwischen „beruflich“ und „privat“ zunehmend schwieriger wird. Anfangs deklarierte ich meinen Facebook- und Twitteraccount als privat &#8211; XING war f&uuml;r die „dienstliche“ Nutzung vorgesehen.</p>
<p>Inzwischen werde ich auf allen drei Plattformen auch beruflich kontaktiert – und das teilweise rund um die Uhr. Entscheidend ist nicht, wie ich es organisiere, sondern wie es die anderen sehen. Deswegen benehme ich mich auch im Social Web immer so, dass mir weder als Privatperson noch als Daimler-Mitarbeiter etwas unangenehm sein m&uuml;sste.&#8221;</p>
<p>Foto: <a href="http://misscreativeclassy.de/2009/10/interview-mit-uwe-knaus-daimler-blog/">Eva Kaczor, MISS CREATIVE CLASSY, bei einem Interview 2009</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Weltgesundheitstag Interview mit Ern&#228;hrungsexpertin Barbara Gassert: &#8220;Gesunde Ern&#228;hrung hilft gegen Stress im Job&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/zum-weltgesundheitstag-interview-mit-ernaehrungsexpertin-barbara-gassert-gesunde-ernaehrung-hilft-gegen-stress-im-job/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 08:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.beruf-suchen.de/interviews/zum-weltgesundheitstag-interview-mit-ernaehrungsexpertin-barbara-gassert-gesunde-ernaehrung-hilft-gegen-stress-im-job/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/04/barbara-gassert-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Die M&#252;nchner Ern&#228;hrungsberaterin und Buch-Autorin Barbara Gassert, bekannt aus diversen TV-Sendungen, wei&#223;, was man essen sollten, um fit und gesund im Job zu bleiben. Seit Jahren coacht sie Einzelpersonen und Firmen in Sachen gesunder Ern&#228;hrung. Im Interview erkl&#228;rt sie, worauf &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/zum-weltgesundheitstag-interview-mit-ernaehrungsexpertin-barbara-gassert-gesunde-ernaehrung-hilft-gegen-stress-im-job/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/04/barbara-gassert-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Die M&uuml;nchner Ern&auml;hrungsberaterin und Buch-Autorin <a href="http://www.barbaragassert.de/">Barbara Gassert</a>, bekannt aus diversen TV-Sendungen, wei&szlig;, was man essen sollten, um fit und gesund im Job zu bleiben. Seit Jahren coacht sie Einzelpersonen und Firmen in Sachen gesunder Ern&auml;hrung. Im Interview erkl&auml;rt sie, worauf Arbeitnehmer bei der Ern&auml;hrung achten sollten.</p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/interviews/zum-weltgesundheitstag-interview-mit-ernaehrungsexpertin-barbara-gassert-gesunde-ernaehrung-hilft-gegen-stress-im-job/attachment/barbara-gassert/" rel="attachment wp-att-6893"><img class="aligncenter size-full wp-image-6893" title="barbara-gassert" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/04/barbara-gassert.jpg" alt="barbara-gassert" width="640" height="336" /></a></p>
<p><em>Barbara Gassert studierte Humanbiologie in M&uuml;nchen mit Diplom-Abschluss und absolvierte eine Zweij&auml;hrige Ausbildung zur medizinisch gepr&uuml;ften ganzheitlichen Ern&auml;hrungsberaterin. Seit einigen Jahren ist sie f&uuml;r diverse Fernsehmagazine wie SAM, taff, avenzio auf ProSieben oder im Deutschen Gesundheits Fernsehen als Ern&auml;hrungsexpertin aktiv. Au&szlig;erdem hat sie die B&uuml;cher <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3927372552/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3927372552">66 Ern&auml;hrungsfallen &#8230; und wie sie mit Low-Carb zu vermeiden sind -</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3927372552" alt="" width="1" height="1" border="0" /> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/392737282X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=392737282X">Ein Mann &#8211; (k)ein Bauch: Genussvoll den Pfunden den Kampf ansagen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=392737282X" alt="" width="1" height="1" border="0" /> geschrieben.</em></p>
<h4>Frau Gassert, wer schwer arbeitet, kann doch eigentlich essen, was er m&ouml;chte &#8211; oder ist das ein Irrtum?</h4>
<p>Weil der Kalorienbedarf erh&ouml;ht ist, schlagen sich Ern&auml;hrungss&uuml;nden tats&auml;chlich nicht so rasch auf der Waage nieder. Problematisch ist aber, dass Fastfood, Fertiggerichte oder Wei&szlig;mehlsemmeln lediglich „leere“ Kalorien enthalten: Sie liefern zwar Energie, aber kaum Ballaststoffe, Vitamine oder Mineralstoffe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Woran sollten sich also Menschen halten, die den ganzen Tag sitzen?</h4>
<p>Wer viel sitzt, verbraucht wenige Kalorien, m&ouml;chte aber auch nicht hungern. Die L&ouml;sung bietet eine Ern&auml;hrungsform, die ballaststoffreiche Gem&uuml;sesorten mit eiwei&szlig;haltigen Produkten kombiniert. Bei schnellen Kohlenhydraten aus Kuchen, Br&ouml;tchen oder S&uuml;&szlig;zeug dagegen gilt: lieber Finger weg, sie f&ouml;rdern Hei&szlig;hunger und neue Pfunde.</p>
<h4>Wieso sind diese Vitalstoffe gerade im Arbeitsalltag derart wichtig?</h4>
<p>Mit dem gestiegenen Energiebedarf w&auml;chst der Bedarf des K&ouml;rpers an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente. Das ist wie bei einem Formel-1-Auto, das einen besseren Treibstoff ben&ouml;tigt als ein normaler Wagen.</p>
<p>Au&szlig;erdem sind viele Arbeitnehmer L&auml;rm, Hitze oder K&auml;lte ausgesetzt. Das fordert ihr Immunsystem heraus. Und sie schwitzen mehr. Diese Stress-Faktoren k&ouml;nnen durch eine gesunde Ern&auml;hrung abgepuffert werden.</p>
<h4>Was passiert, wenn die Vitalstoffe fehlen?</h4>
<p>Als erstes leiden Konzentration und Leistungsverm&ouml;gen. Der K&ouml;rper regeneriert weniger gut. Schlie&szlig;lich werden auch die Abwehrkr&auml;fte in Mitleidenschaft gezogen. Die Stressanf&auml;lligkeit steigt und Erkrankungen h&auml;ufen sich.</p>
<h4>Welche Ern&auml;hrungsform empfiehlt, wenn man im Berufsalltag fit &amp; gesund bleiben will?</h4>
<p>Die so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logi-Methode">LOGI-Methode</a> ist ideal, wenn Leistung gefordert ist. Und sie schmeckt sogar M&auml;nnern, weil neben Gem&uuml;se Eiwei&szlig;quellen im Mittelpunkt stehen – also mageres Fleisch, Gefl&uuml;gel oder Fisch sowie Milchprodukte.</p>
<p>Ebenso wichtig sind fitte Fette aus Oliven&ouml;l oder Raps&ouml;l und vor allem Gem&uuml;se. Tabu bei der LOGI-Methode sind Brot und Backwaren aus raffiniertem Mehl, S&uuml;&szlig;zeug, in Fett gebratene Kartoffeln oder mit Zucker ges&uuml;&szlig;te Limo.</p>
<h4>Was hei&szlig;t das konkret, wenn ich in der Kantine stehe?</h4>
<p>Halten Sie sich zun&auml;chst an das Salatb&uuml;ffet. Und nehmen Sie dazu nicht f&uuml;nf Scheiben Wei&szlig;brot, sondern lieber das Fischfilet, den Fetak&auml;se oder ein kleines Steak. Ordentlich zugreifen hei&szlig;t es beim Gem&uuml;se: Lieber drei Sch&uuml;sselchen mit Brokkoli, Zucchini und Rosenkohl anstatt einen Teller mit Nudeln, Bratkartoffeln oder Pommes.</p>
<h4>Was tun, wenn dennoch der kleine Hunger zwischendurch nagt?</h4>
<p>Am besten, Sie bunkern in der Schreibtischschublade oder im B&uuml;rok&uuml;hlschrank kleine Snacks wie beispielsweise N&uuml;sse, Vollkorn-Cracker, getrocknete Apfelringe, fettarmen Naturjoghurt oder Gem&uuml;sesticks – auf diese Weise ist stets eine gesunde Zwischenmahlzeit zur Hand.</p>
<h4>Wie kann ich mich auf Reisen gesund ern&auml;hren, wenn ich mit dem Chef unterwegs bin?</h4>
<p>Die gr&ouml;&szlig;te Ern&auml;hrungsfalle auf Reisen sind die ausgedehnten Gesch&auml;ftsessen, oft zu sp&auml;ter Stunde. Auch hier hilft die LOGI-Methode: Wer sich bei st&auml;rkereichen S&auml;ttigungsbeilagen wie Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot zur&uuml;ckh&auml;lt, der darf bei Fleisch, Fisch und Gefl&uuml;gel und nat&uuml;rlich bei Gem&uuml;se ohne Figurpanik zugreifen.</p>
<p>Statt zu s&uuml;&szlig;en Desserts zu K&auml;se mit Obst greifen oder gleich den Espresso bestellen. Vorsicht auch bei Alkohol. Er kurbelt den Appetit an und bremst die Fettverbrennung.</p>
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		<item>
		<title>Regine Heidorn spricht in Teil 2 des Interviews &#252;ber die Hilflosigkeit von Personalern und den Wert von Abschl&#252;ssen: „Mit dem Zeugnis in der Tasche h&#246;ren viele auf, sich weiterzuentwickeln!“</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 10:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Quereinsteiger]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/regine-heidorn-bitboutique-150x150.png" alt="" width="120" height="120" />Regine Heidorn wollte eigentlich Langzeitstudentin werden. Heute arbeitet sie als Webentwicklerin, Informations-Architektin, Dozentin und Consultant in Berlin. In Teil 2 des Interviews spricht sie &#252;ber die &#196;ngste und Hilflosigkeit von Personal-Verantwortlichen angesichts Bewerbern die, aus dem Raster fallen und philosophiert &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/regine-heidorn-spricht-in-teil-2-des-interviews-ueber-die-hilflosigkeit-von-personalern-und-den-wert-von-abschluessen-mit-dem-zeugnis-in-der-tasche-hoeren-viele-auf-sich-weiterzuentwickeln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/regine-heidorn-bitboutique-150x150.png" alt="" width="120" height="120" /><p><a href="http://bit-boutique.de/">Regine Heidorn</a> wollte eigentlich Langzeitstudentin werden. Heute arbeitet sie als Webentwicklerin, Informations-Architektin, Dozentin und Consultant in Berlin. In Teil 2 des Interviews spricht sie &uuml;ber die &Auml;ngste und Hilflosigkeit von Personal-Verantwortlichen angesichts Bewerbern die, aus dem Raster fallen und philosophiert &uuml;ber den Sinn von Abschl&uuml;ssen.<br />
<!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/regine-heidorn-spricht-in-teil-2-des-interviews-ueber-die-hilflosigkeit-von-personalern-und-den-wert-von-abschluessen-mit-dem-zeugnis-in-der-tasche-hoeren-viele-auf-sich-weiterzuentwickeln/attachment/regine-heidorn-bitboutique/" rel="attachment wp-att-6706"><img class="aligncenter size-full wp-image-6706" title="regine-heidorn-bitboutique" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/regine-heidorn-bitboutique.png" alt="regine-heidorn-bitboutique" width="640" height="349" /></a></p>
<p><em>Heidorn begann mehrere Studieng&auml;nge &#8211; zum Beispiel Germanistik, Philosophie, Sport, Ethnologie, Soziologie, Romanistik und Kulturwissenschaften in Gie&szlig;en, Marburg und Bremen. Konsequenterweise, das Berufsziel Langzeitstudentin im Auge, hat sie keinen davon mit einem Abschluss beendet. Seit f&uuml;nf Jahren verfehlt sie allerdings ihr Berufsziel: Bei Twitter ist sie erfolgreich als <a href="http://www.twitter.com/bitboutique">@bitboutique</a> unterwegs.</em></p>
<p><strong>Im ersten Teil des Interviews ging es um Ihre Acquisestrategie via Twitter. Hand auf Herz: Meinen Sie nicht, dass es auf dem traditionellen Bewerbungsweg besser – z.B. finanziell – besser laufen k&ouml;nnte?</strong><br />
M&ouml;glich. Aber was habe ich davon, wenn ich hinterher mit Leuten zusammenarbeite, mit denen die Chemie nicht stimmt? Daher bewerbe ich mich auf manche Auftr&auml;ge, bei denen Explizit nach einer bestimmten Ausbildung gefragt wird, erst gar nicht.</p>
<p><strong>Warum nicht?</strong><br />
Es hat keinen Sinn. Gerade in Vorstellungsgespr&auml;chen habe ich oft gemerkt, dass viele Personaler regelrecht Angst haben, Leute einzustellen, die aus dem Raster fallen. Nicht besonders innovativ – eher hilflos!</p>
<p><strong>Hilflos?</strong><br />
Ja, denn Personaler gehen oft lieber auf Nummer sicher und nehmen jemanden mit einer Ausbildung, die ins Schema passt – nur damit sie hinterher selbst nicht angreifbar sind. Statt die Kompetenzen zu entdecken und zu beurteilen, verwalten viele Personaler lieber ihre eigenen &Auml;ngste. Sind Personaler denn hilflos, dass sie sich immer durch das Urteil von anderen absichern wollen?<strong> </strong></p>
