Auf in den Wahlkampf! Barak Obama hat auf seiner Seite einen Imagefilm veröffentlicht, der mit “The road we’ve traveled“ betitelt ist. Tom Hanks spricht. Obama kaum. Dementsprechend widme ich mich der Dramaturgie des Films. Denn der Gewinner der Präsidentschaftswahl wird nicht, wer mehr Argumente hat. Der Gewinner wird, wer mehr Menschen berührt. Emotionen machen Präsidenten, wie Emotionen auch in anderen Situationen ausschlaggebend sind. Schafft es der Film, die richtigen Emotionen zu erzeugen?
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) führt jährlich mit dem Sozio-oekonomische Panel (SOEP) eine repräsentative Wiederholungsbefragung von über 12.000 Privathaushalten in Deutschland durch. Und die jüngsten Zahlen ergaben, dass Frauen immer noch deutlich seltener als Männer in Führungsetagen aufsteigen und dort dann im Schnitt 1000 Euro weniger im Monat verdienen als ihre männlichen Kollegen. Gleichzeitig müssen die Frauen davon auch noch Haushaltshilfen bezahlen.
Im letzten Beitrag ging es um Souveränität und Unsicherheit. Dabei gilt: Menschen die unsicher wirken, wirken keineswegs unsympathisch. Zumal bei denen, die selbst genug dieser Signale zeigen. Zudem geht von unsicher wirkenden Menschen vermeintlich wenig Gefahr aus. Wer dagegen sehr sicher auftritt, strahlt eine gewisse Dominanz und Macht aus, die auch Angst machen kann.
Heute ein Buch, das mit seiner sehr guten Mischung aus aus Erfahrungswissen, analytischer Präzision und theoretischer Fundierung in einer Reihe steht mit Klassikern wie “Das Harvard-Konzept”. Mit einigen wesentlichen Unterschieden: Die Beispiele sind aktueller, der Aufbau ist besser strukturiert. Eine Empfehlung für alle, die professionell verhandeln wollen oder müssen.
Gestern habe ich darüber geschrieben, dass Authentizität nichts damit zu tun hat, stur immer den einmal eingeschlagenen Kurs beizubehalten. Viel mehr geht es darum, professionell authentisch zu wirken. Und das hat viel mit Souveränität und Selbstsicherheit zu tun.
Eine viel geforderte Eigenschaft für Führungspersönlichkeiten ist Authentizität. Viele denken zudem, selbst authentisch zu sein, solange sie sich nur nicht verändern. Ich sehe das anders: Da Authentizität so, wie sie von vielen definiert wird, wenig zielführend ist. Hingegen kann eine professionelle Authentizität den Erfolg beeinflussen.
Heute um 11 Uhr vormittags gab Bundespräsident Christian Wulff im Berliner Schloss Bellvue seinen Rücktritt bekannt. Rhetorik- und Wirkungsexperte Michael Moesslang analysiert die Körpersprache und Wirkung seiner Rücktritts-Rede.
Irgendwie scheint es mir in letzter Zeit hipp zu sein, auf E-Mails zu schimpfen: Mal sollen sie durch Facebook und Twitter abgelöst werden, mal soll man wieder telefonieren. Dabei finde ich die E-Mails gar nicht so schlecht wie ihren Ruf – man muss sich nur mal klar machen, wie unsere Kommunikation ohne E-Mails aussähe.
Daher habe ich in meinem Beitrag bei imgriff.com die Meinung der österreichischen Digital-Therapeuthin Anitra Eggler unter die Lupe genommen, die m.E. bei ihrem Vortrag etwas zu polemisch gegen E-Mails wettert. Und alle, die ähnliche Berechnungen anstellen, wie viel Lebenszeit sie mit Digitaler Kommunikation zubringen, sei gesagt: Wie würdet Ihr denn Eure Zeit sonst verbringen? Etwa mit Fernsehen? Da finde ich Kommunikation mit anderen Menschen doch zehnmal sinnvoller!
Viele Menschen hören und lesen jährlich viele Seminare und Bücher zum Thema Kommunikation und Rhetorik. Aber die wenigsten bemerken, dass viele dieser Quellen die strategischen Aspekte der Kommunikation vernachlässigen. Diese Kompetenzlücke ist so unnötig wie einfach zu schließen: Ändere nicht deine gesprochenen Worte, sondern deine strategischen Schemata. Weiterlesen →
Es gibt unzählige Kommunikationsratgeber. Wie wir uns richtig ausdrücken, sollten wir also eigentlich wissen. Warum bleibt dann im Alltag so oft trotz Nachdruck die gewünschte Wirkung des gesagten aus? Weil wir dabei nicht strategisch vorgehen und oft die falsche Taktik anwenden. Denn es geht doch nicht ums Reden. Es geht ums erfolgreiche Wirken! Weiterlesen →