Der mehrfach ausgezeichnete neuseeländische Spitzenkoch Mark Sycamore, der zur Zeit im Hotel de Brett, Auckland, arbeitet verrät im Interview sein Erfolgsgeheimnis: Ein Gespräch über die eigenen Qualitätsansprüche, die Liebe zu gutem Essen und darüber, wie man dem Druck und dem Stress in der Küche standhält.
Vor einigen Tagen bekam ich die Pressemitteilung zu einer Studie, die die FH Düsseldorf zusammen mit dem Onlineportal JobTV24 durchgeführt hatte: Es ging um Wirkung von Videos beim Recruiting – ein spannendes und wichtiges Thema also, nur leider suggeriert die Art, wie die Studie präsentiert wird, etwas anderes: Nämlich, dass Videos besser zur Bewerberansprache geeignet seien als ander Recruiting-Instrumente. Das aber wurde offenbar gar nicht untersucht.
Ein gutes Recruiting-Video muss nicht teuer sein – das beweist gerade Twitter. Während sich andere Firmen aufgestylte, betont coole Ideen für ein Recruiting-Video ausdenken, die sich ans Witz und Esprit scheinbar noch immer wieder gegenseitig überflügeln, dafür aber Unsummen kosten, kommt Twitter betont einfach und simpel daher – mit einem hausgemachten Low-Budget-Video und zum Teil in 80er-Jahre Ästhetik.
Das kann sich natürlich nur ein Unternehmen leisten, das bei seiner Zielgruppe ohnehin schon als cool gilt. Und bei dem die Mitarbeiter auch ganz von selbst von ihrer Arbeit überzeugt sind. Dann kann man auch sein eigenes Schauspiel-Talent mal auf die Schippe nehmen. Motto: Authenzität ist Trumpf. Und der Erfolg bei der Zielgruppe lässt nicht lange auf sich warten, wie Michael Seemann (@mspro) heute bei Twitter verlauten ließ: “da bekommt man echt bock bei twitter zu arbeiten”. Vielleicht ist das ja schon die neue, kurze Twitter-Bewerbung? Viel mehr braucht es ja eigenlich nicht – oder? Gelebtes Employer Branding würde ich sagen!
Hauke Stiewe wird 1971 in Bremen geboren. Nach der Schule arbeitet er eineinhalb Jahre als Decksmann auf einem Binnenschiff. 1990 geht er nach Berlin. Er engagiert sich in der Hausbesetzerszene, betreibt Kneipen und Clubs. Mitte der 90er Jahre gründet er die erste Kleinpartei. Er ist Inhaber des Clubs “Lovelite” in Friedrichshain und stellvertretender Vorsitzender der Bergpartei. Stiewe gehört zu den Leuten, die die auf der Oberbaumbrücke stattfindende “Wasserschlacht” zwischen Friedrichshain und Kreuzberg erfunden haben.
Laura Bean wird 1982 in Louisville/Kentucky geboren. Sie und ihre drei Schwestern wachsen in einer Musikerfamilie auf. Schon früh bringt ihr der Großvater Klavierspielen bei. Sie studiert Geographie und Geologie. 2003 geht sie nach Heidelberg. Geplant ist ein Austauschsemester, es wird ein Daueraufenthalt. 2007 zieht sie nach Berlin und fängt mit der Straßenmusik an. Später spielt sie ein zeitlang mit den Runaway Brides. Wenn sie nicht in Kneipen musiziert, arbeitet sie an der Platte, die sie herausbringen möchte, oder veranstaltet mit ihrer neuen Band Konzerte.
Durch Mediadigital, das Blog meiner Kollegin Ulrike Langer, bin ich auf diese einzigartige Multimedia-Reportage berlinfolgen.de gestoßen, die das Produktionsstudio2470media.com in Zusammenarbeit mit der TAZ produziert hat. Vorgestellt werdn in Slideshow-Form außergeöhnliche Berufs- und Lebensbilder in Berlin. Wirklich eine tolle Idee, die ich hier im Blog in losen Abständen hier im Blog präsentieren möchte. Den Anfang macht die Geschichte über die blinde Erzieherin Silja Korn, die 1966 in Berlin geboren wurde und von klein auf eine starke Sehschwäche. Mit 12 verliert sie durch einen Autounfall ganz das Augenlicht. Nach der Blindenschule absolviert sie eine Ausbildung zur Erzieherin und erkämpft als erste Blinde die staatliche Anerkennung. Korn arbeitet heute als Sprecherzieherin in einer Kita in Berlin Tempelhof.
Chris Whyman ist amtierender Weltmeister. Und zwar im Town Crying, zu deutsch Stadtausrufen. Wenn er loslegt, muss sogar der kanadische Finanzminister Jim Flaherty (rechts im Video mit Anzug und Puppe) lachen. Ein Bericht über eine ungewöhnliche Karriere.
Die Frage, die sich mir beim Anschauen des Videos stellt: Was passiert, wenn ein Bewerber im Vorstellungsgespräch tatsächlich so auftritt? Man ist im ersten Moment geneigt, das ganze als witzige, aber nicht ernst gemeint Werbung abzutun. Vermutlich würde jeder Bewerber, der sich so benimmt, achtkantig wieder zur Tür rausfliegen. Oder? Sagt mir Eure Meinung – für einen Artikel in der Welt!