<p><strong>Haben Sie nicht versucht, dieses Problem zu l&ouml;sen, indem Sie einen entsprechenden Abschluss erworben haben?</strong><br />
Doch nat&uuml;rlich. Zu Beginn meiner Karriere habe ich eine Multimedia-Weiterbildung an einem privaten Institut gemacht, dem <a href="http://www.sae.edu/ ">SAE Institut</a> gemacht. Das hat 14.000 Euro gekostet. Allerdings habe ich mein Ziel, den Bachelor zu machen, nicht erreicht und stattdessen mit dem Creative Media Diploma abgeschlossen.</p>
<p><strong>Klingt doch auch gut&#8230;</strong><br />
Ja, aber das ist nur ein Zertifikat, das der Bildungstr&auml;ger selbst geschaffen hat und das auf dem Arbeitsmarkt kaum jemand kennt. Praktisch ist das wertlos.</p>
<p><strong>Woran ist der Bachelor gescheitert?</strong><br />
M.E. an der schlechten Betreuung: Als ich meinen Dozenten um Hilfestellung bei Aufgaben gebeten habe, hat er zum Teil auf Tutorials im Internet verwiesen. Das hing sicher auch damit zusammen, da&szlig; Kurse oftmals hemmungslos &uuml;berbucht waren, so dass teilweise niemand von den Betreuern mehr ansprechbar war. Ausserdem waren die Bewertungskriterien nicht transparent, so dass mir bis heute niemand sagen kann, was genau ich f&uuml;r meine Nachreichung h&auml;tte erf&uuml;llen sollen, an der der Abschluss h&auml;ngt. F&uuml;r 14.000 Euro kann man, meine ich, mehr erwarten.</p>
<p><strong>Das ist nat&uuml;rlich eine sehr subjektive Sichtweise&#8230;</strong><br />
Weniger subjektiv ist, dass ich f&uuml;r eine Pr&uuml;fung Techniken lernen musste, die schon damals v&ouml;llig veraltet waren – etwa Lingo-Programmierung und HTML4-Framesets. Das habe ich nicht eingesehen, zumal ich das gleiche Ergebnis auf andere, bessere Art erzielen konnte. Ich habe das vor der Pr&uuml;fung angesprochen mit dem Ergebnis, dass explizit von mir verlangt wurde, veraltete Techniken extra f&uuml;r die Pr&uuml;fung zu lernen. Vom Pr&uuml;fungsjahrgang nach mir wei&szlig; ich, dass ihnen freigestellt war, welche Technik sie einsetzten.</p>
<p><strong>Und jetzt haben Sie den Glauben an das Deutsche Bildungssystem verloren?</strong><br />
Nein, aber ich glaube nicht mehr daran, dass Abschl&uuml;sse allein etwas &uuml;ber unsere F&auml;higkeiten aussagen, im Gegenteil, viele Leute h&ouml;ren auf, zu lernen und sich weiterzuentwickeln, weil sie ja das Zeugnis in der Tasche haben. Um die Aussagekraft von Bildungsabschl&uuml;ssen zu reflektieren, haben wir gerade die <a href="http://www.abschlusslose.eu">Assoziation Abschlussloser</a> gegr&uuml;ndet, mit der wir Abschlusslose, aber auch ungew&ouml;hnliche Biographien sichtbar machen wollen.</p>
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		<title>Regine Heidorn erz&#228;hlt im Interview, wie man Jobs findet, die es noch gar nicht gibt: „Twitter ist das innovativste Social-Media-Tool.“</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 09:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Bewerbung]]></category>
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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/regine-heidorn-bitboutique-150x150.png" alt="" width="120" height="120" />Regine Heidorn wollte eigentlich Langzeitstudentin werden. Heute arbeitet sie als Webentwicklerin, Informations-Architektin, Dozentin und Consultant in Berlin. In Teil 1 des Interviews erz&#228;hlt sie, wie man Kunden und Jobs &#252;ber Twitter findet. Heidorn begann mehrere Studieng&#228;nge &#8211; zum Beispiel Germanistik, &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/regine-heidorn-erzaehlt-im-interview-wie-man-jobs-findet-die-es-noch-gar-nicht-gibt-twitter-ist-das-innovativste-social-media-tool/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/regine-heidorn-bitboutique-150x150.png" alt="" width="120" height="120" /><p><a href="http://bit-boutique.de/">Regine Heidorn</a> wollte eigentlich Langzeitstudentin werden. Heute arbeitet sie als Webentwicklerin, Informations-Architektin, Dozentin und Consultant in Berlin. In Teil 1 des Interviews erz&auml;hlt sie, wie man Kunden und Jobs &uuml;ber Twitter findet.<br />
<!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/regine-heidorn-spricht-in-teil-2-des-interviews-ueber-die-hilflosigkeit-von-personalern-und-den-wert-von-abschluessen-mit-dem-zeugnis-in-der-tasche-hoeren-viele-auf-sich-weiterzuentwickeln/attachment/regine-heidorn-bitboutique/" rel="attachment wp-att-6706"><img class="aligncenter size-full wp-image-6706" title="regine-heidorn-bitboutique" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/regine-heidorn-bitboutique.png" alt="regine-heidorn-bitboutique" width="640" height="349" /></a></p>
<p><em>Heidorn begann mehrere Studieng&auml;nge &#8211; zum Beispiel Germanistik, Philosophie, Sport, Ethnologie, Soziologie, Romanistik und Kulturwissenschaften in Gie&szlig;en, Marburg und Bremen. Konsequenterweise, das Berufsziel Langzeitstudentin im Auge, hat sie keinen davon mit einem Abschluss beendet. Seit f&uuml;nf Jahren verfehlt sie allerdings ihr Berufsziel: Bei Twitter ist sie erfolgreich als <a href="http://www.twitter.com/bitboutique">@bitboutique</a> unterwegs.</em></p>
<p><strong>Frau Heidorn, welches Soziale Netzwerk bevorzugen Sie denn, um Jobs und Auftraggeber zu finden?</strong><br />
Eindeutig Twitter! Mittlerweile finde ich gut 75 Prozent meiner Jobs hier.</p>
<p><strong>Aber sind 140 Zeichen nicht etwas wenig Platz, um sich selbst zu pr&auml;sentieren?</strong><br />
Im Gegenteil: Potentielle Kunden lernen mich bei Twitter viel besser und schneller kennen, als anderswo.</p>
<p><strong> Leisten andere Soziale Netzwerke nicht genau das selbe? Was macht Twitter so besonders?</strong><br />
In anderen Netzwerken oder auf Blogs m&uuml;ssen Kunden und Chefs in spe erstmal Zeit aufbringen, um mehr &uuml;ber mich zu erfahren. Auf Twitter, in nur 140 Zeichen, geht das ganz schnell – daher ist die Bereitschaft gr&ouml;&szlig;er, sich darauf einzulassen.</p>
<p><strong>Ist die K&uuml;rze nicht eher ein Nachteil? In anderen Netzwerken wie z.B. Xing k&ouml;nnen Sie Ihre gesamte Bandbreite an Kompetenzen darstellen. Bei Twitter hingegen&#8230;</strong><br />
&#8230;entdecke ich Kompetenzen, die ich nie in ein Xing-Profil h&auml;tte reinschreiben k&ouml;nnen, weil ich vorher gar nicht wusste, dass ich sie haben k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren!</strong><br />
Bei Twitter kommuniziere ich auch &uuml;ber Dinge wie Hobbys oder pers&ouml;nlichen Vorlieben. Genau daraus ergeben sich aber dann oft ungeahnte Jobm&ouml;glichkeiten: Beispielsweise mache ich oft Geocaching, einer Art Schnitzeljagd mit mobilen Ger&auml;ten. Das hat auch Anja Wagner mitbekommen, die an der Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin E-Learning-Projekte durchf&uuml;hrt.<br />
<strong><br />
Und so kamen Sie ins Gespr&auml;ch?</strong><br />
Richtig. Und aus dem Gesrp&auml;ch entwickelte sich die Idee einer mobilen Exkursion. Und ich bekam einen <a href="http://evideo.htw-berlin.de/weblog/kolumnen/bit-boutique/mobile-exkursionen-bildungs-methode-und-testumgebung/">Lehrauftrag</a> an der HTW im Projekt eVideo zum Thema Mobile Exkursionen. Ich h&auml;tte nie daran gedacht, dass ich ohne abgeschlossenes Studium Lehrauftr&auml;ge bekommen k&ouml;nnte. Wirklich innovativ&#8230;</p>
<p><strong>Was hat das denn mit Innovationen zu tun?</strong><br />
Na ganz einfach: Es entstehen neue Berufe. Eine T&auml;tigkeitsbeschreibung, die ich in ein Xing-Profil oder auf meine Website schreibe, ist ja quasi schon ein alter Hut. Sozusagen Mainstream. Via Twitter im Dialog erfinden wir aber Dinge und T&auml;tigkeiten, die bisher noch gar keine Bezeichnung haben – echtes Innovationspotential.</p>
<p><strong>Ist die Zielgruppe f&uuml;r so eine Acquise nicht einfach viel zu klein?</strong><br />
Ich gebe zu, dass es vor allem bei kleinen Unternehmen und Privatkunden funktioniert, wahrscheinlich weil es da einfacher ist, in Dialog zu treten.</p>
<p><strong>Und wie sieht das finanziell aus?</strong><br />
Klar sind bei dieser Art von Acquise nicht die Mega-Honorare drin. Daf&uuml;r habe ich aber genau die Jobst und Partner, die zu mir passen – Wunschkunden sozusagen.</p>
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		<item>
		<title>Interview mit Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Eva Selan &#252;ber das neue HRweb sowie Sinn &amp; Unsinn von Online-Magazinen: &#8220;Autoren sollen das Leseverhalten der Nutzer zum Ma&#223;stab nehmen&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-geschaeftsfuehrerin-eva-selan-ueber-das-neue-hrweb-sowie-sinn-unsinn-von-online-magazinen-autoren-sollen-das-leseverhalten-der-nutzer-zum-massstab-nehmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/eva-selan-e1299065925563-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Das HRweb will &#214;sterreichs interaktive Online-Plattform f&#252;r Personalverantwortliche, Personalentwickler, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und alle Personen, die an HR-Themen interessiert sind, werden. Die Zahlen nach den ersten Monaten sehen gut aus: Bislang 15 Fach-und Gastautoren, 175 Beitr&#228;ge und mehr als 20.000 Seitenaufrufe in &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-geschaeftsfuehrerin-eva-selan-ueber-das-neue-hrweb-sowie-sinn-unsinn-von-online-magazinen-autoren-sollen-das-leseverhalten-der-nutzer-zum-massstab-nehmen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/eva-selan-e1299065925563-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Das HRweb will &Ouml;sterreichs interaktive Online-Plattform f&uuml;r Personalverantwortliche, Personalentwickler, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und alle Personen, die an HR-Themen interessiert sind, werden. Die Zahlen nach den ersten Monaten sehen gut aus: Bislang 15 Fach-und Gastautoren, 175 Beitr&auml;ge und mehr als 20.000 Seitenaufrufe in den ersten beiden Monaten. Ein Interview mit Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Eva Selan &uuml;ber die Ziele des neuen Portals, die Chancen von Online-Medien und die Bedeutung von Interaktion.</p>
<p><!--more--><img class="alignleft  wp-image-6518" title="eva-selan" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/03/eva-selan-e1299065925563-150x150.jpg" alt="" width="173" height="173" /><em>Eva Selan war mehrere Jahre Chefredakteurin des Magazin Training und hat sich nun mit dem HRweb selbst&auml;ndig gemacht. Sie studierte in Wien, Strasbourg (Frankreich), San Francisco (USA). Nach dem Magister-Abschluss sammelte sie Erfahrungen im Human Resource Bereich, baut eine zweite Schiene in der Weiterbildung (Master-Ebene) auf, erg&auml;nzte ihre Erfahrungen durch ein berufsbegleitendes Studium (MSc Human Resource Management and Organizational Development) und b&uuml;ndelt die Erfahrungen als Chefredakteurin des Magazin TRAiNiNG.</em></p>
<h3>Frau Selan, warum brauchen wie noch ein HR-Online-Portal?</h3>
<p>Die Zukunft der Medienlandschaft liegt meiner Meinung nach klar im Online-Medium. Es entspricht der schnelllebigen Zeit besser als ein Printmedium und kann viel direkter auf den Leser reagieren. Somit ist es herausfordernder und spannender.</p>
<h3>Wo liegen die Unterschiede zwischen Print und Online?</h3>
<p>Ich kann nicht generell f&uuml;r Print sprechen, beispielsweise Tageszeitungen folgen einem v&ouml;llig anderen Schema und auch einem anders gearteten Auftrag. Im Print t&auml;tig zu sein hat mir viel Spa&szlig; gemacht und die Recherche in die Tiefe mit einem zehnseitigen Artikel als Ergebnis, das ist nur im Print m&ouml;glich.</p>
<p>Online m&uuml;ssen die Beitr&auml;ge viel k&uuml;rzer sein, pr&auml;gnanter formuliert werden – der grunds&auml;tzliche Zugang zum Schreiben eines Beitrages ist v&ouml;llig anders.</p>
