Burnout ist ein Prozess, der sich über Wochen und Monate, manchmal über Jahre hin erstreckt und durch Dauerstress ausgelöst wird. Allein erziehende Mütter mit Vielfachbelastung, Selbständige ohne die Möglichkeit, zu delegieren oder Hausfrauen, die Familie, Haushalt, Kinder und womöglich die Pflege der Eltern managen, dürften mindestens in gleichem Maße bedroht sein.
Rechtzeitig handeln
Da dieser Prozess schleichend abläuft, gibt es immer wieder die Chance, zu reagieren und das eigene Verhalten zu ändern. Gerade am Anfang haben Betroffene oft noch die Chance, die eigene Lebensführung auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
Konsequenzen aus den Warnschüssen ziehen
Es kommt darauf an, die richtigen Konsequenzen aus den „Warnschüssen“ der ersten Burnout-Phasen zu ziehen, um am Ende des Prozesses gerade nicht eine tatsächliche Krankheit zu entwickeln, die einen dann gnadenlos zwingt, längst fällige Veränderungen im täglichen Leben vorzunehmen, weil sie einen ans Bett fesselt oder von Medikamenten abhängig macht.
Das Problem ist allerdings: Oft sind wir weitgehend unempfindlich geworden gegen derartige Hinweise, übergehen sie – immer wieder – und „plötzlich“ geht dann nichts mehr.
Anti-Burnout-Checkliste
Spätestens wenn körperliche Symptome auftreten, sollte man etwas die folgenden Punkte überdenken:
- Muss ich wirklich noch mehr arbeiten?
- Ist es richtig, dass ich niemals Fehler machen darf?
- Darf ich meine eigenen Bedürfnisse wirklich dauerhaft vernachlässigen?
- Soll ich meine Wünsche weiter auf „später“ verschieben?
- Bin ich tatsächlich „egoistisch“, wenn ich mich auch um mich kümmere?
Wie das konkret aussehen kann, steht in den kommenden Beiträgen dieser Serie!

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