Unterstützen Sie uns: Spenden!
Keine Kommentare » - Kommentieren Sie! Tags: Erfolg, Frauen, Motivation, Scheitern. Rubrik(en): Autoren, Selbstmanagement
Zunächst gibt es die sogenannten „Erfolgsmotivierten“. Sie erwarten, dass sie Erfolg haben werden. Wenn der Erfolg dann tatsächlich eintritt, schreiben sie diesen der eigenen Leistung, ihren eigenen Fähigkeiten, aber auch eigener Anstrengung zu.
Bei Mißerfolg machen sie dafür sogenannte „zeitvariable“ Faktoren, also Faktoren, die sich im Laufe der Zeit auch wieder ändern können, dafür verantwortlich: Dann war es eben Pech, mangelnde Anstrengung oder ungünstige Rahmenbedingungen.
Dann gibt es die sogenannten „Misserfolgsmotivierten“: Bei ihnen funktioniert es genau anders herum. Eigene Erfolge werden häufiger äußeren Faktoren wie Glück oder der leichten Aufgabe zugeschrieben. Misserfolge werden dagegen häufiger mit einem Mangel an eigenen Fähigkeiten begründet. Aus dieser Haltung heraus vermeiden Misserfolgsmotivierte oft Situationen, in denen sie eine bestimmte Leistung erbringen müssten.
Frauen sind in beruflicher Hinsicht oft misserfolgsmotiviert. Getreu dem Motto von Oscar Wilde, der zu keinem Club gehören wollte, der ihn als Mitglied aufgenommen hätte, sind sie oft ganz erstaunt, wenn andere ihnen mehr zutrauen, als sie sich selbst und Vorgesetzte sie für eine Beförderung vorschlagen. „Ich hatte eben Glück“, sagen sie dann oft.
„Die Sozialisation führt dazu, dass für Frauen eine Niederlage Scheitern bedeutet, für Männer dagegen ein neues Spiel“, erklärt Trainer und Konflikt-Experte Claus Nowak. Zum Glück ist in dieser Hinsicht bereits ein Wandel zu verzeichnen. Immer mehr Frauen werden so erzogen, dass sie auch in ihrem Innersten beruflichen Erfolg für sich erwarten und zu ihren Fähigkeiten stehen können. So dienen sie wiederum als Role-Model für die nachfolgende Generation.
Fragen Sie sich ehrlich, welcher Typ sie sind. Wenn Sie zu dem Schluß kommen, dass Sie, was berufliche Erfolge angeht, eher „misserfolgsorientiert“ sind, sollten Sie sich Unterstützung bei einem Coach suchen und das Problem mit ihm oder ihr besprechen. Denn die eigene Haltung von „misserfolgsorientiert“ in „erfolgsorientiert“ zu ändern, ist nicht einfach quasi auf Knopfdruck zu bewerkstelligen, sondern ein schwieriger und langwieriger Prozess.
RSS:
Lassen Sie sich die neusten Beiträge in Ihrem Feedreader anzeigen.
Twitter:
Zwitschern Sie mit und bleiben Sie in nur 140 Zeichen auf dem Laufenden.
E-Mail-Newsletter:
Lassen Sie sich aktuelle News bequem in Ihr E-Mail-Postfach schicken.
Vimeo:
Sie mögen Infos lieber in Bild und Ton? Schauen Sie sich die neusten Videos an.
Flickr:
In meinem Foto-Stream finden Sie aktuelle Bilder - nicht nur zu Jobthemen.
Wer sich als Geisteswissenschaftler an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert, findet auch einen Job! Dieses Buch informiert über Möglichkeiten wie Aufbaustudium, Jobsuche oder Existenzgründung. Wie ein Kompass lassen Beispiele, Adress- und Checklisten jeden das passende Angebot finden.
Monika Wulf-Mathies studierte Geschichte, Germanistik und Volkswirtschaft. Sie arbeitete im Kanzleramt, war ÖTV-Vorsitzende, in der europäischen Kommission und Beraterin für Gerhard Schröder. Seit 2001 ist sie bei der DHL, erst Leiterin des Zentralbereichs „Politik & Nachhaltigkeit“, seit 2009 Beraterin des Vorstands. Wie sah Ihr Weg zum Erfolg aus?
Aller Anfang ist schwer: Das gilt auch oder gerade für die Jobsuche im Web 2.0. Erst langsam einen Ruf erarbeiten, dann Kontakte knüpfen, diese festigen. Es dauert lange, bis man überhaupt über eine Einstellung reden kann. Aber der Aufwand lohnt sich. Ein Überblick.
1. Informationen finden: Das Web 2.0 bietet hervorragend Möglichkeiten, Informationen ...