<h3>Allenthalben wird der Tod von Printmedien beschworen. Wie sehen Sie das?</h3>
<p>Print hat nach wie vor nat&uuml;rlich seine Berechtigung und wird auch in den n&auml;chsten Jahren seine Zielgruppe haben. Aber vor allem die junge Leserschaft bevorzugt Online-Angebote &#8211; und das zeigt sie mit ihrem Nutzerverhalten auch ganz eindeutig.</p>
<h3>Was machen Sie lieber &#8211; Print oder Online?</h3>
<p>Ich f&uuml;r mich kann sagen: F&uuml;r ein periodisch erscheinendes Print-Medium zu schreiben ist leichter. F&uuml;r Online ist es spannender! Artikel f&uuml;r Print einfach in Online zu &uuml;bernehmen, macht wenig Sinn.</p>
<h3>Sie lehnen zweitverwertung von Print-Texten im Online-Bereich also ab?</h3>
<p>Einige Anbieter verstehen es vorz&uuml;glich, teilweise Print-Inhalte online darzustellen oder v&ouml;llig neue Inhalte online anzubieten, die im Print nicht verf&uuml;gbar sind. Ein schlichtes Kopieren von Print-Artikel ins Online-Medium w&uuml;rde v&ouml;llig am Ziel vorbeischie&szlig;en.</p>
<p>Alle meine aktuellen Printartikel wurden intensiv &uuml;berarbeitet und online-tauglich gemacht, bevor Sie auf HRweb online gingen. Mir ist es wichtig, dass unsere Autoren das Leseverhalten unserer Online-Nutzer als Ma&szlig;stab nehmen.</p>
<h3>Sie nennen sich selbst interaktiv. Oft ist das ja nur ein Feigenblatt: Wie viel Interaktion gibt es bei Ihnen?</h3>
<p>Web 2.0 bedeutet auch „Mitmach-Web“. Diese Idee greifen wir auch im HRweb auf und bieten die M&ouml;glichkeit, auf Artikel zu antworten, eigene Erfahrungen einzubringen, Fragen zu stellen, etc. Worauf wir keinen Wert legen ist, dass sich Leser direkt auf HRweb plakativ als Follower, Freunde, etc. deklarieren.</p>
<p>Hierf&uuml;r nutzen wir Social-Media-Kan&auml;le, um unsere Leser dort abzuholen, wo sie sich viel und gerne aufhalten und selbst bestimmen, was Ihnen gef&auml;llt und was nicht! Als Online-Medium darf man diese Form der Interaktion von uns erwarten!</p>
<h3>Wie sind Sie im Social-Media-Bereich aufgestellt?</h3>
<p>Wir auf unterschiedlichen Plattformen vertreten: Facebook, Twitter, MisterWong und weitere werden folgen. Newsletter und RSS verstehen sich von selbst. DIe Leser k&ouml;nnen sich dann auf Ihrem Wunschkanal &uuml;ber aktuelle Entwicklungen informieren.</p>
<h3>Was glauben Sie, besser zu machen als andere?</h3>
<p>Nat&uuml;rlich hat die HR-Szene bisher auch gut ohne HRweb gelebt. Mit dem HRweb wird es jedoch einfacher sein, sich tagesaktuell &uuml;ber interessante und brisante HR-Themen zu informieren. T&auml;glich gehen neue Fachartikel online.</p>
<h3>Und wer schreibt die?</h3>
<p>Die Informationen kommen direkt von Fachautoren, die sich intensiv mit HR-Themen besch&auml;ftigen und auf die Bed&uuml;rfnisse der Zielgruppe eingehen, indem Sie direkt auf Kommentare und Fragestellungen auf hrweb.at antworten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit USG-People-Chef Markus Schulz &#252;ber Gleichbezahlung in der Zeitarbeit: &#8220;Equal Pay darf nicht gesetzlich geregelt sein &#8211; die Lohnentwicklung muss von den Tarifpartnern ausgehandelt werden!&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-usg-people-chef-markus-schulz-ueber-gleichbezahlung-in-der-zeitarbeit-equal-pay-darf-nicht-gesetzlich-geregelt-sein-die-lohnentwicklung-muss-von-den-tarifpartnern-ausgehandelt-werde/</link>
		<comments>http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-usg-people-chef-markus-schulz-ueber-gleichbezahlung-in-der-zeitarbeit-equal-pay-darf-nicht-gesetzlich-geregelt-sein-die-lohnentwicklung-muss-von-den-tarifpartnern-ausgehandelt-werde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 08:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Tarif]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-usg-people-chef-markus-schulz-ueber-gleichbezahlung-in-der-zeitarbeit-equal-pay-darf-nicht-gesetzlich-geregelt-sein-die-lohnentwicklung-muss-von-den-tarifpartnern-ausgehandelt-werde/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Markus-Schulz-USG-People-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Markus Schulz ist Vorsitzender des Zeitarbeitsunternehmens USG People Deutschland. Im Interview erz&#228;hlt er, warum er die politische Forderung nach Gleichbezahlung von Zeitarbeitskr&#228;ften und Stammpersonal f&#252;r falsch h&#228;lt und warum Mindestlohn f&#252;r ihn die bessere L&#246;sung ist. Marcus Schulz studierte Maschinenwesen &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-usg-people-chef-markus-schulz-ueber-gleichbezahlung-in-der-zeitarbeit-equal-pay-darf-nicht-gesetzlich-geregelt-sein-die-lohnentwicklung-muss-von-den-tarifpartnern-ausgehandelt-werde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Markus-Schulz-USG-People-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Markus Schulz ist Vorsitzender des Zeitarbeitsunternehmens<a href="http://www.unique-personal.de/"> USG People Deutschland</a>. Im Interview erz&auml;hlt er, warum er die politische Forderung nach Gleichbezahlung von Zeitarbeitskr&auml;ften und Stammpersonal f&uuml;r falsch h&auml;lt und warum Mindestlohn f&uuml;r ihn die bessere L&ouml;sung ist. <strong><br />
</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6462" href="http://www.berufebilder.de/interviews/interview-mit-usg-people-chef-markus-schulz-ueber-gleichbezahlung-in-der-zeitarbeit-equal-pay-darf-nicht-gesetzlich-geregelt-sein-die-lohnentwicklung-muss-von-den-tarifpartnern-ausgehandelt-werde/attachment/markus-schulz-usg-people/"><img class="aligncenter size-full wp-image-6462" title="Markus-Schulz-USG-People" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Markus-Schulz-USG-People.jpg" alt="Markus-Schulz-USG-People" width="640" height="367" /></a></p>
<p><em>Marcus Schulz studierte Maschinenwesen &amp; technische Betriebsf&uuml;hrung an der TU M&uuml;nchen. Er war Consultant bei IBM und Direktor bei Manpower. Seit 2009 ist er in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der niederl&auml;ndischen USG People Group. Das Unternehmen hat 1.436  Nieder­lassungen in 10 europ&auml;ischen L&auml;ndern, darunter den deutschen Sitz in M&uuml;nchen.</em></p>
<h4>Herr Schulz, wie ist Ihre Meinung zur Gleichbezahlung von Zeitarbeitskr&auml;ften und Stammpersonal, also zur aktuellen Equal-Pay-Debatte?</h4>
<p>Die Forderung nach einer staatlich regulierten Gleichbezahlung von Stammpersonal und Zeitarbeitskr&auml;ften ist so, wie sie derzeit diskutiert wird, absolut inakzeptabel.</p>
<h4>Diese Position &uuml;berrascht beim Leiter eines Zeitarbeitsunternehmens nicht wirklich&#8230;</h4>
<p>Das hei&szlig;t ja nicht, dass ich mich einer Debatte um Equal Pay grunds&auml;tzlich verschlie&szlig;e. Im Gegenteil: Dieses Thema geh&ouml;rt auf den Tisch – aber nicht so. Das unw&uuml;rdige Gezerre auf dem R&uuml;cken von Hartz IV-Empf&auml;ngern muss ein Ende haben. Die Beteiligten sollten den verst&auml;ndlichen Wunsch der Menschen nach mehr Lohngerechtigkeit ernstnehmen und ihn nicht l&auml;nger zum Spielball politischer Machtinteressen machen, sondern professionell nach L&ouml;sungen suchen.</p>
<h4>Und wie sieht die aus?</h4>
<p>Equal Pay darf nicht gesetzlich geregelt sein, sondern die Lohnentwicklung muss von den Tarifpartnern untereinander fair ausgehandelt werden.</p>
<h4>Warum?</h4>
<p>Die in Artikel 9 Absatz 3 des Grundgesetzes festgeschriebene Tarifautonomie sichert Gewerkschaften und Arbeitgeberverb&auml;nden das Recht zu, Tarifvertr&auml;ge frei von staatlicher Einflussnahme auszuhandeln und abzuschlie&szlig;en. In dieser Funktion ist sie ein bew&auml;hrtes, unverzichtbares Instrument f&uuml;r Freiheit, Wohlstand und sozialen Frieden, an dem nicht ger&uuml;ttelt werden darf.</p>
<h4>Jetzt werden Sie aber pathetisch!</h4>
<p>Keinesfalls: Zeitarbeit ist mit &uuml;ber 900.000 Besch&auml;ftigten kein zweitklassiger Arbeitsmarkt, wie von Gewerkschaftsseite oft suggeriert wird, sondern eine eigenst&auml;ndige Branche. F&uuml;r sie gilt, wie f&uuml;r alle anderen Branchen in Deutschland, Tarifautonomie. Die Ausgestaltung von Lohngerechtigkeit ist also keine Aufgabe der Politik: der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) bzw. der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) sollten untereinander transparente Vereinbarungen suchen. Alles andere w&auml;re ein b&uuml;rokratisches Monster, bei dem das Chaos vorprogrammiert ist.</p>
<h4>Sie w&uuml;rden es also besser machen, als die Politik Ihnen vorschreibt?</h4>
<p>In diesem Zusammenhang weise ich auch darauf hin, dass die Zeitarbeitsbranche im DGB Tarifwerk mindestens 7,60€ pro Stunde (West) zahlt und damit deutlich &uuml;ber vielen anderen DGB Tarifvertr&auml;gen liegt. Wenn die Gewerkschaften die Lohngerechtigkeit also ernst nehmen, dann bitte gemeinsam mit den Tarifpartnern und vor allem auch in der eigenen Tariflandschaft in anderen Branchen. Der Ruf nach dem Gesetzgeber entlarvt, dass offensichtlich keine gemeinsamen L&ouml;sungen gew&uuml;nscht sind. Denn offensichtlich ist kaum klar, welche Konsequenzen unbedachte Equal Pay-Regeln haben w&uuml;rden.</p>
<h4>N&auml;mlich?</h4>
<p>Der Fachkr&auml;ftemangel hat schon l&auml;ngst dazu gef&uuml;hrt, dass sich die L&ouml;hne bei qualifizierten Mitarbeitern angleichen (Anmerkung der Redaktion: Die Frage, ob wir Fachkr&auml;ftemangel haben, <a href="http://www.beruf-suchen.de/journalist-blogger-autor/text/peinlicher-streit-um-diw-studie-medienkrimi-und-gelungenes-crowdsourcing-fachkraeftemangel-oder-nicht/">ist mittlerweile sehr umstritten</a>!). Bei zu kurzen Equal Pay-Fristen – so wie die zuletzt diskutierten vier bis sechs Monate – beschleunigt sich die Rotation von Zeitarbeitskr&auml;ften. Diese werden immer k&uuml;rzer in den Betrieben verbleiben, ihre Chancen auf &Uuml;bernahme sinken.</p>
<h4>Welche Belege haben Sie daf&uuml;r?</h4>
<p>In anderen L&auml;ndern in Europa hat Equal Pay auch dazu gef&uuml;hrt, dass nicht Zeitarbeitnehmer durch Stammbelegschaft „ersetzt“ werden, sondern deren T&auml;tigkeit in Werkvertr&auml;ge verlagert wird. Und in diesem Fall greifen die Regeln des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes nicht. Die Konsequenzen einer gesetzlichen Equal Pay-Regelung sind also verheerend. Bei gesetzlich verordnetem Equal Pay werden die Unternehmen Arbeitspl&auml;tze ins Ausland verlagern, was besonders zu Lasten von Geringqualifizierten und/oder Langzeitarbeitslosen geht.</p>
<h4>Wie s&auml;he Ihre L&ouml;sung aus?</h4>
<p>Die Gleichbezahlungsdiskussion muss endlich versachlicht werden, indem man sich an die objektiven Fakten h&auml;lt: Statt die Tarifautonomie zu kassieren, brauchen wir endlich die Aufnahme der Zeitarbeit ins Arbeitnehmerentsendegesetz und die Einf&uuml;hrung eines verbindlichen Mindestlohns.</p>
<h4>Also Mindestlohn statt Equal-Pay?</h4>
<p>Ja &#8211; denn ein tarifgebundener Arbeitsplatz mit fairer Entlohnung ist den Menschen allemal lieber als staatlich subventionierte Arbeitslosigkeit. Arbeitspl&auml;tze – gerade f&uuml;r die schw&auml;cheren Teilnehmer im Arbeitsmarkt &#8211; w&uuml;rden wegfallen: denn Zeitarbeit bietet vielen Menschen eine Chance auf einen Arbeitsplatz, die Unternehmen bei Equal-Pay-Konditionen nicht mehr anbieten w&uuml;rden.</p>
