Gestern habe ich beim Round Table der Berliner Initiative Zukunft im Zentrum (ZIZ) vor Unternehmensvertretern in Berlin einen Vortrag zum Thema “Social Media – nur moderner Tratsch?” gehalten und gemeinsam mit Antje Rabenalt die anschließende Diskussion moderiert. Dabei ging es um die Frage, wie im Netz gruppendynamische Prozesse, z.B. so genannte Shitstorms, entstehen – und warum sie schwer zu kontrollieren sind. Und wie Unternehmen diese positiv für sich nutzen können – auch anhand von Beispielen, die dieses Prinzip bereits erfolgreich leben. Denn Social Media mehr als ein wenig facebooken und twittern! Hier finden Sie die Folien zum Vortrag, am Ende weiterführende Quellenangaben.
Es wird im Internet getwittert, gelikt, geplust, gepint und vieles mehr. Sascha Lobo schürt nun die Angst vor Datenverlust in sozialen Netzwerken und zeigt die Vorteile des Blogens auf einer eigenen Seite auf. Richtig, löblich und idealistisch. Denn Lobo übersieht, warum es überhaupt so weit gekommen ist.
Ein gutes Recruiting-Video muss nicht teuer sein – das beweist gerade Twitter. Während sich andere Firmen aufgestylte, betont coole Ideen für ein Recruiting-Video ausdenken, die sich ans Witz und Esprit scheinbar noch immer wieder gegenseitig überflügeln, dafür aber Unsummen kosten, kommt Twitter betont einfach und simpel daher – mit einem hausgemachten Low-Budget-Video und zum Teil in 80er-Jahre Ästhetik.
Das kann sich natürlich nur ein Unternehmen leisten, das bei seiner Zielgruppe ohnehin schon als cool gilt. Und bei dem die Mitarbeiter auch ganz von selbst von ihrer Arbeit überzeugt sind. Dann kann man auch sein eigenes Schauspiel-Talent mal auf die Schippe nehmen. Motto: Authenzität ist Trumpf. Und der Erfolg bei der Zielgruppe lässt nicht lange auf sich warten, wie Michael Seemann (@mspro) heute bei Twitter verlauten ließ: “da bekommt man echt bock bei twitter zu arbeiten”. Vielleicht ist das ja schon die neue, kurze Twitter-Bewerbung? Viel mehr braucht es ja eigenlich nicht – oder? Gelebtes Employer Branding würde ich sagen!
Am 24., 26. und 29. November halte ich in Berlin, Münster und Stuttgart jeweils einen Vortrag zur Jobsuche mit Social Media für Geisteswissenschaftler. Dies hier ist die Präsentation dazu.
In Deutschland sind die Vorbehalte gegen Soziale Netzwerke groß: Nutzlose Dampfplauderei und blödsinnige Selbstentblößung sind gängige Vorurteile. Mit Google+ gibt es jetzt schon wieder etwas Neues – wer soll da den Überblick behalten? Allerdings setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass man Social Media auch sinnvoll nutzen kann: Zum Beispiel zur Jobsuche. Denn: Wer die Stelle will, die wirklich zu einem passt, sollte sich empfehlen lassen. Zum Beispiel über Facebook, LinkedIn oder Xing!
Passend zu meinem aktuellen Buch “Nackt im Netz” ist jetzt mein Beitrag in der Karriere-Welt vom vergangenen Samstag über “Social Media als Jobsuche-Modell der Zukunft?” erschienen. Mit Zitaten von Interviewpartnern und Autoren aus dem Blog, namentlich Svenja Hofert, Martin Salwiczek und Regine Heidorn. Der Artikel ist auch auf Welt.de nachzulesen.
Gestern bin ich auf den offenbar neuen Service Twjournal aufmerksam geworden, mit dem man mit ein paar Mausklicks seine Twitter in E-Book-Form gießen kann. Was auf den ersten Blick eine nette Spielerei für Buchliebhaber ist, könnte ein nettes Tool für den Business-Alltag werden: Etwa in Form von kommentierten Linklisten.
Heute ein Novum, denn wir stellen dieses Mal in einer Sammelrezension vier Bücher zum Thema Social Media vor. Es geht um die unterschiedlichsten Aspekte der beruflichen Nutzung der Sozialen Medien. Und alle Bücher haben eine Gemeinsamkeit: sie sind sehr lesenswert. Weiterlesen →
Ab heute ist mein neues Buch “Nackt im Netz. Wenn Social Media gefährlich wird” im Handel – und hier finden Sie alle Pressestimmen und Lesermeinungen dazu! Das Buch wendet sich ausdrücklich auch an social-media-kritische User und behandelt u.a. folgende Themen:
Wie funktioniert Social-Media-Kommunikation überhaupt? Wie kommt man mit dem täglichen Social-Media-Stress klar? Und wie verliert man bei aller Begeisterung das effiziente Arbeiten nicht aus den Augen? Und schließlich geht es auch, der Titel sagt es schon, um die Frage wie man seine Identität und seine Privatsphähre schützen kann und ob das überhaupt sinnvoll ist. Weiterlesen →
Twitter mit seiner Echtzeitkommunikation und Google+ mit seinen Videokonferenzen (Hangouts) haben vorgemacht, wohin die Reise in der Internet-Kommunikation gehen wird: Nämlich immer mehr zur direkten Kommunikation, auch von verschiedenen Standorten aus. Eine Studie hat nun untersucht, wie sich das auf unser Arbeitsverhalten auswirken wird. Weiterlesen →
Aufmerksamkeit ist ein begrenztes und deshalb hart umkämpftes Gut: Die Verführer kämpfen mit allen Mitteln darum und greifen zu allerlei manipulativen Mitteln,um unsere Aufmerksamkeit auch auf noch so unbedeutende Dinge zu lenken. Das wurde mir kürzlich beim lesen diverser Tweets klar
Daher habe ich mir ein paar Gedanken zum ökonomischen Umgang mit einer unserer wertvollsten Ressource, der Aufmerksamkeit gemacht und die für imgriff.com niedergeschrieben. Hilfreich dabei waren auch die Zeitmanagement-Thesen von Gunther Dueck. Nachlesen, warum klicken manchmal schlicht verboten sein sollte, können Sie bei imgriff.com nachlesen!