Man sollte meinen, die Studie, die DIW-Arbeitsmarktexpert Karl Brenke vergangene Woche veröffentlicht hat, trägt dazu bei, das Thema Fachkräftemangel in Deutschland differenzierter zu sehen. Das Argument ist aber so zäh wie bequem – und die Wirtschaftspresse bemüht es fröhlich weiter.
Weiterlesen →
Magazin
Und der Fachkräftemangel-Märchen-Krimi geht weiter:
Aktuelle Meldung
Interview mit mir auf Karrierebibel.de
Auf Karrierebibel ist gerade frisch ein Interview mit mir als Bloggerin von Berufebilder.de erschienen. Darin erzähle ich, warum ich mit dem Bloggen angefangen habe, welches meine Ziele sind und welcbe anderen Blogs und Bücher mich besonders begeistet haben. Danke an Jochen Mai für diese schöne Idee!
Buch-Tipp
Unterhaltsamer Spot zu Jochen Mais "Alltagsbibel":
Wie räumt man tägliche Hindernisse aus dem Weg
|
||||
Die Wiener Agentur “Men on the Moon” hat diesen Spot zum neuen Buch von WiWo-Redakteur Jochen Mai „Die Büro-Alltags-Bibel“ produziert. Sehr lustig anzusehen, aber so richtig logisch wirkt die Geschichte nicht.
Weiterlesen →
Buch-Tipp
Weniger statt gar nichts mehr arbeiten:
Null Bock auf Job muss nicht sein
|
||||
Alex Braig und Ulrich Renz beschreiben in ihrem Buch “Die Kunst, weniger zu arbeiten” sehr schön, wie sich selbst ihren anfänglichen Traumjob (Verleger, Musiker bzw. Arzt), selbst kaputt gemacht haben. Als Ausweg sehen Sie dann nur eines: Ganz Aussteigen. Und plädieren dann für ein Leben ohne arbeit. Schön, wer sich’s leisten kann. Ich habe mich beim Lesen allerdings gefragt: Und was kommt, wenn ihnen das keinen Spaß mehr macht?
Aktuelle Meldung
Interview mit mir auf Karrierebibel.de
In seinem Blog Karrierebibel.de hat mir Jochen Mai ein paar kritische Fragen zu den Thesen meines neuen Buches “Die 110%-Lüge” gestellt. U.a. wollt er wissen, ob ich ein Plädoyer für Chaos geschrieben habe, was ich gegen die Simplify-Welle habe oder ob das nicht ein bisschen viel erwartet wäre, von Chefs und Kunden zu erwarten, schlechte Arbeit zu akzeptieren. Ich habe in dem Interview ein wenig aufgeräumt mit ein paar Vorurteilen, die man gegen ein Anti-Perfektionismus-Buch haben könnte und u.a klar gemacht, warum 80 Prozent der Leistung oft besser sind als 100 Prozent und warum Perfektionismus nicht eben gut für die Karriere ist. Herausgekommen ist dabei ein lesenswertes Interview.
Kommunikation
Seien Sie doch kein Spielverderber Nörgeln für Profis
Angeregt duch meine kleine Diskussion mit Jochen Mai (siehe Kommentare) letzte Woche habe ich mir ein paar Gedanken zu Spielverderbern gemacht. Das sind für mich dich Leute, die durch ständiges Kritisieren und Nörgeln unangenehm auffallen oder doch zumindest ganz schön nerven können. Mich auch, ich gebe es zu. Dabei muss man unterscheiden zwischen Nörglern, die aus purer Lust an der Nörgelei (oder aus Frust?) nörgeln und denjenigen die Ihre Meinung nur kundtun, weil sie glauben, damit etwas bewegen zu können. Wobei vermutlich jeder Nörgler von sich immer letzteres denkt, während die genervten gerne ersteres annehmen
. Doch manchmal kann solche Nörgelei auch Perspektiven aufzeigen, Denkanstöße geben und tatsächlich etwas verbessern. Nur sollten Nörgler ein paar Spielregeln beachten – sonst gelten sie ganz schnell als Spielverderber und fliegen raus:
- Nörgeln Sie nicht versteckt. Wenn Sie schon etwas zu kritisieren haben, dann sagen Sie das offen und sachlich, aber ohne beleidigend zu sein. Also nicht sowas wie: “Eigentlich könnten Sie…” – das versteht der andere nicht und ärgert sich dann darüber, was Sie eigentlich wirklich gemeint haben…”
- Kommen Sie direkt zum Punkt, vermeiden Sie Small-Talk, denn das wirkt zweideutig und unehrlich.
- Reden Sie mit der betreffenden Person unbedingt alleine, damit sich diese nicht vor anderen blosgestellt vorkommt.
- Lästern Sie nicht bei anderen – das kommt immer raus und gibt nur böses Blut.
- Vermeiden Sie Vorwürfe und Verallgemeinerungen wie “Warum müssen Sie immer nur…”, sondern bleiben Sie sachlich.
- Signalisieren Sie Ihre guten Absichten. Bieten Sie Ansätze zur Lösung des Problems. Das zeigt ehrliches Interesse an der Person/der Sache und dass Sie weiter gedacht haben.