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		<title>Zwei Ex-Sch&#252;ler berichten im Interview, wie man das Abitur besteht: “Blo&#223; nicht auf den letzten Dr&#252;cker anfangen!”</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/bildung/berufsausbildung-schule/zwei-ex-schueler-berichten-im-interview-wie-man-das-abitur-besteht-bloss-nicht-auf-den-letzten-druecker-anfangen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 13:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsausbildung & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/11/richtig-lernen-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Sie haben ihr Abitur in der Tasche: Annika Block (19) ist inzwischen Bankkauffrau, Iven John (21) aktuell auf Bewerbungstour. Die ehemaligen Abiturienten des Schulzentrums Carl von Ossietzky (Bremerhaven) verraten angehenden Pr&#252;flingen, worauf es bei der Vorbereitung ankommt. Welche Hilfsmittel habt &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/bildung/berufsausbildung-schule/zwei-ex-schueler-berichten-im-interview-wie-man-das-abitur-besteht-bloss-nicht-auf-den-letzten-druecker-anfangen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/11/richtig-lernen-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Sie haben ihr Abitur in der Tasche: Annika Block (19) ist inzwischen Bankkauffrau, Iven John (21) aktuell auf Bewerbungstour. Die ehemaligen Abiturienten des Schulzentrums Carl von Ossietzky (Bremerhaven) verraten angehenden Pr&uuml;flingen, worauf es bei der Vorbereitung ankommt.<br />
<!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/bildung/weiterbildung/serie-selbstbestimmt-lernt-sichs-besser-neugierde-und-learning-by-doing-machen-gluecklich/attachment/richtig-lernen/" rel="attachment wp-att-6735"><img class="aligncenter size-large wp-image-6735" title="richtig-lernen" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/11/richtig-lernen-560x420.jpg" alt="richtig lernen" width="640" height="420" /></a></p>
<h4>Welche Hilfsmittel habt Ihr – neben den Schulb&uuml;chern – f&uuml;rs Lernen und die Abiturvorbereitung genutzt?</h4>
<p><strong>Annika Block: </strong>Bei mir haupts&auml;chlich das Internet, es eignet sich gut zum Nachschlagen. Begrifflichkeiten, die einem unbekannt waren, konnten schnell auf einfachem Wege &uuml;ber das Internet gesucht und nachgelesen werden.</p>
<p><strong>Iven John: </strong>Neben den Unterlagen aus dem jeweiligen Unterricht – Schulb&uuml;cher und vor allem vom Lehrer erstelle Arbeitsbl&auml;tter – habe ich &uuml;berwiegend das Internet genutzt. Meist, um Unklarheiten wie Begriffe oder Vokabeln nachzuschlagen, oft auch um mir eine andere Sichtweise &uuml;ber ein Thema anzueignen. Das hat manchmal sogar ganz neue Blickwinkel er&ouml;ffnet.</p>
<h4>Und welche Rolle haben dabei neue Medien wie CD, Internet und Handy/iPhone gespielt?</h4>
<p><strong>Iven John: </strong>CDs, Mobiltelefone und weitere technische Ger&auml;te mit Ausnahme vom Computer habe ich nicht genutzt, da ich pers&ouml;nlich mit der klassischen Vorbereitungsmethode des Nachbereitens und Weitervertiefens am besten zurechtgekommen bin. Ausnahme waren aber Sprachen. Hier habe ich speziell in Englisch viele Filme, Dokus oder Serien auf Englisch geschaut, da man nur so auch hierzulande den Eindruck des „native speakers“ mitnehmen kann.</p>
<h4>Habt Ihr f&uuml;rs Lernen auch Originalklausuren genutzt?</h4>
<p><strong>Annika Block: </strong>Bei der Vorbereitung bin ich alle Klausuren noch mal durchgegangen, denn aus Fehlern, die man dort gemacht hat, lernt man ja schlie&szlig;lich auch.<br />
<strong> </strong></p>
<h4>Und wie sah das in der Praxis aus?</h4>
<p><strong>Iven John: </strong>Zum Abitur habe ich fast s&auml;mtliche Klausuren aus den vergangenen Jahren wieder herausgekramt und anhand derer mir dann noch einmal einen &Uuml;berblick pro Fach/Thema/Halbjahr verschafft. Alles, was mir nicht mehr ausf&uuml;hrlich genug einfiel oder von dem ich das Gef&uuml;hl hatte, darin nochmal nachbessern zu m&uuml;ssen, habe ich mir dann herausgepickt und in meinen vorhandenen Unterlagen detaillierter nachgeschlagen. Wenn ich an mehr interessiert war, dann habe ich anschlie&szlig;end auch das Internet bem&uuml;ht und mich weiter eingelesen. Originalklausuren von vergangenen Abiturjahrg&auml;ngen hatten wir eher weniger.</p>
<h4>Wie sah  ein typischer Lernnachmittag aus?</h4>
<p><strong>Annika Block:</strong> Mit viel Ruhe an den Schreibtisch gesetzt und alle Unterlagen durchgelesen und ge&uuml;bt. Viel brachte mir auch das Lernen mit anderen Sch&uuml;lern aus der Klasse.<br />
<strong>Iven John:</strong> Gezielt, intensiv, geordnet, pausenreich. Ich habe mir immer ein Thema zurzeit vorgenommen und mich mit dem so lange besch&auml;ftigt, bis ich das Gef&uuml;hl hatte, ich habs nicht nur verstanden, sondern bin darin fit genug. Danach habe ich mir eine Pause geg&ouml;nnt. Meist schaffte ich so zwar nur ein bis zwei Themen am Tag, f&uuml;hlte mich aber deutlich sicherer und informierter. Von langen, wilden Lernorgien vor der Klausur halte ich weniger, denn ich zumindest halte das einfach nicht aus. Ich war lieber von Anfang an im Unterricht bei einem Thema dabei, dann gab es auch weniger nachzuholen und man konnte sich auf das „Erweitern“ des jeweiligen Wissensschatzes beschr&auml;nken, statt erst mal wieder bei null anfangen zu m&uuml;ssen.</p>
<h4>Von Sch&uuml;ler zu Sch&uuml;ler: Welche Tipps k&ouml;nnt Ihr Nachbetrachtung angehenden Abiturienten f&uuml;r effektives und nachhaltiges Lernen geben?</h4>
<p><strong>Annika Block: </strong>Fr&uuml;hes Beginnen mit dem Lernen zahlt sich aus. Lerntricks gab es bei mir nicht.<br />
<strong>Iven John:</strong> Tausendmal gelesen, tausendmal verstanden und doch meist aus den vielf&auml;ltigsten Gr&uuml;nden nicht umgesetzt: sich nicht verr&uuml;ckt machen, geordnet und gezielt lernen und vor allem nicht alles auf einmal! Das setzt nat&uuml;rlich voraus, das man entsprechend zeitig mit dem Wiederaufbereiten anf&auml;ngt, wo dann oft schon wieder der Hund begraben liegt. Mein Tipp zur Vorgehensweise: Schon mal rechtzeitig – sp&auml;testens nach der letzten normalen Klausur – alle Themen pro Fach zusammensammeln und ehrlich schauen, was denn eigentlich noch bis zum „ground zero“ getan werden muss. Das erleichtert einem nicht nur das strukturierte Herangehen, sondern nimmt einem auch ein gutes St&uuml;ck Ungewissheit. Den verschiedenen Lern- und Menschentypen entsprechend dann weiter vorgehen.</p>
<h4>Und was waren die besten Lerntricks f&uuml;r die Pr&uuml;fungsvorbereitung?</h4>
<p><strong>Iven John: </strong>Die einen m&ouml;gen es, sich einen exakten Zeitplan zu erstellen, die anderen sagen eher: „Gut, bis zum 1Deutsch, dann Mathe“. Wiederum andere denken dann: „Puh, das passt noch. Ich fang zum X-ten an“. Jedem das Seine, nur in jedem Fall ist der erste und beste Schritt, sich einen &Uuml;berblick zu verschaffen. Dann haut das auch alles rechtzeitig hin! Jeder, wie es ihm am besten tut, nur die gr&ouml;&szlig;ten Erfolge werden die meisten Sch&uuml;ler haben, wenn sie sich ihre Informationen in irgendeiner Art und Weise geb&uuml;ndelt zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Ich pers&ouml;nlich habe viel gelesen, mir dann Stichpunkte aufgeschrieben und mir das dann am Tag vor der Pr&uuml;fung und direkt vor der Pr&uuml;fung noch mal angeschaut. Das Ganze hat sich f&uuml;r mich bew&auml;hrt.</p>
<h4>Wie sah es bei dir mit dem Thema Pr&uuml;fungsangst aus und wie bist du mit Pr&uuml;fungsdruck umgegangen?</h4>
<p><strong>Annika Block: </strong>Meine Pr&uuml;fungsangst war sehr gro&szlig;, war jedoch immer eher kurz vor der Pr&uuml;fung da, sodass ich noch kurz entspannen konnte, was viel gebracht hat.<br />
<strong>Iven John:</strong> Pr&uuml;fungsangst klingt f&uuml;r mich nach Panik. Panisch ist man meist bei Unbekanntem.<br />
Ja, die auf einen zukommenden Fragen und Aufgaben sind ungewiss, wenn man sich jedoch bis zu dem Punkt vorbereitet, wo man glaubt „Ich kenne mich darin aus“, dann steckt man in der Materie und egal welche Frage da dann kommt, das Ganze kann nicht v&ouml;llig unbekannt sein. Ich habe entsprechend Respekt vor Pr&uuml;fungen, eine gewisse Unbekannte kann man schlie&szlig;lich nie ausschlie&szlig;en, aber dabei von Angst zu sprechen und sich das auch noch einzureden, das kann nur unzutr&auml;glich sein.</p>
<h4>Irgendwelche Tipps f&uuml;r heutige Pr&uuml;flinge?</h4>
<p><strong>Iven John: </strong>Sich Fragen: Wei&szlig;t du worum es geht? Kannst du die Kernelemente wiedergeben? Ja? Dann brauchst du doch keine Angst haben, oder? Du kennst ja das Thema? Richtig? Etwas anderes ist es mit dem Druck. Da hilft nur: Druckquelle erkennen. Ein deutsches Sprichwort sagt so sch&ouml;n: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.“ Getreu nach dem Motto &uuml;berlege ich mir, was den Druck ausmacht, und begegne der Quelle dementsprechend. Also: locker nehmen, ist nur halb so wild!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vier Sch&#252;ler berichten im Interview von ihrer Abitur-Vorbereitung: &#8220;Lieber B&#252;cher &amp; Unterrichtsmaterial als iPhone &amp; Internet!&#8221;</title>
		<link>http://www.beruf-suchen.de/bildung/berufsausbildung-schule/vier-schueler-berichten-im-interview-von-ihrer-abitur-vorbereitung-lieber-buecher-unterrichtsmaterial-als-iphone-internet-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 14:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsausbildung & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/07/reading-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Vier Sch&#252;ler erz&#228;hlen, wie sie f&#252;r das Abitur lernen und geben anderen Tipps. Dabei offenbaren sie &#220;berraschendes: Das Internet oder gar mobiles lernen spielen hingegen gar keine gro&#223;e Rolle, B&#252;cher und Unterrichtsmaterialen werden noch immer am h&#228;ufigsten zur Vorberitung genutzt. &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/bildung/berufsausbildung-schule/vier-schueler-berichten-im-interview-von-ihrer-abitur-vorbereitung-lieber-buecher-unterrichtsmaterial-als-iphone-internet-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/07/reading-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a href="http://berufebilder.de/bildung/weiterbildung/schnell-lese-seminar-im-praxis-test-teil-3-5-tipps-wie-man-nach-dem-seminar-wirklich-effizenter-liest/attachment/reading/" rel="attachment wp-att-5593"><br />
</a><a href="http://berufebilder.de/bildung/weiterbildung/schnell-lese-seminar-im-praxis-test-teil-3-5-tipps-wie-man-nach-dem-seminar-wirklich-effizenter-liest/attachment/reading/" rel="attachment wp-att-5593"><img class="aligncenter size-large wp-image-5593" title="5 Tipps zum improved reading" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/07/reading-550x412.jpg" alt="5 Tipps zum improved reading" width="640" height="412" /></a></p>
<p>Vier Sch&uuml;ler erz&auml;hlen, wie sie f&uuml;r das Abitur lernen und geben anderen Tipps. Dabei offenbaren sie &Uuml;berraschendes: Das Internet oder gar mobiles lernen spielen hingegen gar keine gro&szlig;e Rolle, B&uuml;cher und Unterrichtsmaterialen werden noch immer am h&auml;ufigsten zur Vorberitung genutzt.<br />
<!--more--></p>
<p><em>Sie alle werden in diesem Jahr ihr Abitur „bauen“: Isabel Nives Peckel, Carsten Harms, Roland Rust und Ina Tinis. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler des Schulzentrums Carl von Ossietzky in Bremerhaven (alle 19 Jahre) verraten, wie sie lernen und welche Methoden bei ihnen am besten funktionieren.</em></p>
<h4>Was nutzt Ihr – neben den Schulb&uuml;chern – f&uuml;rs Lernen und die Abiturvorbereitung und welche Rolle spielen dabei neue Medien wie CD, Internet und Handy/iPhone?</h4>
<p><strong>Isabel Nives Peckel: </strong>Neben Schulb&uuml;chern nutze ich meine eigenen Unterrichtsprotokolle. Internet und Handy dienen dabei lediglich als kleine Lernunterst&uuml;tzung, zum Beispiel um erg&auml;nzende Informationen herauszusuchen.<br />
<strong>Carsten Harms: </strong>Ich nutze zus&auml;tzlich die Unterrichtsunterlagen. Neue Medien nutze ich nur ganz selten.<br />
