Berufebilder by Simone Janson

Die Info-Datenbank für Berufs- & Quereinsteiger, by Berufebilder.de, führendes Blog für Bildung & neue Arbeitsformen!



Existenzgründung » Gesellschaft & Zukunft » Neue Umfrage:
Web 2.0 wird für Unternehmen immer attraktiver

Deutschlands Top-Konzerne setzen bei Markenbildung und Mitarbeitersuche verstärkt auf soziale Netzwerke im Internet. Immer häufiger präsentieren sich die Unternehmen nicht nur auf Karriereportalen wie Xing oder Kununu, sondern suchen den Dialog mit der sogenannten “Generation Y” auch in den auf private Interessen ausgerichteten Plattformen wie Facebook oder StudiVZ.

Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Online-Stellenbörse JobStairs, zu der derzeit 49 der größten deutschen Unternehmen gehören, belegt, dass die “Berührungsangst” mit dem Thema abnimmt. “Fast alle der befragten Unternehmen setzen zur Stärkung ihrer Arbeitgebermarke inzwischen auf Maßnahmen des Web2.0, wie z.B. Blogs, Twitter und Facebook-Profile und haben die Budgets für Printwerbung oder Messeauftritte im Gegenzug reduziert”, fasst Carsten Franke, Sprecher von JobStairs die Ergebnisse zusammen.

Welche Unternehmen tummeln sich im Web 2.0?

Siemens, Bertelsmann oder auch Ernst & Young sind schon seit 2008 in Social Media Networks aktiv und kommunizieren dort intensiv mit ihren Zielgruppen. Das Zwischenfazit fällt sehr positiv aus, jedoch spielt das Recruiting derzeit noch eine untergeordnete Rolle.

“Unsere neuen Mitarbeiter werden meist noch durch klassische Bewerbungen gewonnen, dagegen haben die Social Networks beim Employer Branding schon einen großen Stellenwert eingenommen”, sagt Judith Charles, Manager Employer Branding bei Bertelsmann. “Hinsichtlich Bekanntheit, Image und Reputation eines Unternehmens ist die Präsenz in den Social Networks unverzichtbar”, teilt Steffen Laick, Head of Employer Branding and Recruitment von Ernst & Young, diese Einschätzung. Auch Medienexperte Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule RheinMain und Koordinator der JobStairs Unternehmen stellt fest, dass das “Image und die Reputation einer Arbeitgebermarke immer stärker in den sozialen Netzwerken geprägt wird.”

Angst vor Falschaussagen

In einigen Fällen scheitert der Firmenauftritt in den Social Networks aber noch am Widerstand der Kommunikations- und/oder Rechtsabteilung – vor allem aus Furcht vor Falschaussagen und der rasanten Verbreitung von schlechten Nachrichten. “Diese Gefahr besteht durchaus. Wir sehen es aber auch als Herausforderung, diese rechtzeitig zu erkennen und bei Bedarf einzuschreiten”, erklärt Laick.

Hans-Christoph Kürn, Leiter e-Recruiting bei Siemens hält das Risiko für sehr gering, solange Firmen schnell und wandlungsfähig sind: “Die Unternehmen haben in den Netzwerken immer auch selber die Möglichkeit zu reagieren und damit an Problemen zu arbeiten.” Wichtig sei allein, die Generation Y ernst zu nehmen, denn dann könne auch verloren geglaubte Reputation zurückgewonnen werden. Judith Charles ist jedenfalls froh, dass ihre Zielgruppe diesen Weg der Informationsverbreitung nutzt, denn “dadurch können wir an einem Prozess aktiv teilnehmen, der sonst ohne uns stattfände.”

Deutschlands Top-Konzerne setzen bei Markenbildung und Mitarbeitersuche verstärkt auf soziale Netzwerke im Internet. Immer häufiger präsentieren sich die Unternehmen nicht nur auf Karriereportalen wie Xing oder Kununu, sondern suchen den Dialog mit der sogenannten “Generation Y” auch in den auf private Interessen ausgerichteten Plattformen wie Facebook oder StudiVZ.

Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Online-Stellenbörse JobStairs, zu der derzeit 49 der größten deutschen Unternehmen gehören, belegt, dass die “Berührungsangst” mit dem Thema abnimmt. “Fast alle der befragten Unternehmen setzen zur Stärkung ihrer Arbeitgebermarke inzwischen auf Maßnahmen des Web2.0, wie z.B. Blogs, Twitter und Facebook-Profile und haben die Budgets für Printwerbung oder Messeauftritte im Gegenzug reduziert”, fasst Carsten Franke, Sprecher von JobStairs die Ergebnisse zusammen.

Welche Unternehmen tummeln sich im Web 2.0?

Siemens, Bertelsmann oder auch Ernst & Young sind schon seit 2008 in Social Media Networks aktiv und kommunizieren dort intensiv mit ihren Zielgruppen. Das Zwischenfazit fällt sehr positiv aus, jedoch spielt das Recruiting derzeit noch eine untergeordnete Rolle.

“Unsere neuen Mitarbeiter werden meist noch durch klassische Bewerbungen gewonnen, dagegen haben die Social Networks beim Employer Branding schon einen großen Stellenwert eingenommen”, sagt Judith Charles, Manager Employer Branding bei Bertelsmann. “Hinsichtlich Bekanntheit, Image und Reputation eines Unternehmens ist die Präsenz in den Social Networks unverzichtbar”, teilt Steffen Laick, Head of Employer Branding and Recruitment von Ernst & Young, diese Einschätzung. Auch Medienexperte Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule RheinMain und Koordinator der JobStairs Unternehmen stellt fest, dass das “Image und die Reputation einer Arbeitgebermarke immer stärker in den sozialen Netzwerken geprägt wird.”

Angst vor Falschaussagen

In einigen Fällen scheitert der Firmenauftritt in den Social Networks aber noch am Widerstand der Kommunikations- und/oder Rechtsabteilung – vor allem aus Furcht vor Falschaussagen und der rasanten Verbreitung von schlechten Nachrichten. “Diese Gefahr besteht durchaus. Wir sehen es aber auch als Herausforderung, diese rechtzeitig zu erkennen und bei Bedarf einzuschreiten”, erklärt Laick.

Hans-Christoph Kürn, Leiter e-Recruiting bei Siemens hält das Risiko für sehr gering, solange Firmen schnell und wandlungsfähig sind: “Die Unternehmen haben in den Netzwerken immer auch selber die Möglichkeit zu reagieren und damit an Problemen zu arbeiten.” Wichtig sei allein, die Generation Y ernst zu nehmen, denn dann könne auch verloren geglaubte Reputation zurückgewonnen werden. Judith Charles ist jedenfalls froh, dass ihre Zielgruppe diesen Weg der Informationsverbreitung nutzt, denn “dadurch können wir an einem Prozess aktiv teilnehmen, der sonst ohne uns stattfände.”

Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel. Sie hat über 10 Bücher geschrieben. In ihrem Bestseller „Die 110%-Lüge“, übersetzt in mehrere Sprachen, setzt sie sich ausführlich mit Entschleunigung und den Unsicherheiten von Menschen im modernen Arbeitsleben auseinander. In Ihrem akutellen Buch „Nackt im Netz“ geht es um Social Media und den digitalen Wandel.

Alle 1908 Beiträge von Simone Janson ansehen
Website: http://www.simone-janson.de

2 Tweets & Pings

  1. Pingback: Gerald Lembke

  2. Pingback: Jessica Hamann

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*


Außerdem möglich: Kommentare als RSS abonnieren.

Kommentar schöner machen:

Laden Sie Ihr eigenes Bild bei Gravatar hoch, das statt des Standardbildes angezeigt wird. Die E-Mail-Adresse muss übereinstimmen! Fügen Sie HTML-Tags ein. Möglich sind: <a href="" title="" rel=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>