Topmanager haben es besonders schwer, weil eine unverbindliche Kontaktaufnahme um so wahrscheinlicher scheitert, je höher der (echte oder eingebildete) Rang ist. Was da helfen kann? Lächeln und sich selbst nicht zu wichtig nehmen.
Die goldene Regel des Small Talk: Lächeln, Lächeln, Lächeln! Wozu? Die größte Furcht beim Small Talk ist jene vor der Ablehnung, als unsympathisch zu gelten. Nun, ein lächelndes Gesicht wirkt immer sympathisch. Immer und überall.
Wer lächelt, wirkt messbar intelligenter. Wirklich! Fragen Sie jeden Ethnologen. Wer nervös ist, lächelt nicht und transportiert damit seine Unsicherheit auf den Ansprechpartner, der sie via Spiegelneuronen prompt zurückspiegelt: Kontaktaufnahme gescheitert. Leider scheitert sie umso wahrscheinlicher, je höher Ihr (echter oder eingebildeter) Rang ist.
Topmanager haben es schwer
Vorstandsmitglieder haben es höllisch schwer beim Small Talk. Weil sie oft vor lauter Unsicherheit oder Geltungsdrang ihren Titel vor sich hertragen und damit höchstens Unterwürfigkeit provozieren, aber keinen paritätischen Small Talk in Gang setzen.
Aber: Small Talk und Wichtigtun vertragen sich nunmal nicht. Es sei denn, Sie vergessen Ihren Rang für einen Augenblick und geben sich ganz „normal“. „Wow“, sagen Small-Talk-Partner danach meist: „Unser Vorstand ist ja ein ganz normaler Mensch. Eigentlich ganz sympathisch! Hätt’ ich nie gedacht!“ Durchschlagender Erfolg!
Rang und Titel vergessen
Und das bloß, weil einer mal Rang und Titel für zehn Minuten hintenan gestellt, gelächelt und sich selbst ein wenig auf die Schippe genommen hat. Das kommt an! Das wirkt sympathisch. Und: Souverän!
Das vergessen die meisten ängstlich auf Seriosität bedachten Würdenträger. Weil sie ihren Laotse nicht gelesen haben: „Nur ein wahrhaft Großer macht sich selbst klein.“
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