<strong>Roland Rust:</strong> F&uuml;rs Lernen benutze ich &uuml;berwiegend Materialien aus der Schule. Bei Verst&auml;ndnisproblemen schaue ich manchmal ins Internet, verlasse mich aber lieber auf die Hilfe meiner Lehrer, die ich gerne per E-Mail kontaktiere. Dies geht meistens schnell und unkompliziert, auch kann der Lehrer zuverl&auml;ssige Internetseiten zur weiteren Recherche empfehlen.<br />
<strong>Ina Tinis:</strong> Das Internet spielt f&uuml;r mich eine gro&szlig;e Rolle, ist meine Hauptinformationsquelle. Auch abiturvorbereitende B&uuml;cher sind mir wichtig. Das Handy nutze ich nicht.</p>
<h4>Nutzt du f&uuml;rs Lernen auch Originalklausuren, und wenn ja, wie?</h4>
<p><strong>Isabel Nives Peckel:</strong> Ja, ich schaue mir die Aufgabenstellung noch einmal an und &uuml;berpr&uuml;fe dabei, ob ich diese noch beantworten kann, und wenn nicht, wiederhole ich diesen Themenbereich.<br />
<strong>Carsten Harms:</strong> Ich nutze Originalklausuren nur dann, wenn die entsprechenden Unterlagen nicht in meiner Mappe oder meinem Heft vorhanden sind. Dies ist bisher nur in den F&auml;chern Mathematik und Physik der Fall gewesen.<br />
<strong>Roland Rust: </strong>Ich nutze keine Originalklausuren zum Lernen.<br />
Ina Tinis: Nein, bis jetzt nicht.</p>
<h4>Wie sieht f&uuml;r dich ein typischer Lernnachmittag aus?</h4>
<p><strong>Isabel Nives Peckel:</strong> Bisher habe ich meist nicht richtig „gelernt“. Ich sehe mir meine Mappe zu dem Thema an, lese mir meine Notizen ein- oder zweimal durch und versuche, nicht auswendig zu lernen, sondern mir die Inhalte zu verinnerlichen.+</p>
<p><strong>Carsten Harms: </strong>Ich setze mich an meinen Schreibtisch und lese die Unterlagen nochmals durch, bearbeite Aufgaben und mache mir Gedanken &uuml;ber Dinge, die ich nicht verstehe.</p>
<p><strong>Roland Rust: </strong>Meistens entspanne ich bei einer Tasse Tee am Schreibtisch, hole entsprechende Materialien heraus und schreibe mir Wichtiges heraus, das ich vorher mit einem Marker markiere. Dieses Wichtige komprimiere ich nochmals auf Essenzielleres. So pr&auml;gt sich der Stoff bei mir am besten ein, und den potenziellen Spickzettel, der dabei herauskommt, brauche ich dann gar nicht mehr.</p>
<p><strong>Ina Tinis:</strong> Ich muss zun&auml;chst meine Unterlagen sortieren. Dann fertige ich Karteikarten an. Meistens mache ich beim Lernen viele Pausen.</p>
<h4>Von Sch&uuml;ler zu Sch&uuml;ler: Welche Tipps kannst du angehenden Abiturienten f&uuml;r effektives und nachhaltiges Lernen geben? Was sind deine besten Lerntricks f&uuml;r die Pr&uuml;fungsvorbereitung?</h4>
<p><strong>Isabel Nives Peckel:</strong> F&uuml;r mich war und ist es immer am einfachsten, alles, was ich f&uuml;r wichtig halte, im Unterricht mitzuschreiben. Denn allein durch diese ganzen Notizen bleibt doch sehr viel mehr h&auml;ngen, als wenn ich nur dasitzen w&uuml;rde. Au&szlig;erdem kann ich mir so sp&auml;ter meine Notizen wieder vorlegen und f&uuml;r die Pr&uuml;fungen noch einmal durchgehen. Dadurch, dass ich alles schon einmal aufgeschrieben habe, f&auml;llt es mir sehr viel leichter, mir beim erneuten Durchlesen des Stoffes die Inhalte f&uuml;r die Pr&uuml;fung zu verinnerlichen.<br />
<strong>Carsten Harms: </strong>PC/Konsole/Musik ausschalten! Das lenkt sehr stark ab. Schaffe dir eine ruhige Lernatmosph&auml;re!<br />
<strong>Roland Rust: </strong>Die wohl beste Methode ist, nicht alles auf den letzten Dr&uuml;cker zu machen, denn dann merkt man schnell, dass es gar nicht so wenig ist, wie man sich vorgestellt hat. Am besten sind kleine Meilensteine, die man sich legt, um nicht mit zu viel Stoff auf einmal &uuml;berfordert zu werden. Solange es gut aufgeteilt und wenig auf einmal ist, macht das Lernen sogar ziemlichen Spa&szlig; und man bemerkt schnell erste Erfolge, da sich wenig Lernstoff besser einpr&auml;gen kann und man genug Zeit hat, alles zu verinnerlichen.<br />
<strong>Ina Tinis:</strong> Ich stelle mir eigene Karteikarten her. Nach dem eigenst&auml;ndigen Arbeiten versuche ich, mit Mitsch&uuml;lern eine Arbeitsgruppe zu bilden. In der kann man das Gelernte vergleichen.</p>
<h4>Wie sieht es bei dir mit dem Thema Pr&uuml;fungsangst aus und wie gehst du mit Pr&uuml;fungsdruck um? Hast du auch hier Tipps f&uuml;r deine Mitsch&uuml;ler?</h4>
<p><strong>Isabel Nives Peckel:</strong> Ich habe bisher noch keine wirkliche Pr&uuml;fungsangst erlebt. Lediglich ein kleines Aufgeregtsein, aber ich denke, das geh&ouml;rt dazu. Ich denke, wenn man sich ausreichend vorbereitet, braucht man auch keine Angst vor den Pr&uuml;fungen zu haben.<br />
<strong>Carsten Harms:</strong> Ja, ich habe Angst vor den Pr&uuml;fungen. Was dagegen hilft? Die Tatsache, dass man unter Stress und Aufregung konzentrierter arbeitet. Dies ist jedenfalls bei mir der Fall. Das hilft auch in den Pr&uuml;fungen an sich und nicht nur bei der Vorbereitung.<br />
<strong>Roland Rust: </strong>Angst vor normalen Klausuren habe ich nicht, jedoch ist auch mir ganz unbehaglich angesichts der kommenden Abschlusspr&uuml;fungen. Gerne gehe ich zwecks Beruhigung zu Freunden, die ihr Abitur bereits gemacht haben, lasse mir erz&auml;hlen, wie es so war, und glaube ihnen nur zu gerne, dass es gar nicht so schlimm ist. Ich habe ziemlich gro&szlig;e Pr&uuml;fungsangst, aber dagegen hilft bei mir vor allem, genug zu schlafen. Das Abitur ist ein sehr gro&szlig;er Schritt, jedoch entscheidet er nicht &uuml;ber dein ganzes restliches Leben. So versuche ich mich zu beruhigen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Lehrerin Eike Hoffmann zur Vorbereitung der Abitur-Pr&#252;fung: „Alte Klausuren helfen bei der eigenen Fehleranalyse“</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsausbildung & Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/eike-hoffmann-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Das Abitur steht vor der T&#252;r &#8211; und damit das gro&#223;e Pauken. Welches ist sind die besten Methoden? Wie helfen alte Klausuren bei der Abitur-Vorbereitung? Auf welche Strategien sollten Sch&#252;ler setzen? Lehrerin Eike Hoffmann verr&#228;t die besten Lernstrategien, die zum &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/bildung/berufsausbildung-schule/interview-mit-lehrerin-eike-hoffmann-zur-vorbereitung-der-abitur-pruefung-alte-klausuren-helfen-bei-der-eigenen-fehleranalyse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/eike-hoffmann-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Das Abitur steht vor der T&uuml;r &#8211; und damit das gro&szlig;e Pauken. Welches ist sind die besten Methoden? Wie helfen alte Klausuren bei der Abitur-Vorbereitung? Auf welche Strategien sollten Sch&uuml;ler setzen? Lehrerin Eike Hoffmann verr&auml;t die besten Lernstrategien, die zum Erfolg f&uuml;hren.</p>
<p><!--more--><em>Eike Hoffmann ist Oberstudienr&auml;tin und Fachberaterin f&uuml;r Englisch in der Gymnasialen Oberstufe am Schulzentrum Carl von Ossietzky in Bremerhaven.</em></p>
<p><a rel="attachment wp-att-6392" href="http://www.berufebilder.de/bildung/berufsausbildung-schule/interview-mit-lehrerin-eike-hoffmann-zur-vorbereitung-der-abitur-pruefung-alte-klausuren-helfen-bei-der-eigenen-fehleranalyse/attachment/eike-hoffmann/"><img class="alignleft size-large wp-image-6392" title="eike hoffmann" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/eike-hoffmann-565x758.jpg" alt="eike hoffmann" width="200" height="275" /></a></p>
<h4>Frau Hoffmann: Originalklausuren plus L&ouml;sungen als Pr&uuml;fungsvorbereitung – da sagt der Laie sofort: „Die Sch&uuml;ler schreiben ja nur ab“. Hat der Laie recht?</h4>
<p>Nein, ich nehme Originalklausuren auch sehr gerne in meinen Unterricht mit hinein. Meistens kam das bei den Kursteilnehmern gut an, da sie authentischer sind als „normale“, k&uuml;rzere Klausuren. Dennoch sind es nur wenige Sch&uuml;ler, die sich tats&auml;chlich diszipliniert alleine zu Hause die Zeit nehmen, um sich an den teilweise recht anspruchsvollen Aufgabenstellungen zu versuchen. Da es eher wenige so motivierte Sch&uuml;ler gibt, die die Bearbeitung ohne „Abgucken“ leisten, bin ich dazu &uuml;bergegangen, einerseits Texte und Aufgabenstellungen von alten Zentralabiturklausuren auszuh&auml;ndigen und nur teilweise Aufgaben im Unterricht bearbeiten zu lassen. L&ouml;sungen zur Lernzielkontrolle h&auml;ndige ich nur denjenigen Sch&uuml;lern aus, die auch nachweislich daran gearbeitet haben. F&uuml;r sie ist es ein Anreiz, sich selbstst&auml;ndig au&szlig;erhalb des Unterrichts mit Themenstellungen f&uuml;r das Abitur zu befassen.</p>
<h4>Welchen Nutzen, welche Lerneffekte kann der Sch&uuml;ler denn aus „alten“ Klausuren f&uuml;r sein eigenes Lernen herausziehen?</h4>
<p>Der Aufbau der Klausur ist entsprechend dem Niveau und der L&auml;nge des anstehenden Zentralabiturs. Die Situation, dass Sch&uuml;ler sich zum Beispiel im Fach Englisch zwischen zwei Texten und dazugeh&ouml;rigen Aufgabenstellungen innerhalb von 30 Minuten entscheiden und dann bei dieser Entscheidung bleiben m&uuml;ssen, sollte vorher erprobt werden. Die Operatoren werden in jeder normalen Klausur auftauchen. Die Aufgabenstellungen in einer 300-min&uuml;tigen Klausur k&ouml;nnen durch den Umfang und das Niveau des Textes anspruchsvoll und kompliziert erscheinen. Sch&uuml;ler haben somit die Chance, mittels Erstellen eigener Gliederungen f&uuml;r die „alten Klausuren“, die sie mit Erwartungshorizont und L&ouml;sungen vergleichen, R&uuml;ckschl&uuml;sse zu ihrem Lernstand zu erhalten und noch rechtzeitig Lerndefizite zu kompensieren.</p>
<h4>Welchen Stellenwert haben Originalklausuren f&uuml;r die Pr&uuml;fungsvorbereitung im Rahmen verschiedener Lernmethoden und -werkzeuge?</h4>
<p>Selbstverst&auml;ndlich sollte der Lerner einsch&auml;tzen, welche Methoden f&uuml;r ihn pers&ouml;nlich die passenden sind. Es bieten sich zur Texterschlie&szlig;ung Mindmapping oder alternative Visualisierungsmethoden an. Das Wiedergeben von Textausz&uuml;gen zu &uuml;ben sollte nicht fehlen sowie die &uuml;blichen Wege, Cartoons oder Bilder zu analysieren. Einige Lerner lernen besser in Gruppen, w&auml;hrend andere lieber individuell arbeiten. Das Einrichten von Lerngruppen kann dabei auch f&uuml;r die Motivation f&ouml;rderlich sein. Die Texte anderer Lerner zu lesen und zu korrigieren ist ein guter Weg, an der Fehlervermeidung zu arbeiten.</p>
<h4>Was r&auml;t der Lernprofi: Wie sollten Sch&uuml;ler ihre Lernnachmittage f&uuml;r die Abiturpr&uuml;fungsvorbereitung organisieren und strukturieren, worauf ganz besonders achten?</h4>
<p>Ich rate in jedem Fall, rechtzeitig anzufangen mit der Vorbereitung. Lerner sollten sich reflektieren und nach einer gr&uuml;ndlichen Analyse St&auml;rken und Defizite etwa in einer Lernkartei auflisten. Danach richtet sich dann die Planung der Vorbereitung. Wenig Sinn macht es, kurz vor der Pr&uuml;fung stundenlang am St&uuml;ck zu lernen. G&uuml;nstiger ist es, sich individuell „Lernpakete“ zu schn&uuml;ren, die in einem Zeitplan so aufgef&uuml;hrt werden, dass die Bew&auml;ltigung machbar erscheint. Dabei sollten Pausen und Entspannung Ber&uuml;cksichtigung finden. Ein Tipp: Eigene alte Klausuren helfen bei der Fehleranalyse. Diese Klausuren sollten Lerner gut aufbewahren und sich anhand der individuellen, typischen Fehler bewusst machen, woran bis zur Pr&uuml;fung noch verst&auml;rkt gearbeitet werden sollte.</p>
<h4>Auch Sie waren ja Sch&uuml;lerin und haben eine Abiturpr&uuml;fung abgelegt. Wie sah es bei Ihnen mit der Pr&uuml;fungsangst aus, was waren Ihre Tricks, um die Nervosit&auml;t in den Griff zu bekommen?</h4>
<p>Oha, das ist lange her, aber tats&auml;chlich wei&szlig; ich noch, dass ich ziemlich aufgeregt war. Die Zeit vorher lief alles noch ganz gut, aber dann die Tage der Abiturpr&uuml;fungen waren schon belastend. Ich hatte mir damals schon in der Vorbereitung Gliederungen zu den wichtigsten Themenbereichen erstellt und habe dann danach gelernt. Ich konnte w&auml;hrend der Pr&uuml;fungen meine „&Uuml;berschriften“ so einigerma&szlig;en abrufen und das hat mir Sicherheit gegeben. Tricks hatte ich eigentlich keine. Ich habe mich lediglich zwischendurch darauf konzentriert, dass alle Anspannung ja auch ein Ende haben wird, und die Aussicht auf die Zeit nach dem Stress hat mir pers&ouml;nlich geholfen.</p>
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		</item>
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		<title>Interview mit Mobile-Media-Experte Professor Dr. Stephan B&#246;hm &#252;ber Mobile-Recruiting – Teil 3 Erfolgs-Strategien:  &#8220;Unternehmen m&#252;ssen riskieren, neue Techniken einzusetzen, um innovativ zu sein&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 08:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile-Bewerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SBöhm_Portrait-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Dr. Stephan B&#246;hm, seit 2006 Professor f&#252;r Telekommunikation/Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, spricht im Interview &#252;ber Bluetooht, QR-Codes, Location Based Services &#8211; und erkl&#228;ert, welche Strategien langfristig erfolgreich sein werden. Das Interview entstand zusammen &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/interview-mit-mobile-media-experte-professor-dr-stephan-boehm-ueber-mobile-recruiting-teil-3-erfolgs-strategien-unternehmen-muessen-riskieren-neue-techniken-einzusetzen-um-innovativ-zu-sein-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SBöhm_Portrait-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Dr. Stephan B&ouml;hm, seit 2006 Professor f&uuml;r Telekommunikation/Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, spricht im Interview &uuml;ber Bluetooht, QR-Codes, Location Based Services &#8211; und erkl&auml;ert, welche Strategien langfristig erfolgreich sein werden. Das Interview entstand zusammen mit einem ZEIT-ONLINE-Beitrag.<br />
<!--more--></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/interview-mit-mobile-media-experte-professor-dr-stephan-boehm-ueber-mobile-recruiting-sinn-und-nutzen-echtes-mobile-recruiting-liegt-vor-wenn-unternehmen-gezielt-mobile-besonderheiten-einsetzen/attachment/bild_sboehm_portrait/" rel="attachment wp-att-6296"><img class="alignleft size-medium wp-image-6296" title="Professor Dr. Stephan B&ouml;hm" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SB&ouml;hm_Portrait-200x294.jpg" alt="Professor Dr. Stephan B&ouml;hm" width="200" height="294" /></a><em>Nach seinem Diplom im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik an der TU Darmstadt promovierte Dr. B&ouml;hm zum Thema Innovationsmarketing f&uuml;r UMTS-Mobilfunkdienste an der Universit&auml;t Duisburg. Er war mehrere Jahre als Unternehmensberater f&uuml;r die internationale Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton in Berlin und D&uuml;sseldorf t&auml;tig und verf&uuml;gt &uuml;ber langj&auml;hrige Erfahrung in Telekommunikations- und Medienm&auml;rkten. Als Experte f&uuml;r Mobile Media h&auml;lt er Vortr&auml;ge auf Fachveranstaltungen und ist Autor mehrerer Ver&ouml;ffentlichungen in den Bereichen Telekommunikation und innovative mobile Diensteangebote. Dr. B&ouml;hm ist zudem Mitinitiator des Mobile Media Forums in Wiesbaden und leitet seit 2008 gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang J&auml;ger das <a href="http://www.remomedia.de">BMBF-Forschungsprojekt Remomedia</a> zum Thema Mobile Recruiting.</em></p>
<h4>Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit mobiler Technologie?</h4>
<p>Gegenw&auml;rtig dominiert wohl eher noch das „In and Out“ das Engagement vieler Unternehmen im Bereich innovativer Medien bzw. Kommunikationstechnologien: Oft ist es nach meiner Einsch&auml;tzung f&uuml;r Unternehmen wichtiger, mit einem solchen „Key Visual“ bzw. einer Mobile Recruiting-Kampagne ein innovatives Arbeitgeberimage zu transportieren, als wirklich nachhaltig und stringent ein auf die mobile Nutzungssituation ausgerichtetes und diesbez&uuml;gliche Zielgruppen optimiertes Informationsangebot zu schaffen.</p>
<h4>Das hei&szlig;t, es wird viel ausprobiert, aber nicht alles ist auch sinnvoll?</h4>
<p>Richtig. Nehmen wir z.B. Bluetooth: Die Bluetooth-Technologie ist dadurch gekennzeichnet, dass Sie &uuml;ber kurze Distanzen am Point-of-Information eine kostenlose &Uuml;bertragung von Medieninhalten zwischen Bluetooth-Hotspot und mobilen Endger&auml;ten erm&ouml;glicht. Die Idee &uuml;ber solche Technologien ziellos Informationen an vorbeilaufende Passanten zu verteilen, wurde in fr&uuml;hen Visionen diskutiert und ist technisch auch m&ouml;glich, aber in der Praxis kaum vertretbar.</p>
<h4>Warum nicht?</h4>
<p>Zum einen wird eine solche Push-Ansprache schnell als Bel&auml;stigung empfunden. Des Weiteren sind gr&ouml;&szlig;ere Datenmengen nur dann zu &uuml;bermitteln, wenn der Nutzer zumindest kurz im Versorgungsbereich einer solchen Bluetooth-Station verweilt. Somit ist eine Pull-Interaktion bzw. der gezielte bzw. nutzerinitiierte Abruf von Informationen von solchen Systemen zu bevorzugen. Grunds&auml;tzlich kann aber die Funktionalit&auml;t von Bluetooth-Hotspots auch mit netzbasierten Technologien (wie z.B. UMTS f&uuml;r den Datentransfer und GPS zur Ermittlung des Aufenthaltsortes des Nutzers) realisiert werden.</p>
<h4>Bluetooth ist also nur nutzlose Spielerei?</h4>
<p>Nein. Bluetooth bietet so lange Vorteile, wie Flatrates und hochbitratige Mobilfunknetze (indoor) noch nicht vollumf&auml;nglich verf&uuml;gbar sind. Bluetooth ist somit aktuell eher als Nischentechnologie (z.B. Eventbereich) einzusch&auml;tzen und hat einen Interim-Charakter bzw. wird aufgrund der genannten Eigenschaften tats&auml;chlich mit der Zeit f&uuml;r das Mobile Recruiting an Bedeutung verlieren bzw. vermutlich auch nicht weiter an Relevanz gewinnen. Abh&auml;ngig von den Zielen und Zielgruppen kann der Einsatz von Bluetooth gegenw&auml;rtig aber in spezifischen Bereichen durchaus sinnvoll sein.</p>
<h4>Was macht Sie so sicher, dass Mobile Recruiting nicht nur ein Hype ist?</h4>
<p>Zum Erfolg von Mobile Recruiting-Kampagnen l&auml;sst sich sagen, dass in unserer Studie Ende 2009 seitens der Personalverantwortlichen 63 Prozent von denjenigen, die solche Kampagnen bereits durchgef&uuml;hrt haben, mit der Response zufrieden oder sehr zufrieden waren. Zudem &uuml;bersteigt in vielen Bereichen heute schon die Zahl der Nutzer, Zugriffe oder Anschl&uuml;sse mit mobilen Endger&auml;ten die der Festnetze oder ein solcher Durchbruch steht kurz bevor. Es w&auml;re verwunderlich und ich sehe keine Gr&uuml;nde, warum vor dem Hintergrund dieser Gesamtentwicklung das Thema Recruiting ausschlie&szlig;lich dem station&auml;ren Internet vorbehalten bleiben sollte. Auch wenn Recruiting hier sicherlich eher der Entwicklung folgen wird, als ein Schrittmacher zu sein.</p>
<h4>Studien zeigen aber z.B. auch, dass User aktuelle Medieninnovationen wie Social-Media-Anwendungen lieber privat nutzen – und nicht zur Jobsuche&#8230;</h4>
<p>Das mag sein, aber da muss man differenzieren: Mobile Recruiting bezeichnet die mobile Zugangsvariante zu E-Recruiting-Angeboten – also eine Weiterentwicklung, die auf einem ganzen B&uuml;ndel von innovativen Mobile Media-Basistechnologien basiert. Twitter oder Facebook – und auch die heute schon fast wieder vergessene Hype-Themen MySpace und Second Life – sind und waren hingegen sehr spezifische bzw. propriet&auml;re Plattformen einzelner Unternehmen, bei denen das Interesse der Personalmarketingverantwortlichen eher darin bestanden haben d&uuml;rfte, &uuml;ber ein entsprechendes Engagement in diesen Bereichen auch am aktuellen Medienrummel zu partizipieren.</p>
<h4>Der Fehler liegt also im Angebot, nicht in der Nachfrage?</h4>
<p>Richtig: Denn was bei solchen Studien h&auml;ufig vergessen wird: Angefacht durch aktuelle Medienberichte entsteht oft ein selbstverst&auml;rkender Effekt. Immer mehr Nutzer probieren einen Dienst oder eine neue Anwendung aus, und registrieren sich oder installieren die Software. Dadurch steigt weiter das &ouml;ffentliche Interesse und wiederum die Aufmerksamkeit der Nutzer bzw. der Anreiz zum selber Ausprobieren. Die Zahl der registrierten Nutzer oder Downloads steht aber nicht unbedingt in direkter Verbindung mit einem nachhaltigen Nutzungsinteresse.</p>
<h4>K&ouml;nnen Sie das n&auml;her erkl&auml;ren?</h4>
<p>Vielfach bleibt es eben auch beim Ausprobieren – auch bei iPhone-Applikationen werden geladene Programme h&auml;ufig nach ihrer Installation direkt wieder gel&ouml;scht oder nur wenige Tage aktiv genutzt. Nur wenn tats&auml;chlich ein nachhaltiger Nutzwert durch eine neue Anwendung vermittelt wird, ist auch von einer regelm&auml;&szlig;igen Verwendung und einer langfristig stabilen aktiven Nutzerbasis auszugehen. Dies ist nicht unbedingt bereits bei der Einf&uuml;hrung zu erkennen.</p>
<h4>Und was folgt f&uuml;r Unternehmen daraus?</h4>
<p>Unternehmen m&uuml;ssen daher entscheiden, ob sie in fr&uuml;hen Phasen ein Engagement wagen oder zun&auml;chst die Entwicklung abwarten. Auch hier sollte wieder eine Entscheidung von den individuellen Zielen und nicht vom „In and Out“ einzelner Anwendungen abh&auml;ngig gemacht werden.</p>
<h4>Wie sieht es mit anderen Techniken aus?</h4>
<p>Wir stehen insgesamt noch am Anfang. Beispielsweise beim Einsatz von Mobile Tagging im Mobile Recruiting. Hierzu haben wir in den vergangenen zwei Jahren bei uns an der Hochschulen Testkampagnen durchgef&uuml;hrt und dabei je Plakatstandort oftmals nur zweistellige Zugriffsraten &uuml;ber ein und zwei Wochen hinweg registriert.</p>
<h4>Ist das Interesse der Nutzer so gering?</h4>
<p>Man muss dabei ber&uuml;cksichtigen, dass f&uuml;r einen solchen Zugriff vorauszusetzen ist, dass sich ein Rezipient durch die Botschaft auf dem Plakat angesprochen f&uuml;hlt und dann eine Endger&auml;t eingesetzt hat, dass zudem &uuml;ber eine installierte Reader-Software zum Lesen der 2D-Barcodes auf dem Plakat sowie &uuml;ber einem mobilen Internet-Zugang zum Abruf der verkn&uuml;pften Informationen verf&uuml;gt. Da eine solche Software in der Regel auf mobilen Endger&auml;ten nicht vorinstalliert ist, stellt dies eine Nutzungsbarriere dar.</p>
<h4>Und wie l&auml;sst sich die Barriere &uuml;berwinden?</h4>
<p>Dann, wenn ein m&ouml;glichst vielf&auml;ltiges Nutzungsangebot die Besitzer mobiler Endger&auml;te dazu animiert. Unternehmen m&uuml;ssen hierzu – nicht nur im Mobile Recruiting-Bereich – Gelegenheiten schaffen. Einmalaktionen sind hier ebenso wenig zielf&uuml;hrend, wie ein generelles Abwarten auf eine sich automatisch ergebende weitere Verbreitung dieser Technologie.</p>
<h4>Wird nicht andersherum ein Schuh daraus: Erst die Nachfrage, dann das Angebot?</h4>
<p>In Deutschland besteht aktuell etwas die Gefahr, dass Unternehmen und Nutzer beiderseitig auf eine weitere Verbreitung warten bzw. die eigentlich n&uuml;tzliche Technologie schon wieder zerredet wird. Dieser Effekt wird dadurch verst&auml;rkt, dass mit Mobile Tags nicht immer unbedingt nutzbringende Informationen verkn&uuml;pft werden, die einen spezifischen Zusatznutzen in der mobilen Nutzungssituation er&ouml;ffnen.</p>
<h4>Bitte ein Beispiel!</h4>
<p>Ein QR-Code auf einer Stellenanzeige verlinkt nicht auf die konkrete Stellenanzeige als „Deep Link“, sondern allgemein auf das Jobportal. Der Nutzer muss sich dann trotzdem umst&auml;ndlich durch die Eingabemaske durcharbeiten muss, um die markierte Stellenanzeige wieder zu finden</p>
<h4>Und dann soll ausgerechnet die Personalbranche zum Innovationstreiber werden?</h4>
<p>Sicherlich kann hier der Personalmarketing bzw. -beschaffungsbereich nicht alleine das &Uuml;berschreiten der erforderlichen kritischen Masse f&uuml;r ein selbsterhaltendes Wachstum leisten. Ein Erfolg wie z.B. in Japan ist nur dann m&ouml;glich, wenn auch z.B. im Marketing auf diese Technologien gesetzt wird.</p>
<h4>Wann sind neue Technologien wie Location Based Services (LBS) sinnvoll?</h4>
<p>Ein Einsatz ist nur f&uuml;r bestimmte Ziele und Zielgruppen &uuml;berhaupt sinnvoll bzw. stiftet abgesehen von einem einmaligen „Wow-Effekt“ nur in sehr spezifischen Anwendungssituationen im Bereich des Mobile Recruiting einen nachhaltigen Zusatznutzen.</p>
<h4>Und wie sieht das mit dem Datzenschutz aus?</h4>
<p>Die Auswertung des augenblicklichen Aufenthaltsorts sollte immer die explizite Zustimmung des Nutzers erfordern (also nicht etwa einmalig &uuml;ber die Annahme der AGB o.&auml;. eingeholt werden), von diesem wahrnehmbar und kontrollierbar sowie zu widerrufen sein. Dann bieten solche Dienste im mobilen Nutzungskontext eine sinnvolle Hilfe anstelle der ggf. notwendigen umst&auml;ndlichen Orts- oder Adresseingabe per Tastatur.</p>
<h4>Was sollten Unternehmen, die LBS nutzen wollen, im Umgang mit Nutzerdaten beachten?</h4>
<p>Unabh&auml;ngig von der rechtlichen Zul&auml;ssigkeit sollten Unternehmen auf die Speicherung von Nutzungsprofilen mit Ortsbezug verzichten. Aufgrund des Umgangs mit sehr pers&ouml;nlichen Bewerberinformationen oder -pr&auml;ferenzen sollten hier Nutzen und Risiken sehr genau abgewogen werden, bevor die technisch und juristischen M&ouml;glichkeiten ausgereizt, aber ggf. Vertrauen bei den Nutzern in das neue Medium unn&ouml;tig verspielt wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Mobile-Media-Experte Professor Dr. Stephan B&#246;hm &#252;ber Mobile-Recruiting – Teil 2 Die Zukunft:  “Die Gefahr besteht, dass sich Unternehmen im Hype um einzelne Technologien verzetteln”</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 08:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile-Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SBöhm_Portrait-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />In Teil zwei des Interviews geht es darum, wie aus ersten Spielereien zukunftstr&#228;chtige Technologien werden. Dr. Stephan B&#246;hm ist seit 2006 Professor f&#252;r Telekommunikation/Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Das  Interview entstand bei Recherchen zu &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/interviews/interview-mit-mobile-media-experte-professor-dr-stephan-boehm-ueber-mobile-recruiting-teil-2-die-zukunft-die-gefahr-besteht-dass-sich-unternehmen-im-hype-um-einzelne-technologien-verzetteln/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SBöhm_Portrait-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>In Teil zwei des Interviews geht es darum, wie aus ersten Spielereien zukunftstr&auml;chtige Technologien werden. Dr. Stephan B&ouml;hm ist seit 2006 Professor f&uuml;r Telekommunikation/Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Das  Interview entstand bei Recherchen zu einem ZEIT-ONLINE-Artikel.<br />
<!--more--><br />
<a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/interview-mit-mobile-media-experte-professor-dr-stephan-boehm-ueber-mobile-recruiting-sinn-und-nutzen-echtes-mobile-recruiting-liegt-vor-wenn-unternehmen-gezielt-mobile-besonderheiten-einsetzen/attachment/bild_sboehm_portrait/" rel="attachment wp-att-6296"><img class="alignleft size-medium wp-image-6296" title="Professor Dr. Stephan B&ouml;hm" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SB&ouml;hm_Portrait-200x294.jpg" alt="Professor Dr. Stephan B&ouml;hm" width="200" height="294" /></a><em>Nach seinem Diplom im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik an der TU Darmstadt promovierte Dr. B&ouml;hm zum Thema Innovationsmarketing f&uuml;r UMTS-Mobilfunkdienste an der Universit&auml;t Duisburg. Er war mehrere Jahre als Unternehmensberater f&uuml;r die internationale Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton in Berlin und D&uuml;sseldorf t&auml;tig und verf&uuml;gt &uuml;ber langj&auml;hrige Erfahrung in Telekommunikations- und Medienm&auml;rkten. Als Experte f&uuml;r Mobile Media h&auml;lt er Vortr&auml;ge auf Fachveranstaltungen und ist Autor mehrerer Ver&ouml;ffentlichungen in den Bereichen Telekommunikation und innovative mobile Diensteangebote. Dr. B&ouml;hm ist zudem Mitinitiator des Mobile Media Forums in Wiesbaden und leitet seit 2008 gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang J&auml;ger das <a href="http://www.remomedia.de">BMBF-Forschungsprojekt Remomedia</a> zum Thema Mobile Recruiting.</em></p>
<h4>Wie beurteilen Sie die wirtschaftlichen M&ouml;glichkeiten von Mobile-Recruiting-Angeboten &#8211; Zukunftsmarkt oder mehr Spielerei?</h4>
<p>Mobile Recruiting ist dann eine „Spielerei“, wenn damit ein zielloses Ausprobieren von einzelnen Mobile Media-Technologien im Umfeld von Personalmarketing und ?beschaffungsaktivit&auml;ten gekennzeichnet wird. Hier ist dann tats&auml;chlich kein weiterer Effekt zu erwarten, als ein Staunen &uuml;ber die technischen M&ouml;glichkeiten, der demonstrierten Anwendung, ohne dass ein messbarer wirtschaftlicher Effekt durch diese Ma&szlig;nahme registriert werden kann.</p>
<h4>Was werden Nutzer in Zukunft st&auml;rker nutzen – Desktop oder Mobile Ger&auml;te?</h4>
<p>Das Zeitbudget f&uuml;r die Nutzung des Internet wird sich aber auf neue Zugangsformen wie mobile Endger&auml;te oder Tablet PCs verteilen und zwar in dem Ausma&szlig;, in dem sich diese Technologien zuk&uuml;nftig verbreiten. Dabei werden nicht nur neue Nutzungssituationen und damit bisher unerschlossene Zeitbudgets erschlossen, sondern auch Zeitbudgets von klassischen Desktop-Arbeitspl&auml;tzen verlagert.</p>
<h4>Das bedeutet?</h4>
<p>F&uuml;r das Personalmarketing und -beschaffung relevante Nutzungen sind h&auml;ufig nicht abh&auml;ngig von Nutzungskontext oder zeitkritisch und werden daher auch in der Zukunft in der Regel &uuml;ber den Desktop-Zugang abzuwickeln oder auf diesen zeitlich zu verlagern sein. Interessiert sich beispielsweise ein Hochschulabsolvent f&uuml;r den Berufseinstieg bei einem bestimmten Unternehmen, wird er dieses auch dann finden, wenn er entsprechende Informationen nicht von unterwegs abrufen kann, da eine solche Entscheidung typischerweise nicht „ad hoc“ bzw. situations- oder ortsabh&auml;ngig gef&auml;llt wird.</p>
<h4>Und was wird durch das mobile Recruiting nun so grundlegend neu?</h4>
<p>Einiges. Denn anders verh&auml;lt sich der Sachverhalt bei Anwendungen, bei denen gerade der Zeit- und Ortsaspekt von Bedeutung ist – z.B. bei der Vermittlung von Praktika, Aushilfst&auml;tigkeiten oder auch der Vermittlung in Zeitarbeitsverh&auml;ltnisse. Hier k&ouml;nnen Ad-hoc-Charakter und auch Kontextsensitivit&auml;t des mobilen Zugriffs einen Zusatznutzen vermitteln. Auch wird das mobile Endger&auml;t als Kommunikationskanal in dem Ma&szlig;e zur Zielgruppenansprache an Bedeutung gewinnen, wie zuk&uuml;nftige Bewerbergenerationen ihre Nutzung auf dieses Medium verlagern und entsprechende Zugangsm&ouml;glichkeiten und Services von Unternehmen erwarten.</p>
<h4>Also ein grundlegener Wandel der Recruiting-Methoden?</h4>
<p>W&auml;hrend heute im „War for Talents“ ein mobiler Zugang noch ein verzichtbares Zusatzangebot darstellt, wird dies mit dem Wandel der Mediennutzung zu einer erwarteten Standardleistung werden. Art und Umfang dieser Leistungen werden sich aber erst noch herausbilden. Die Herausforderungen sind durchaus vergleichbar mit der Situation in den 1990er-Jahren, als die noch weitgehend auf den Print-Bereich gest&uuml;tzten Personalmarketing und -beschaffungsaktivit&auml;ten der Unternehmen auf das station&auml;re World Wide Web ausgeweitet bzw. das E-Recruiting von Unternehmen entdeckt wurde.</p>
<h4>Wie sollen sich Unternehmen denn darauf einstellen?</h4>
<p>Wichtig ist, dass Unternehmen eine Mobile Recruiting-Strategie entwickeln und f&uuml;r die Gesamtheit ihres Engagements in diesem Bereich, aber auch f&uuml;r einzelne Kampagnen, Ziele und Strategien festlegen sowie auch den Erfolg einzelner Ma&szlig;nahmen systematisch auswerten und daraus Konsequenzen f&uuml;r weitere Aktivit&auml;ten ableiten.</p>
<h4>„Konsequenzen ableiten“ klingt irgendwie, als m&uuml;ssten Unternehmen aus Fehlern der Vergangenheit lernen und unbequeme Entscheidungen f&auml;llen&#8230;</h4>
<p>Kampagnen sollten sich nicht an der aktuellen Popularit&auml;t einer Technologie oder Anwendung orientieren, sondern an der Passung f&uuml;r eine spezifische Zielgruppe ausgerichtet geplant werden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass ansonsten die Gefahr besteht, sich in der Vielzahl der verschiedenen Aktivit&auml;ten zu „verzetteln“. Dies ist beispielsweise aktuell auch bei Mobilen Applikationen zu erkennen. So ist fraglich, ob Unternehmen nach dem „Hype“ des iPhone nun auch Applikationen f&uuml;r andere Plattformen (wie z.B. Android) entwickeln und pflegen wollen.</p>
<h4>Was spricht dagegen?</h4>
<p>Insbesondere der damit stetig steigende Entwicklungs- und Pflegeaufwand, der nur von gro&szlig;en Unternehmen zu leisten ist. Applikationen im HR-Bereich sind keine „Fire-and-Forget Apps“ wie Spiele, die ggf. schnell entwickelt und dann auch nur kurze Zeit und beil&auml;ufig von Kunden eingesetzt werden.</p>
<h4>Und daraus folgt?</h4>
<p>Zu erwarten ist, dass der Weg zur&uuml;ck zu m&ouml;glichst universellen bzw. plattformunabh&auml;ngigen L&ouml;sungen und damit z.B. zu Browser- und Webtechnologien (Stichworte: Webapplikationen) f&uuml;hren wird. Solche Ans&auml;tze sind aber nur erfolgversprechend, wenn sich Unternehmen von einer Strategie sowie einer systematischen Auseinandersetzungen mit den neuen M&ouml;glichkeiten des Mobile Recruiting und nicht vom Hype einzelner Technologien leiten lassen.</p>
<h4>Wie sehen die Unternehmen das denn?</h4>
<p>In unserer Studie 2009 konnten sich 42 Prozent der Befragten vorstellen, in den n&auml;chsten 24 Monaten in ihrem Unternehmen eine Mobile Recruiting-Kampagne umzusetzen, wobei jedoch nur 15 Prozent einer solchen Aussage auch stark zustimmten (Seite 13 unserer Studie). W&auml;hrend bei 8 Prozent eine mobile Karrierewebsite bereits verf&uuml;gbar war, befand sich diese bei weiteren 14 Prozent der Befragten in Planung. Insofern ist davon auszugehen, dass mittelfristig die Verbreitung von Mobile Recruiting zunehmen wird.</p>
<h4>Ihre Ergebnisse sind aber von 2009 – hat sich da in der Zwischenzeit nicht einiges getan?</h4>
<p>Zwischen Ende 2009 und heute ist aufgrund der konjunkturellen bzw. gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eher von einer Seitw&auml;rtsbewegung auszugehen. Dies zeigen auch die zwischen 2009 und 2010 weitgehend konstant gebliebenen Nutzerzahlen des mobilen Internet allgemein (Nutzung mobiles Internet laut Accenture-Studie: 13%/18%/17%). Wir arbeiten aber aktuell an einer Neuauflage der Studie, deren Ergebnisse vermutlich Mitte 2011 ver&ouml;ffentlicht werden.</p>
<h4>Haben die Unternehmen keine Lust, sich mehr zu engagieren?</h4>
<p>Mobile Recruiting ist gegenw&auml;rtig noch ein Zusatzthema, f&uuml;r das in der Regel noch keine festen Strukturen und Budgets in den Unternehmen vorgesehen sind. Insofern ist davon auszugehen, dass solche Aktivit&auml;ten auch zuerst zur&uuml;ckgestellt werden, wenn die Budgets in den Personalmarketingabteilungen knapp werden. Wenn der Wettbewerb um neue Arbeitskr&auml;fte und Talente aber an Intensit&auml;t gewinnt, wird auch das Mobile Recruiting als zus&auml;tzlicher und innovativer Kommunikationskanal f&uuml;r die Bewerberansprache wieder bzw. weiter an Bedeutung gewinnen.</p>
<h4>Und wie k&ouml;nnte sich das &auml;ndern?</h4>
<p>Mit zunehmender Verbreitung von Smartphones, steigenden Datenraten und der Verf&uuml;gbarkeit g&uuml;nstiger Flatrates wird auch die Nutzung des mobilen Endger&auml;ts den Massenmarkt weiter durchdringen und dann zu einem Medium werden, das Unternehmen f&uuml;r die Bewerberansprache nicht mehr ignorieren k&ouml;nnen.</p>
<h4>Wir suchen uns also bald unsere Jobs bzw. Mitarbeiter nur noch unterwegs per Handy, nicht mehr zu Hause am Rechner?</h4>
<p>Der station&auml;re Desktop-Rechner wird sicherlich auch mittelfristig weiter als Endger&auml;t den Zugang zum Internet dominieren. Mit mobilen Endger&auml;ten und auch Tablet PCs kommen neue Ger&auml;te mit jeweils besonderen Eigenschaften hinzu, die alternativ zum PC/Laptop zuhause auf dem Sofa oder unterwegs genutzt werden. Welche Kommunikationskan&auml;le hier genutzt werden, ist abh&auml;ngig von der konkreten Zielsetzung, Zielgruppe und auch der Zahl und den Merkmalen der adressierten Bewerber.</p>
<h4>Welche Rolle &uuml;bernimmt dann Mobile Recruiting in den Unternehmen?</h4>
<p>Mobile Recruiting-Instrumente werden eher das bestehende Portfolio der Personalbeschaffung und des Personalmarketing erweitern, als ersetzen. Unternehmen werden in der Zukunft viel st&auml;rker vor der Herausforderung stehen, ihre Personalmarketing- und -beschaffungsaktivit&auml;ten in einem immer heterogener werdenden Medienportfolio zu orchestrieren und hier einen eigenst&auml;ndigen und f&uuml;r das Unternehmen passenden Ansatz zu entwickeln.</p>
<h4>Welches Recruiting-Instrument ein Unternehmen erfolgreich einsetzt, h&auml;ngt also von der Zielgruppe ab?</h4>
<p>Richtig. Verschiedene Endger&auml;te und Zugangsformen haben – insbesondere vor einer weitgehend ubiquit&auml;ren Verbreitung im Massenmarkt – charakteristische Nutzergruppen die mit den Zielen und Zielgruppen des Personalmarketing abzugleichen sind.</p>
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		<title>Interview mit Mobile-Media-Experte Professor Dr. Stephan B&#246;hm &#252;ber Mobile-Recruiting – Teil 1 Sinn und Nutzen: “Echtes Mobile Recruiting liegt vor, wenn Unternehmen gezielt die Besonderheiten mobiler Endger&#228;te nutzen!”</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 09:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung & Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile-Bewerbung]]></category>
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		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SBöhm_Portrait-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Dr. Stephan B&#246;hm ist seit 2006 Professor f&#252;r Telekommunikation/Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Das dreiteilige Interview entstand bei Recherchen zu einem ZEIT-ONLINE-Artikel. Im ersten Teil erz&#228;hlt B&#246;hm, was Mobile Recruiting ist und was man &#8230; <a href="http://www.beruf-suchen.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/interview-mit-mobile-media-experte-professor-dr-stephan-boehm-ueber-mobile-recruiting-sinn-und-nutzen-echtes-mobile-recruiting-liegt-vor-wenn-unternehmen-gezielt-mobile-besonderheiten-einsetzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SBöhm_Portrait-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Dr. Stephan B&ouml;hm ist seit 2006 Professor f&uuml;r Telekommunikation/Mobile Media am Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Das dreiteilige Interview entstand bei Recherchen zu einem ZEIT-ONLINE-Artikel. Im ersten Teil erz&auml;hlt B&ouml;hm, was Mobile Recruiting ist und was man damit machen kann.</p>
<p><em><!--more--><a href="http://berufebilder.de/jobsuche-bewerbung/bewerbung-recruiting/interview-mit-mobile-media-experte-professor-dr-stephan-boehm-ueber-mobile-recruiting-sinn-und-nutzen-echtes-mobile-recruiting-liegt-vor-wenn-unternehmen-gezielt-mobile-besonderheiten-einsetzen/attachment/bild_sboehm_portrait/" rel="attachment wp-att-6296"><img class="alignleft size-medium wp-image-6296" title="Professor Dr. Stephan B&ouml;hm" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/02/Bild_SB&ouml;hm_Portrait-200x294.jpg" alt="Professor Dr. Stephan B&ouml;hm" width="200" height="294" /></a><em>Nach seinem Diplom im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik an der TU Darmstadt promovierte Dr. B&ouml;hm zum Thema Innovationsmarketing f&uuml;r UMTS-Mobilfunkdienste an der Universit&auml;t Duisburg. Er war mehrere Jahre als Unternehmensberater f&uuml;r die internationale Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton in Berlin und D&uuml;sseldorf t&auml;tig und verf&uuml;gt &uuml;ber langj&auml;hrige Erfahrung in Telekommunikations- und Medienm&auml;rkten. Als Experte f&uuml;r Mobile Media h&auml;lt er Vortr&auml;ge auf Fachveranstaltungen und ist Autor mehrerer Ver&ouml;ffentlichungen in den Bereichen Telekommunikation und innovative mobile Diensteangebote. Dr. B&ouml;hm ist zudem Mitinitiator des Mobile Media Forums in Wiesbaden und leitet seit 2008 gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang J&auml;ger das <a href="http://www.remomedia.de">BMBF-Forschungsprojekt Remomedia</a> zum Thema Mobile Recruiting.</em></em></p>
<h4>Wie genau definieren Sie Mobile Recruiting?</h4>
<p>Mobile Recruiting ist nach meinem Verst&auml;ndnis eine elektronisch unterst&uuml;tzte Form der Personalbeschaffung, d.h. eine Variante des E-Recruiting, bei der die Kommunikation mit potentiellen Bewerbern &uuml;ber mobile Endger&auml;te (z.B. Featurephones, Smartphones) sowie auf der Grundlage von Mobile Media-Technologien bzw. &uuml;ber (Mobil-)Funknetze erfolgt und so auch eine Bewerberansprache in mobilen Nutzungssituationen bzw. &#8220;unterwegs&#8221; erm&ouml;glicht.</p>
<h4>Also praktisch jeder Internetauftritt, der sich an Bewerber richtet und f&uuml;r mobile Endger&auml;te optimiert ist&#8230;</h4>
<p>Richtig. Mobile Recruiting liegt eigentlich schon dann vor, wenn Unternehmen ihre konventionellen Karrierewebsites f&uuml;r einen Zugriff &uuml;ber mobile Endger&auml;te optimieren. Auch darf nicht vergessen werden, dass Unternehmen und Jobb&ouml;rsen bereits seit einiger Zeit SMS einsetzen, um beispielsweise &uuml;ber neue Stellenangebote zu informieren.</p>
<h4>Das klingt aber ein wenig so, als w&uuml;rde man einfach das Station&auml;re Web auf das Handy &uuml;bertragen?</h4>
<p>„Echtes“ Mobile Recruiting bzw. Mobile Recruiting im engeren Sinne liegt erst dann vor, wenn Unternehmen nicht nur versuchen, die Limitationen mobiler Endger&auml;te zu bew&auml;ltigen, sondern gezielt die spezifischen Besonderheiten und neuen M&ouml;glichkeiten nutzen, die ein solcher Zugriff in der mobilen Nutzungssituation bzw. &uuml;ber mobile Endger&auml;te erlaubt.</p>
<h4>Warum braucht man denn &uuml;berhaupt eine mobile Optimierung?</h4>
<p>Bisher betr&auml;gt der Smartphone-Anteil in Deutschland erst um die 20 Prozent. Die gro&szlig;e Masse der Nutzer mit einfachen Endger&auml;ten und ohne Daten-Flat-Rate ben&ouml;tigt heute demnach noch mobil optimierte Webseiten. Ziel einer solchen Optimierung ist es, die Seiten an die Limitationen mobiler Endger&auml;te (kleines Display, geringere Datenraten, h&ouml;here Verbindungskosten) anzupassen.</p>
<h4>Moderne Smartphones wie das iPhone k&ouml;nnen aber auch konventionelle Seiten gut darstellen – entf&auml;llt in Zukunft die Notwendigkeit einer Optimierung?</h4>
<p>Auch bei modernen Smartphones ist es nicht unbedingt sinnvoll, f&uuml;r die Nutzung auf Desktop-Rechnern entwickelte Karriereseiten auszuliefern, um diese dann lediglich verkleinert oder in Ausschnitten zu pr&auml;sentieren. Neben geringen Displaygr&ouml;&szlig;en und eingeschr&auml;nkten Eingabem&ouml;glichkeiten wird auch eine deutlich reduzierte Aufmerksamkeit bei der Nutzung „unterwegs“ weiterhin das mobile Medium pr&auml;gen. Dies macht andere Konzepte der Ansprache und Information von Bewerberzielgruppen sowie der Pr&auml;sentation von Inhalten notwendig.</p>
<h4>Wie verbreitet sind mobile Recruiting-Angebote denn?</h4>
<p>Mobil optimierte Karrierewebsites wurden Ende 2009 erst von weniger als 10 Prozent der Unternehmen angeboten, wie unsere <a href="http://www.eco.de/arbeitskreise/2630_7370.htm">Mobile Recruiting-Studie</a> ergab.</p>
<h4>Und wie viel Anwender nutzen Sie?</h4>
<p>Dazu muss man sagen, dass nach einer Studie von Accenture (<a href="http://www.accenture.com/Countries/Germany/Services/By_Industry/Electronics_and_High_Tech/R_and_I/Mobile-Web-Watch-2010.htm ">Mobile Web Watch 2010</a>) Anfang 2010 erst jeder f&uuml;nfte deutsche Internetnutzer (17 Prozent) auch mit seinem Mobiltelefon im Web surft.</p>
<p>Deswegen, und weil eben nur wenige Karrierewebsites &uuml;berhaupt f&uuml;r mobile Endger&auml;te optimiert sind, ist bei dieser Mobile Recruiting-Technologie beispielsweise bezogen auf die Gesamtheit der Internetnutzer von einer Nutzungsrate noch eher im einstelligen Bereich auszugehen.</p>
<h4>Woran liegt das?</h4>
<p>Zwar steigt die Leistungsf&auml;higkeit der Netze und Ger&auml;te zunehmend (s. iPhone oder anstehende Einf&uuml;hrung des UMTS-Nachfolgestandards LTE). Auch die Preise f&uuml;r die mobile Datennutze sinken stetig bzw. verlieren durch die Verbreitung g&uuml;nstiger Pauschaltarife bzw. „Flat Rates“ ihre Bedeutung als Nutzungsbarriere&#8230;.</p>
<h4>…was eigentlich die Verbreitung erh&ouml;hen m&uuml;sste&#8230;</h4>
<p>Ja, aber Vertragskunden behalten ihre Endger&auml;te typischerweise zwei Jahre. Zus&auml;tzlich sinkt die Endger&auml;tesubventionierung und viele Prepaid-Kunden m&uuml;ssen den Wechsel auf ein modernes Smartphone ganz aus eigenen Kosten bestreiten. Auf absehbarer Zeit wird daher ein gro&szlig;er Teil der in Nutzung befindlichen Endger&auml;te noch durch solche Einschr&auml;nkungen gegen&uuml;ber dem station&auml;ren Web gekennzeichnet sein.</p>
<h4>Was sind denn typische mobile Anwendungen?</h4>
<p>Dazu geh&ouml;rt die „Losl&ouml;sung“ vom Desktop-Arbeitsplatz durch die Umsetzung crossmedialer Konzepte in Verbindung mit Out-of-Home-Medien &#8211; z.B. Quick-Response(QR)-Codes auf Plakaten wie hier (Link: Remomedia-Website) &#8211; oder auch die automatische Einbeziehung von Informationen mit Bezug zum augenblicklichen mobilen Nutzungskontext des Rezipienten, wie dies bei Location Based Services (ortsbezogene Jobsuche wie z.B. bei der Jobstairs iPhone-App) oder auch bei Augmented Reality-Anwendungen (z.B. Jobsuche von Tempo Team im Layar AR-Browser in den Niederlanden) erfolgt.</p>
<h4>Welche Angebote werden am h&auml;ufigsten eingesetzt?</h4>
<p>Unsere Studie von 2009 hat gezeigt, das SMS und Mobile Internet/Web die bisher am meisten eingesetzten Technologien sind.</p>
<h4>Und was erwarten User von mobilen Recruiting-Anwendungen?</h4>
<p>Nutzerseitig liegen mir hierzu keine Befragungsergebnisse vor. Grunds&auml;tzlich ist aber zu erwarten, dass auch hier SMS, mobile Karrierewebsites und mobile Applikationen die am h&auml;ufigsten genutzten Mobile Recruiting-Technologien repr&auml;sentieren. Um hier fundierter Informationen zu erhalten, forscht gerade unsere Projektmitarbeiterin, Frau Dipl.-Kff. Susanne Niklas, im Bereich der Akzeptanzfaktoren von mobile Recruiting-Anwendungen und erstellt hierzu projektbegleitend eine Dissertation.</p>
<h4>Ich w&uuml;rde mir ja w&uuml;nschen, dass ich Jobs nicht nur finde, sondern mich auch gleich bewerben kann&#8230;</h4>
<p>Eine Interaktion – z.B. in Form einer Bewerbungsm&ouml;glichkeit – wir bisher noch nicht sehr h&auml;ufig unterst&uuml;tzt. Vielfach steht noch die Aktivierung f&uuml;r eine mobile Nutzung (z.B. durch QR-Codes auf Print-Medien) im Vordergrund. Aber auch dies ist beispielsweise bei den Apps von Monster.de oder Jobs&amp;More der Deutschen Telekom bereits m&ouml;glich. Hier werden wir bereits in naher Zukunft mehr Angebote sehen – die sich auch zunehmend mit Social-Media-Plattformen vernetzen.</p>
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